Bachelorarbeit, 2020
101 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung und Vorgehensweise
2 Theoretische Darstellung der Investitionsrechnungsverfahren
2.1 Statische Verfahren
2.1.1 Kostenvergleichsrechnung
2.1.2 Gewinnvergleichsrechnung
2.1.3 Rentabilitätsvergleichsrechnung
2.1.4 Statische Amortisationsrechnung
2.2 Dynamische Verfahren
2.2.1 Kapitalwertmethode
2.2.2 Annuitätenmethode
2.2.3 Interne Zinsfußberechnung
2.3 Gegenüberstellung der statischen und dynamischen Verfahren
2.4 Zwischenfazit
3 Praktische Anwendung der Wirtschaftlichkeitsanalyse
3.1 Relevante Daten des Investitionsobjektes
3.2 Wahl des Verfahrens zur Wirtschaftlichkeitsanalyse
3.3 Anwendung des Verfahrens
4 Kritische Betrachtung des Verfahrens
4.1 Vor- und Nachteile
4.1.1 Vorteile
4.1.2 Nachteile
5 Sensitivitätsanalyse
5.1 Veränderung der Projektdauer
5.1.1 Situation 1
5.1.2 Situation 2
5.1.3 Situation 3
5.1.4 Gesamtbetrachtung Projektdauer
5.2 Veränderung des Zeitpunkts der Kaufpreiseinnahmen
5.2.1 Situation 1
5.2.2 Situation 2
5.2.3 Situation 3
5.2.4 Situation 4
5.2.5 Situation 5
5.2.6 Gesamtbetrachtung Zeitpunkt der Kaufpreiseinnahmen
5.3 Veränderung der Kaufkosten
5.3.1 Situation 1
5.3.2 Situation 2
5.3.3 Situation 3
5.3.4 Gesamtbetrachtung Anschaffungskosten
5.4 Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch Variieren von Parameter
5.4.1 Projektdauer
5.4.2 Zeitpunkt der Kaufpreiseinnahmen
5.4.3 Kaufkosten
5.4.4 Durchführung der Wirtschaftlichkeitsanalyse
6 Fazit
Die Arbeit untersucht die Eignung verschiedener Investitionsrechnungsverfahren für die Wirtschaftlichkeitsanalyse eines Bauträgerprojekts in Aschaffenburg, um eine fundierte Ankaufsentscheidung zu treffen und Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
2.1 Statische Verfahren
Bei den statischen Investitionsrechnungsmodellen handelt es sich um Vergleichsrechnungsverfahren. Die Bezeichnung als statisch resultiert daraus, dass zeitliche Unterschiede von Einnahmen und Ausgaben nicht oder nur unvollkommen berücksichtigt werden. So arbeiten die statischen Verfahren mit einem bestimmten Zeitabschnitt der Nutzungsdauer, der als repräsentativ gilt, oder aber mit Durchschnittswerten, die sich aus dem Zeitabschnitt ergeben. Im einfachsten Fall wird innerhalb der Durchführung des statischen Verfahrens, die unmittelbar nach der Investition liegende Periode, als repräsentativ betrachtet. Ebenso kann jedoch – besteht die Möglichkeit einer entsprechenden Datengrundlage – auch eine beispielhafte Periode in Form einer über die Nutzungsdauer durchschnittlichen Periode betrachtet werden.
Der bedeutendste Unterschied zwischen den im Folgenden erläuterten statischen Methoden der Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung und Rentabilitätsvergleichsrechnung sind die unterschiedlichen Bezugsgrößen, also Kosten, Gewinn oder ähnliches, die verwendet und zueinander in Verbindung gesetzt werden. Folgende statische Verfahren sind in der Investitionsrechnung üblich:
1 Einleitung und Vorgehensweise: Einführung in die Thematik der Wirtschaftlichkeitsanalyse und Definition des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 Theoretische Darstellung der Investitionsrechnungsverfahren: Detaillierte Erläuterung und theoretische Abgrenzung statischer sowie dynamischer Investitionsrechnungsverfahren.
3 Praktische Anwendung der Wirtschaftlichkeitsanalyse: Durchführung der Analyse an einem realen Bauträgerprojekt unter Anwendung der Internen Zinsfußmethode.
4 Kritische Betrachtung des Verfahrens: Kritische Analyse der Vor- und Nachteile der angewandten Methode sowie Einleitung der Sensitivitätsprüfung.
5 Sensitivitätsanalyse: Untersuchung der Auswirkungen veränderter Parameter wie Projektdauer, Einnahmezeitpunkte und Kaufkosten auf das Projektergebnis.
6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Reflexion über den Nutzen der Investitionsrechnung für Bauträger.
Wirtschaftlichkeitsanalyse, Investitionsrechnung, Bauträgerprojekt, Mehrfamilienhaus, Sanierung, Interne Zinsfußmethode, Statische Verfahren, Dynamische Verfahren, Rentabilität, Sensitivitätsanalyse, Projektentwicklung, Kapitalwertmethode, Annuitätenmethode, Immobilieninvestition, Finanzierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit eines konkreten Bauträgerprojektes (Sanierung eines Mehrfamilienhauses) anhand der Investitionsrechnung.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Investitionsrechnungsmodelle, deren praktische Anwendung sowie die kritische Reflexion und Sensitivitätsanalyse dieser Verfahren in der Immobilienwirtschaft.
Das Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Ankauf einer Immobilie zu schaffen und durch Sensitivitätsanalysen aufzuzeigen, wie die Wirtschaftlichkeit durch operative Maßnahmen verbessert werden kann.
Die Autorin wählt nach einem theoretischen Vergleich verschiedener statischer und dynamischer Verfahren vor allem die Interne Zinsfußmethode für die praktische Anwendung aus.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Verfahren, die Durchführung der Wirtschaftlichkeitsanalyse am Fallbeispiel und eine umfangreiche Sensitivitätsanalyse zur Untersuchung der Parameter Projektdauer, Kaufzeitpunkte und Anschaffungskosten.
Wirtschaftlichkeitsanalyse, Bauträgerprojekt, Interne Zinsfußmethode, Immobilieninvestition, Rentabilität und Sensitivitätsanalyse.
Die Autorin bevorzugt die Interne Zinsfußmethode, weil diese das Ergebnis in Prozent ausgibt, was eine bessere Vergleichbarkeit der Verzinsung des gebundenen Kapitals ermöglicht.
Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) beeinflusst durch die Ratenzahlung nach Baufortschritt maßgeblich den Zahlungsstrom und damit die zeitliche Diskontierung der Einnahmen.
Die Sensitivitätsanalyse zeigt, dass eine Verkürzung der Projektdauer den internen Zinsfuß signifikant steigert, da das eingesetzte Kapital schneller wieder frei wird.
In der Ausgangssituation ist das Projekt nicht vorteilhaft; erst durch gezielte Maßnahmen wie Projektzeitverkürzung und Kaufpreisnachverhandlungen erreicht es eine attraktive Rentabilität.
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