Magisterarbeit, 2006
80 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit untersucht die Beziehung zwischen Natur und Zivilisation im Werk von Miguel Delibes. Sie befasst sich mit der Frage, wie Delibes die Auswirkungen der modernen Zivilisation auf den Menschen und seine Beziehung zur Natur darstellt. Die Arbeit konzentriert sich dabei nicht auf eine Beurteilung beider Lebensmodelle, sondern bietet einen Einblick in die Vielseitigkeit von Delibes' Gedanken und Überlegungen zu diesem Thema.
Die Einleitung legt den Grundstein für die Untersuchung der Beziehung zwischen Natur und Zivilisation im Werk von Miguel Delibes. Sie beleuchtet die menschliche Evolution vom Urmenschen zum zivilisierten Menschen und stellt die Herausforderungen und Konflikte heraus, die mit dieser Entwicklung verbunden sind.
Kapitel 2 befasst sich mit dem geschichtlichen Hintergrund, der die Werke von Miguel Delibes beeinflusst hat.
Kapitel 3 stellt Miguel Delibes als Autor und Persönlichkeit vor, beleuchtet seine Biographie und den Beginn seines literarischen Schaffens. Besonderes Augenmerk liegt auf der Bedeutung der Natur in Delibes' Werken und der Rolle, die sie als Lebensbegleiter spielt.
Kapitel 4 analysiert den Roman „El camino“ und beleuchtet die Darstellung von Mensch und Gesellschaft im Kontext der Natur.
Kapitel 5 befasst sich mit dem Roman „El disputado voto del señor Cayo“, der die Spannungen zwischen Stadt und Land in der spanischen „Transición“ aufzeigt.
Kapitel 6 untersucht den Roman „Las ratas“, der die verschiedenen Lebensentwürfe in einem ländlichen Umfeld gegenüberstellt.
Kapitel 7 analysiert den Roman „Los santos inocentes“ und beleuchtet die Welt der Unschuldigen und der Señoritos in einem ländlichen Umfeld.
Miguel Delibes, Natur, Zivilisation, Mensch, Gesellschaft, Spanien, „Transición“, Stadt, Land, Tradition, Moderne, Literatur, Roman, „El camino“, „El disputado voto del señor Cayo“, „Las ratas“, „Los santos inocentes“
Das Hauptthema ist der Zwiespalt des Menschen zwischen der ursprünglichen Natur und der fortschreitenden modernen Zivilisation.
Delibes („el primer verde español“) war zeitlebens eng mit der Natur verbunden; seine Jagdleidenschaft und Liebe zum Landleben prägten seine literarische Identität maßgeblich.
Der Roman zeigt die Welt der Kinder (wie Daniel der Entdecker), die in der Natur verwurzelt sind, aber durch die Erwartungen der Erwachsenenwelt in Richtung Stadt und Zivilisation gedrängt werden.
Señor Cayo ist ein Symbol für die „veraltete Weisheit“ des Landlebens, der im Kontrast zu den arroganten, zukunftsorientierten Politikern der Stadt steht.
Er beleuchtet die Welt der „Unschuldigen“ und die soziale Unterdrückung durch die Herrschaft der „Señoritos“ in einer archaischen ländlichen Gesellschaft Spaniens.
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