Bachelorarbeit, 2007
382 Seiten, Note: 1,1
1. Die Leber (gr. Hepar)
1.1 Aufbau der Leber
1.1.1 Makroskopischer Aufbau der Leber
1.1.2 Mikroskopischer Aufbau der Leber
1.2 Funktionen der Leber
2. Hepatitis
2.1 Verlaufsformen der Hepatitis
2.1.1 Akute Hepatitis
2.1.2 Chronische Hepatitis
2.2 Folgen einer Hepatitis – Leberzirrhose und Leberkarzinom
2.2.1 Leberzirrhose
2.2.2 Leberkarzinom
2.3 Ursachen einer Hepatitis
2.3.1 Alkohol
2.3.1.1 Die alkoholische Fettleber
2.3.1.2 Die alkoholische Hepatitis
2.3.1.3 Die alkoholische Leberzirrhose
2.3.2 Medikamentöse und toxische Leberschäden
2.3.2.1 Medikamentöse Leberschäden
2.3.2.2 Toxische Leberschäden
2.3.3 Stoffwechselerkrankungen
2.3.3.1 Hämochromatose
2.3.3.2 Morbus Wilson
2.3.4 Autoimmunerkrankungen
2.3.4.1 Autoimmunhepatitis
2.3.4.2 Primärsklerosierende Cholangitis (PSC)
2.3.4.3 Primärbiliäre Zirrhose (PBC)
2.3.5 Virusinfektionen
2.3.5.1 Viren
2.3.5.2 Hepatitis-Viren
3. Hepatitis C- Die stille Epidemie
3.1 Epidemiologie
3.2 Übertragungswege
3.2.1 Blut
3.2.2 Sexuelle Übertragung
3.2.3 Mutter-Kind-Übertragung
3.2.4 Andere Übertragungswege
3.3 Die Struktur des Hepatitis C-Virus (HCV)
3.4 Diagnoseverfahren
3.5 Krankheitsverlauf
3.5.1 Verlauf der akuten Hepatitis C
3.5.2 Verlauf der chronischen Hepatitis C
3.6 Therapie
3.6.1 Therapie mit Interferone
3.6.2 Therapie mit Ribavirin
3.6.3 Therapie der akuten Hepatitis C
3.6.4 Therapie der chronischen Hepatitis C
3.6.5 Ausblick zur Hepatitis C-Therapie
3.7 Prävention
4. Public Health – Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
4.1 Entwicklung der Public Health
4.2 Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention als Strategien der Public Health
4.2.1 Gesundheitsförderung
4.2.2 Krankheitsprävention
4.2.2.1 Klassen von Präventionsmaßnahmen
4.2.2.2 Ebenen der Prävention
4.3 Kritische Würdigung der Public Health und deren Teilgebiete Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
4.3.1 Status Quo der Public Health
4.3.2 Status Quo der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
4.3.3 Empfehlungen zur Stärkung von Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention
5. Gesundheitsförderung durch Soziales Marketing
5.1 Einführung in den Begriff Marketing
5.2 Profit- und Non-Profitmarketing
5.3 Social Marketing
5.3.1 Definitionen
5.3.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen kommerziellem und sozialem Marketing
5.3.3 Ziele des Social Marketing
5.3.4 Schlüsselelemente der Social-Marketing-Praxis
5.3.4.1 Gegenseitiges Erfüllen der Eigeninteressen
5.3.4.2 Marktsegmentierung
5.3.4.3 Orientierung am Konsumenten
5.3.4.4 Ziel- und Strategiebestimmung
5.3.4.5 Budgetierung des Social-Marketing-Programms
5.3.4.6 Der Marketing-Mix
5.4 Kritische Würdigung des Social Marketing
5.5 Sozialkampagnen als Mittel des sozialen Marketing
5.5.1 Definition von Kampagne
5.5.2 Die Kommunikationskampagne als Sozialkampagne
5.5.3 Konzeption, Durchführung und Evaluation von Kampagnen
5.5.3.1 Der Public Health Action Cycle
5.5.3.2 Systemmodell von Kommunikationskampagnen
6. Der Zugang zum Feld
7. Quantitativer und qualitativer Forschungsansatz
8. Erhebungsmethode und Erhebungsinstrument
8.1 Differenzierung zwischen Erhebungsmethode und Erhebungsinstrument
8.2 Entwicklung des Interviewleitfadens
8.3 Interviewvorbereitungen
8.4 Interviewdurchführung - Umgang mit dem Interviewleitfaden
9. Auswertung der Interviews
9.1 Die inhaltliche Strukturierung als Methode der Interpretation
9.2 Resultate
9.2.1 Resultate zu der Berufsgruppe der Experten – Ärzte und Sozialarbeiter
9.2.2 Resultate zu der Berufsgruppe der Politiker – Politiker und Krankenkassenfunktionäre
9.2.3 Resultate zu der Gruppe der Betroffenen (Infizierten)
9.2.4 Resultate zum Intergruppenvergleich
10. Elemente für eine Hepatitis C-Kampagne
10.1 Inhaltliche Schwerpunkte der Hepatitis C-Kampagne
10.2 Kommunikationsmittel für Hepatitis C-Kampagnen
10.2.1 Privater und öffentlicher Rundfunk
10.2.1.1 Hörfunk (Radio)
10.2.1.2 Fernsehen
10.2.2 Printmedien
10.2.3 Außenwerbung
10.2.4 Internet
10.2.5 Der persönliche Kontakt
10.2.6 „Der Gesundheitsmanager“ – Ein Konzept zur Ansprache von Jugendlichen im Rahmen des Schulunterrichtes
11. Hepatitis C – Nationale und internationale Präventionsstrategien
11.1 Schottland - Hepatitis C Action Plan for Scotland
11.2 Schweiz – „mein – dein“
11.3 England – „FaCe It“
11.4 Australien - National Hepatitis Strategy 2005 – 2008
11.5 Ägypten
11.6 Internationaler Ansatz – Der WHAD (World Hepatitis Awarness Day)
11.7 Eine Studie der European Liver Patients Association (ELPA) zu europäischen Hepatitis C-Präventionsstrategien
12. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, ob in Deutschland ein Bedarf besteht, über die Viruserkrankung Hepatitis C aufzuklären. Basierend auf dieser Bedarfsanalyse sollen Elemente für eine spezifische Präventions- und Kommunikationskampagne entwickelt werden, um das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen und präventive Verhaltensweisen aufzuzeigen.
Die Leber (gr. Hepar)
In diesem Kapitel wird der Aufbau der Leber mit seinem makroskopisch typischen Erscheinungsbild und mikroskopischen funktionellen Untereinheiten, die durch ihre Läppchengliederung auffallen, beschrieben. Zudem werden die wesentlichen Funktionen, die die Leber zu leisten hat und ohne die der menschliche Körper in kurzer Zeit funktionsunfähig wäre, dargestellt.
Das Hauptzielorgan des Hepatitis C-Virus ist die Leber. Sobald das Virus in den Körper gelangt ist und in die Blutbahn eintritt, fließt das Virus mit dem Blutstrom zur Leber, um sich dort festzusetzen und damit beginnt, die Leber zu schädigen (Hoffmann-La Roche 2004).
Daher ist es hilfreich zu verstehen, wie die Leber aufgebaut ist und welche Funktionen sie hat.
Die Leber ist die größte Drüse und das wichtigste Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers (Gerok 1995). Mit einem Gewicht von ca. 1,4 bis 1,8 kg beim Mann, und einem Gewicht von 1,2 bis 1,6 kg bei der Frau, ist die Leber das größte innere Organ (Drenckhahn & Fahimi 2003).
Die Leber besitzt Enzyme, die spezifisch für sie sind, so dass bestimmte Stoffwechselreaktionen und –prozesse von der Funktionstüchtigkeit der Leber abhängig sind (Gerok 1995).
1. Die Leber (gr. Hepar): Dieses Kapitel beschreibt den makroskopischen und mikroskopischen Aufbau der Leber sowie ihre sechs zentralen lebenswichtigen Stoffwechselfunktionen.
2. Hepatitis: Hier werden die medizinischen Grundlagen, verschiedenen Verlaufsformen und die Ursachen einer Leberentzündung sowie deren mögliche schwerwiegende Folgen wie Zirrhose erläutert.
3. Hepatitis C- Die stille Epidemie: Dieses Kapitel widmet sich spezifisch der Epidemiologie, Übertragungswegen, dem Krankheitsverlauf und den aktuellen Therapiemöglichkeiten bei Hepatitis C.
4. Public Health – Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention: Es werden die theoretischen Ansätze der Public Health, Strategien der Prävention sowie deren kritische Würdigung im deutschen Gesundheitssystem dargestellt.
5. Gesundheitsförderung durch Soziales Marketing: Der Fokus liegt auf der Anwendung von Marketingmethoden aus der Wirtschaft auf soziale Ziele, um Verhaltensänderungen bei Zielgruppen zu bewirken.
6. Der Zugang zum Feld: Die methodische Vorgehensweise bei der Kontaktaufnahme zu Experten, Politikern und Betroffenen für die qualitative Untersuchung wird beschrieben.
7. Quantitativer und qualitativer Forschungsansatz: Begründung der Wahl des qualitativen Forschungsansatzes zur tiefgreifenden Analyse subjektiver Erfahrungen und Meinungen.
8. Erhebungsmethode und Erhebungsinstrument: Detaillierte Darstellung des qualitativen Leitfadeninterviews als zentrales Werkzeug zur Datengewinnung.
9. Auswertung der Interviews: Dokumentation und Interpretation der gewonnenen Daten aus den Experten-, Politiker- und Betroffenengesprächen.
10. Elemente für eine Hepatitis C-Kampagne: Ableitung konkreter, zielgruppenspezifischer Empfehlungen und Kommunikationsmittel für eine Hepatitis C-Präventionskampagne.
11. Hepatitis C – Nationale und internationale Präventionsstrategien: Ein Überblick über existierende Programme in anderen Ländern dient als Orientierung für den deutschen Kontext.
12. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Dringlichkeit einer nationalen Hepatitis C-Kampagne in Deutschland unter Berücksichtigung der Studienergebnisse.
Hepatitis C, Leber, Social Marketing, Gesundheitsförderung, Prävention, Infektionswege, Public Health, Drogenberatung, Interview, Kommunikationskampagne, Risikogruppen, Aufklärung, Stigmatisierung, Leberzirrhose, Gesundheitspolitik
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit einer nationalen Hepatitis C-Aufklärungs- und Präventionskampagne in Deutschland und entwickelt entsprechende strategische Elemente.
Die Arbeit verknüpft medizinische Grundlagen über Hepatitis C mit Strategien aus dem Bereich Public Health und dem Social Marketing.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob ein Bedarf an Aufklärung besteht und welche Elemente eine zielgruppenspezifische Kommunikationskampagne enthalten muss, um effektiv zu sein.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf leitfadengestützten Einzelinterviews mit Experten, Politikern und Betroffenen basiert.
Der Hauptteil deckt medizinische Grundlagen, Präventionsstrategien, Social-Marketing-Konzepte, die methodische Durchführung der empirischen Studie sowie die Analyse der Interviews ab.
Hepatitis C, Prävention, Social Marketing, Gesundheitsförderung, Public Health und Kommunikationskampagne.
Social Marketing eignet sich besonders, um Verhaltensweisen definierter Zielgruppen durch den Einsatz moderner Kommunikationsstrategien langfristig und freiwillig in Richtung gesundheitsförderlicher Ziele zu beeinflussen.
Sie dienen als zentrale Interviewpartner, um Wissen über die Erkrankung, politische Prioritäten und Bedarfe für die Öffentlichkeitsarbeit zu identifizieren.
Die Autoren schlagen das Projekt "Gesundheitsmanager" für den Schulunterricht vor, um Jugendliche spielerisch und durch eigene Recherche mit dem Thema vertraut zu machen.
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