Diplomarbeit, 2007
63 Seiten, Note: 1,0
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Die Diplomarbeit untersucht die fuzzy Theorie und die Wahrscheinlichkeitslehre als Theorien der Ungewissheit. Sie analysiert Vagheit als eine spezielle Form von Ungewissheit und versucht, diese mittels der fuzzy Theorie zu modellieren. Darüber hinaus wird ein Zusammenhang zwischen der Wahrscheinlichkeitslehre und der fuzzy Theorie hergestellt.
Die Arbeit beginnt mit einer strukturellen und formalen Einführung in die fuzzy Theorie, einschließlich einer Diskussion über unscharfe Mengen und Fuzzy Logik. Im folgenden Kapitel wird Vagheit als spezielle Form der Ungewissheit behandelt, die Paradoxie des Sorites analysiert und verschiedene Versuche, Vagheit zu formalisieren, beleuchtet.
Anschließend wird ein wahrscheinlichkeitstheoretischer Zugang zur Ungewissheit vorgestellt, einschließlich Lindleys Kritik an der fuzzy Theorie. Ein geometrischer Zugang zur fuzzy Theorie wird ebenfalls erörtert, wobei Maße für fuzzy Mengen und das Konzept der Teilmengigkeit im Mittelpunkt stehen.
Schließlich wird der Zusammenhang zwischen der Wahrscheinlichkeitslehre und der fuzzy Theorie untersucht. Das Coxsche Theorem wird vorgestellt und die Frage, ob die fuzzy Theorie als Erweiterung der Wahrscheinlichkeitslehre betrachtet werden kann, diskutiert. Die Arbeit schließt mit einer Analyse der Wahrheitfunktionalität in beiden Theorien.
Fuzzy Theorie, Wahrscheinlichkeitslehre, Ungewissheit, Vagheit, Fuzzy Mengen, Fuzzy Logik, Teilmengigkeit, Wahrheitfunktionalität, Coxsches Theorem, Modellierung, Formalisierung.
Während die Wahrscheinlichkeitstheorie auf Zufall basierende Ungewissheit modelliert, dient die Fuzzy-Theorie dazu, Vagheit (Unschärfe) als spezielle Form von Ungewissheit darzustellen.
Lofti Zadeh begründete die Theorie im Jahr 1965 mit der Veröffentlichung seines Artikels „Fuzzy Sets“.
Ziel ist es, Expertenwissen, das oft in vager Umgangssprache formuliert ist, für technische Entscheidungen und die Regelungstechnik nutzbar zu machen.
Es handelt sich um ein klassisches philosophisches Problem der Vagheit (Haufen-Paradoxon), das in der Arbeit im Kontext der Formalisierung von Unschärfe analysiert wird.
Das Coxsche Theorem wird genutzt, um den Zusammenhang zwischen Wahrscheinlichkeitslehre und Fuzzy-Theorie zu untersuchen und zu prüfen, ob letztere eine Erweiterung der ersteren ist.
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