Examensarbeit, 2000
87 Seiten, Note: gut
0 Einleitung
1 Lernmotivation
1.1 Lernen
1.2 Motivation
1.3 Lernvoraussetzungen
1.3.1 Allgemeines
1.3.2 Gehirn
1.3.3 Gedächtnis
1.3.4 Intelligenz
1.3.5 Interesse
1.3.6 Konzentration/Aufmerksamkeit
1.4 Motivationsfaktoren
1.4.1 Lust am Er-Lernen
1.4.2 Erfolg/Belohnung
1.4.2.1 Lernen am Modell
1.4.2.2 Lernen am Effekt
1.4.2.3 Lernen am Signal
1.4.3 Lehrereinfluß
1.4.3.1 Problemfälle
1.4.3.2 Hilfe durch den Lehrer
1.4.3.3 Direkter/indirekter Einfluß
1.4.3.4 Didaktische Hilfe
1.4.3.5 Verantwortung
1.4.4 Unterrichtsform
1.4.4.1 Gruppenorientierte Arbeiten
1.4.4.2 Lehrerorientierte Arbeiten
1.4.4.3 Erfahrungsorientierte Arbeiten
1.4.4.4 Medieneinsatz
1.4.5 Unterrichtsumgebung
1.4.5.1 Lehrmaterial
1.4.5.2 Arbeitsplatz
2 Lernstil
2.1 Lernstrategien
2.2 Strategieklassen durch Techniken in Schulen
2.2.1 Informationen suchen
2.2.2 Informationen aufnehmen und verarbeiten
2.2.2.1 Aktives Erfassen
2.2.2.2 Elaborieren
2.2.2.3 Organisieren
2.2.2.4 Webbing/Netzwerk/Mind Mapping
2.2.3 Lernsituation bewältigen
2.2.4 Geeignetes Lernklima schaffen
2.3 Strategieklassen durch Techniken zu Hause
3 Zusammenhang zwischen Lernmotivationen und Lernstilen
3.1 Selbstgesteuertes Lernen
3.1.1 Tiefenverarbeitung
3.1.2 Oberflächenverarbeitung
3.2 Fremdgesteuertes Lernen
3.3 Selbst- und Fremdsteuerung
3.4 Regeln nach LOFLAND
4 Schlußfolgerungen
4.1 Intrinsische Motivation
4.2 Extrinsische Motivation
4.3 Folgen von intrinsischer und extrinsischer Motivation
4.4 Leistungsmotivation
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der subjektiven Lernmotivation und den verschiedenen angewandten Lernstrategien, die unter dem Begriff des Lernstils zusammengefasst werden. Es wird analysiert, wie unterschiedliche Motivationsarten und Anreize die Wahl und Effektivität von Lernmethoden beeinflussen.
1.4.2.1 Lernen am Modell
Das Lernen am Modell wird auch Vorbildlernen genannt (vgl. Gage/Berliner 1996, 262). Eltern, Lehrer und Banden haben die Gemeinsamkeit, daß sie mit Macht und einem höheren Status in Verbindung gebracht werden, und sie werden als Modelle bezeichnet. Es gibt verschiedene Faktoren, von denen es abhängt, ob ein Modell nachgeahmt wird: vom Modell selbst, vom Beobachter oder von der Beziehung des Beobachters zum Modell. Wenn das Modell erfolgreich ist, wird es leichter nachgeahmt. Der Beobachter ist das Subjekt, das mit dem Modell konfrontiert wird. Beobachter kann jeder Mensch sein, wie auch Schüler jeder Klasse und jeden Ausbildungsstandes. Das Modell ist derjenige, dessen Verhalten auf Experimenten beruhend als Nachahmungsquelle bestimmt wird (vgl. Travers 1975, 483ff). In unseren Fällen sind dies meistens die Eltern oder die Lehrkräfte. Es kann beobachtet werden, daß im Kindesalter eher Jungen als Mädchen Modelle nachahmen.
0 Einleitung: Definiert die Grundlagen der Lernmotivation und die Zielsetzung der Arbeit, den Zusammenhang zwischen Motivation und Lernstrategien zu beleuchten.
1 Lernmotivation: Analysiert die Begriffe Lernen und Motivation sowie die verschiedenen Voraussetzungen und Faktoren, die das Lernverhalten beeinflussen.
2 Lernstil: Beschreibt verschiedene Lernstrategien, Techniken in Schulen und zu Hause sowie Methoden wie Mind Mapping zur Informationsverarbeitung.
3 Zusammenhang zwischen Lernmotivationen und Lernstilen: Untersucht die Unterschiede zwischen selbstgesteuertem und fremdgesteuertem Lernen und deren Auswirkungen auf die Verarbeitungstiefe.
4 Schlußfolgerungen: Fasst die Auswirkungen intrinsischer und extrinsischer Motivation sowie der Leistungsmotivation auf den Lernerfolg zusammen.
5 Zusammenfassung: Resümiert, dass individuelle Lernstile maßgeblich von den vorherrschenden Motivationsarten beeinflusst werden.
Lernmotivation, Lernstil, Lernstrategien, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Leistungsmotivation, Wissenserwerb, Lernprozess, Selbststeuerung, Fremdsteuerung, kognitive Strategien, Modelllernen, Pädagogische Psychologie, Gedächtnis.
Die Arbeit befasst sich mit der wechselseitigen Beziehung zwischen der Lernmotivation von Schülern und den von ihnen gewählten Lernstilen bzw. -strategien.
Zu den Kernbereichen gehören die Definition von Lernmotiven, der Einfluss von Lehrkräften und der Lernumgebung, sowie die Anwendung kognitiver und metakognitiver Strategien.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie unterschiedliche Motivationsarten – wie die intrinsische und extrinsische Motivation – dazu führen, dass Lerner verschiedene Lernwege und Strategien bevorzugen.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse psychologischer Forschungsergebnisse zu Lern- und Motivationsprozessen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Lernvoraussetzungen (Gehirn, Gedächtnis), Motivationsfaktoren (Modellernen, Lehrereinfluss) und konkrete Strategieklassen zur Informationsverarbeitung.
Die zentralen Begriffe umfassen Lernmotivation, Lernstrategien, Selbststeuerung, kognitive Verarbeitung und Leistungsmotivation.
Lehrkräfte fungieren durch ihr Verhalten, ihre didaktische Aufbereitung des Stoffes und den Einsatz von Belohnungen als wesentliche Einflussfaktoren auf die Schülermotivation.
Bei der Tiefenverarbeitung versucht der Lerner, Zusammenhänge inhaltlich zu durchdringen, während bei der Oberflächenverarbeitung meist nur Fakten für eine kurzfristige Prüfung auswendig gelernt werden.
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