Diplomarbeit, 2007
110 Seiten, Note: 1,0
Teil I. Einführung und Grundlagen
1. Einführung in die Thematik
1.1 Problemstellung und Ziele
1.2 Aufbau des Dokumentes
2. Workflow-Management
2.1 Begrifflichkeiten
2.1.1 Geschäftsprozess und Workflow
2.1.2 Geschäftsprozess-Management und Workflow-Management
2.1.3 Workflow-Management-System
2.1.4 Weitere Begriffe
2.2 Terminologie und Darstellung von Workflow-Diagrammen
2.3 Workflow- und Aktivitätszustände
2.4 Das Workflow-Referenzmodell der WfMC
2.5 Anforderungen an WfM-Systeme
2.6 Das CAKE-Framework
2.6.1 Architektur
2.6.2 Workflow-Repräsentation
3. Sensorik
3.1 Architekturen für Sensornetzwerke
3.2 Netzwerktypen
4. Multi-Agenten-Technik
4.1 Der Begriff Software-Agent
4.2 Multi-Agenten-Systeme
4.3 Netzwerktopologien
4.3.1 Client-Server
4.3.2 Peer-to-Peer
4.4 Agentenarchitekturen
4.4.1 Reaktive Agenten
4.4.2 Kognitive Agenten
4.4.3 Schichtenarchitektur
4.5 Interaktion von Agenten
4.5.1 Kooperation
4.5.2 Wettbewerb
4.6 Agentenkommunikation
4.6.1 Spechakttheorie
4.6.2 KQML
4.6.3 Der FIPA-Standard
4.7 Ontologien
Teil II. Konzept
5. Anforderungsananlyse
6. Konzeption des Sensornetzwerkes
6.1 Architektur und Typ des Sensornetzes
6.2 Agententypen
6.3 Interaktion der Agenten
6.4 Konzeption der Agententypen
6.4.1 Sensoragent
6.4.2 Aktivitätsagent
6.4.2.1 Verhaltensweisen und Eigenschaften
6.4.2.2 Mechanismus zur Berechnung der Aktivitätszustände
6.4.3 Workflowagent
6.4.3.1 Verhaltensweisen und Eigenschaften
6.4.3.2 Algorithmus zur Zustandberechnung
6.5 Ontologie
6.6 Schnittstellen
6.6.1 Grafische Benutzeroberfläche
6.6.2 Schnittstelle zu externen WfM-Systemen
6.6.3 Kopplung mit CAKE
7. Die Anwendungsdomäne
7.1 Workflows für das Datenmanagement
7.2 Workflow zur Ersterfassung einer Gemeinde
Teil III. Praktische Entwicklung und Evaluation
8. Programmierwerkzeuge
8.1 Agenten-Framework
8.2 Graphen-Framework
9. Agentendesign
10. Implementierung des Frameworks
10.1 Sensoragent
10.1.1 Konfiguration und Verhaltensweisen
10.1.2 Analyse des reaktiven Verhaltens
10.2 Aktivitätsagent
10.2.1 Verhaltensweisen
10.2.2 Konfiguration und Berechnung der Aktivitätszustände
10.3 Workflowagent
10.3.1 Konfiguration und Verhaltensweisen
10.3.2 Algorithmus zum Aufbau des Sequenzgraphen
10.3.3 Algorithmus zur Berechnung des Zustandes eines Sequenzgraphen
10.3.4 Grafische Oberfläche
10.4 Schnittstelle zu CAKE
10.5 Schnittstelle zu externen WfM-Systemen
11. Test und Evaluation
11.1 Kriterien zur Evaluation
11.2 Ablauf der Evaluation
11.3 Implementierung der Sensoren und Konfiguration der Agenten
11.4 Ergebnisse der Evaluation
12. Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein domänenunabhängiges, agentenbasiertes Sensornetzwerk zu konzipieren und zu realisieren, welches die automatische Erkennung von Workflowzuständen ermöglicht. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie heterogene Informationen aus verteilten IT-Systemen kombiniert werden können, um den aktuellen Bearbeitungszustand von Geschäftsprozessen ohne manuelle proaktive Befragung der Beteiligten transparent zu machen.
1. Einführung in die Thematik
In Folge der fortschreitenden Globalisierung sind vor allem international agierende Unternehmen dazu gezwungen, ihre arbeitsteiligen Abläufe weltweit zu verteilen. Aber auch schon bei kleineren Unternehmen kommt es zunehmend dazu, dass logisch zusammengehörige Aktivitäten räumlich voneinander getrennt durchgeführt werden, wodurch sie meist auf mehrere Mitarbeiter verteilt werden. Weiterhin werden in vielen Unternehmen solche Aktivitäten auf Informationssystemen bearbeitet, die sich technisch voneinander unterscheiden, da sie für unterschiedliche Aufgaben konzipiert wurden.
Für das erfolgreiche Umsetzen der Geschäftziele ist es daher oft nötig diese verteilten Aktivitäten so zu koordinieren, dass die Gesamtprozesse einheitlich, flexibel und transparent gestaltet sind. Dadurch wird zum einen die Qualität der Prozesse verbessert, was sich positiv auf die Bearbeitungszeiten und damit auch auf die Kosten auswirkt. Zum anderen wird die Verfügbarkeit von Informationen erhöht, wodurch unter anderem eine zuverlässige Planung weiterer Abläufe erreicht wird und Kunden bzw. Partner den aktuellen Status eines Projektes einsehen können. Diese Abstimmung von Einzeltätigkeiten ist ein typisches Anwendungsgebiet des Workflow-Managements (WfM).
1. Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit von Workflow-Management-Systemen zur Koordination verteilter, arbeitsteiliger Prozesse in modernen Unternehmen.
2. Workflow-Management: Hier werden grundlegende Begriffe, das Workflow-Referenzmodell sowie allgemeine Anforderungen an WfM-Systeme und das agentenbasierte CAKE-Framework behandelt.
3. Sensorik: Dieses Kapitel definiert Sensoren und Sensornetzwerke in einem technologischen Kontext und überträgt das Konzept auf softwarebasierte Agentensysteme.
4. Multi-Agenten-Technik: Es erfolgt eine detaillierte Einführung in die Welt der Software-Agenten, inklusive deren Architekturen, Kommunikationsstandards und Interaktionsmöglichkeiten.
5. Anforderungsananlyse: Hier werden die spezifischen Anforderungen an das zu entwickelnde agentenbasierte Sensornetzwerk definiert, wie Portabilität, Robustheit und Domänenunabhängigkeit.
6. Konzeption des Sensornetzwerkes: Dieses Kapitel beschreibt den sukzessiven Entwurf des Sensornetzwerks, der Agententypen sowie deren Interaktions- und Kommunikationsmodelle.
7. Die Anwendungsdomäne: Vorstellung des Unternehmens rjm Business Solutions GmbH und des Projekts DenkXWeb, welches als konkretes Szenario für die Implementierung dient.
8. Programmierwerkzeuge: Beschreibung der gewählten technologischen Basis, insbesondere des JADE-Frameworks für die Agentenentwicklung und JUNG für die Graphenverwaltung.
9. Agentendesign: Darstellung der Architektur für die zu implementierenden Agenten durch die Kombination von reaktiven und Schichtenarchitekturen.
10. Implementierung des Frameworks: Detaillierte Erläuterung der technischen Umsetzung der Sensor-, Aktivitäts- und Workflowagenten sowie deren Konfigurationsmechanismen.
11. Test und Evaluation: Dieses Kapitel analysiert die Leistung des entwickelten Systems anhand eines realen Workflows und diskutiert die Evaluationsergebnisse.
12. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Diskussion potenzieller Erweiterungsmöglichkeiten wie lernender CBR-Mechanismen.
Workflow-Management, Multi-Agenten-System, Sensornetzwerk, Prozesszustand, JADE-Framework, Geschäftsprozess, CAKE, Agentenarchitektur, Wissensrepräsentation, Prozessautomatisierung, Datenmanagement, Geoinformationssysteme, Zustandserkennung, Kommunikation, Software-Agent.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption und Realisierung eines agentenbasierten Sensornetzwerks, das automatisch den Bearbeitungszustand von Geschäftsprozessen erkennt.
Die zentralen Themen umfassen Workflow-Management, Multi-Agenten-Systeme (MAS), Sensornetzwerk-Architekturen und die automatische Zustandserkennung von Prozessen.
Das primäre Ziel ist es, ein domänenunabhängiges Framework zu schaffen, das heterogene Informationen aus verteilten Systemen zusammenführt, um Workflow-Instanzen transparent zu überwachen.
Es wird ein agentenbasierter Ansatz gewählt, wobei die Konzepte der Multi-Agenten-Technik, der CBR-Technik (Case-based Reasoning) und der Schichtenarchitektur zur Strukturierung der Sensoren und Agenten kombiniert werden.
Der praktische Teil beschreibt die Implementierung des Frameworks mit dem JADE-Framework und JUNG, die Konfiguration der Agenten sowie die Evaluation anhand des Workflows zur Ersterfassung einer Gemeinde.
Wichtige Begriffe sind Workflow-Management, Multi-Agenten-Systeme, Sensornetzwerk, Prozesszustand, JADE, Agentenarchitektur und Geschäftsprozess.
JADE ist ein weit verbreitetes, Java-basiertes Framework, das FIPA-Standards einhält und alle notwendigen Komponenten für ein verteiltes Agentensystem mitbringt.
Der Workflowagent nutzt einen rekursiven Algorithmus zur Berechnung konsistenter Zustände, wobei Konflikte durch den Vergleich von Daten und die Bewertung von Unstimmigkeiten in Sequenzgraphen gelöst werden.
Die Arbeit baut auf Erfahrungen des CAKE-Frameworks auf und entwickelt eine Schnittstelle, um Workflows aus dieser Umgebung in das eigene Sensornetzwerk zu integrieren.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

