Bachelorarbeit, 2018
34 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Historische Entwicklung des Geldes
2.1 Hortgeld
2.2 Tausch-, Waren-, oder Naturalgeld
2.3 Münzgeld
2.4 Papiergeld
2.5 Immaterielles Geld
3 Kryptowährungen
3.1 Geschichte und Definition
3.2 Blockchain
4 Vergleich der Geldfunktionen und -eigenschaften
4.1 Klassische Funktionen
4.1.1 Wertaufbewahrungsmittel
4.1.2 Recheneinheit
4.1.3 Tauschmittel
4.2 Benötigte Eigenschaften von Währungen
4.2.1 Haltbarkeit
4.2.2 Allgemeine Akzeptanz
4.2.3 Teilbarkeit
4.2.4 Homogenität
4.2.5 Anonymität
4.2.6 (Fälschungs-)Sicherheit
5 Geldpolitik und Zahlungsverkehr
5.1 Die Europäische Zentralbank
5.1.1 Definition und Aufgaben der EZB
5.1.2 Steuerung der Geldmenge im Euroraum
5.2 Geldmengenkonzepte bei Kryptowährungen
5.2.1 Systeme mit begrenzter Geldmengen
5.2.2 Systeme mit unbegrenzter Geldmenge
5.2.3 Bitcoin und der Goldstandard
5.3 Transaktionskosten und -geschwindigkeit
5.3.1 Das etablierte System
5.3.2 Kryptowährungen
6 Fazit und Ausblick
7 Schluss
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Kryptowährungen im Vergleich zum etablierten Geldsystem, um zu analysieren, ob virtuelle Währungen eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen oder das Finanzsystem lediglich zu Weiterentwicklungen anregen.
3.2 Blockchain
Die Blockchain in ihrer Vollständigkeit aufzuführen, würde den Rahmen der Arbeit überschreiten. Dennoch soll im Folgenden ein Grundverständnis für die technische Funktionsweise geschaffen werden.
Drescher definiert die Blockchain wie folgt:
„Die Blockchain ist ein reinverteiltes Peer-to-Peer-System von Hauptbüchern, das eine Softwarekomponente verwendet, die aus einem Algorithmus besteht, der den Informationsgehalt geordneter und verbundener Datenblöcke gemeinsam mit kryptographischen und Sicherheitstechnologien aushandelt, um dessen Integrität zu erreichen und zu erhalten.“
Das klingt komplexer als es ist. Die Notwendigkeit einer Blockchain entsteht aus einem Netzwerk, dessen Mitglieder Daten oder Informationen sicher über ein Intranet oder das Internet austauschen möchten. Um die Blockchain zu veranschaulichen, wird sie anhand des Bitcoin-Systems näher erläutert.
Im Falle des Bitcoins ermittelt die Blockchain wer wieviel Geld besitzt bzw. ob und wohin Personen Geld gesendet oder empfangen haben. Angenommen Person A sendet an Person B 0,5 Bitcoin. Die Transaktion wird direkt von Computer A zu Computer B (Peer-to-Peer) ohne Zwischeninstanzen getätigt. Das gesamte Netzwerk sieht, dass eine Transaktion zwischen den zwei Personen, die anonymisiert sind, stattgefunden hat.
Nun kommen die sog. Miner ins Spiel. Miner sind Personen, die mithilfe von CPU-Leistung das Netzwerk pflegen. Sie sorgen für die Sicherheit im System, also dass keine unrechtmäßigen Transaktionen oder Doppelausgaben getätigt werden. Die Miner notieren sich alle Zahlungsflüsse, die von den Teilnehmern des Systems Peer-to-Peer verschickt werden, unter anderem, dass Person A 0,5 BTC an Person B geschickt hat. Währenddessen haben die Miner ein Programm laufen, das mithilfe von Rechnerleistung eine mathematische Aufgabe löst.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung der Finanzbranche ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Potenzial von Kryptowährungen gegenüber dem etablierten Geldsystem.
2 Historische Entwicklung des Geldes: Das Kapitel zeichnet chronologisch die Entwicklung von Hortgeld über Natural- und Münzgeld bis hin zu Papier- und immateriellem Geld nach.
3 Kryptowährungen: Hier werden Definition, Geschichte und die grundlegende Funktionsweise der Blockchain-Technologie als Herzstück virtueller Währungen erläutert.
4 Vergleich der Geldfunktionen und -eigenschaften: Ein detaillierter Abgleich zwischen etablierten Währungen wie dem Euro und Kryptowährungen hinsichtlich klassischer Geldfunktionen sowie relevanter Geldeigenschaften.
5 Geldpolitik und Zahlungsverkehr: Analyse der Steuerung von Geldmengen durch die EZB gegenüber algorithmischen Ansätzen bei Kryptowährungen sowie ein Vergleich der Transaktionskosten und -geschwindigkeiten.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung des Marktpotenzials von Kryptowährungen und Einschätzung der zukünftigen Koexistenz von traditionellen und digitalen Währungssystemen.
7 Schluss: Eine abschließende Reflektion über die Entwicklung des Geldes und die zukünftige Rolle von Kryptowährungen im bestehenden Finanzökosystem.
Kryptowährungen, Blockchain, Geldsystem, Bitcoin, EZB, Geldpolitik, Inflation, Deflation, Transaktionskosten, Peer-to-Peer, Finanzsektor, Digitalisierung, Währungsstabilität, Mining, Zahlungsverkehr
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich zwischen modernen Kryptowährungen, wie dem Bitcoin, und dem etablierten, durch Zentralbanken gesteuerten Geldsystem.
Die Arbeit deckt die historische Entwicklung des Geldes, die technischen Grundlagen der Blockchain, geldpolitische Steuerungsmechanismen sowie einen praktischen Leistungsvergleich bei Transaktionen ab.
Die Arbeit untersucht, welches Potenzial Kryptowährungen besitzen und ob sie als echte Alternative zum gegenwärtigen Geldsystem fungieren können.
Die Arbeit nutzt eine deskriptive sowie vergleichende Analyse, basierend auf einer umfangreichen Literaturrecherche und der Auswertung ökonomischer Kennzahlen.
Der Hauptteil widmet sich der Gegenüberstellung von Funktionen, Sicherheit, Akzeptanz, Geldmengensteuerung sowie Transaktionsparametern von Kryptowährungen und dem Euro.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Blockchain, Kryptowährungen, Geldpolitik, Transaktionsgeschwindigkeit und Zentralbanken geprägt.
Während die EZB die Geldmenge diskretionär mittels geldpolitischer Instrumente steuert, basiert die Geldmenge bei vielen Kryptowährungen auf vorab programmierten algorithmischen Regeln.
Laut der Arbeit ist dies derzeit aufgrund der hohen Volatilität und mangelnden Stabilität gegenüber etablierten Währungen noch nicht der Fall.
Dies ist eine Sicherheitslücke, bei der ein Angreifer durch die Kontrolle über mehr als die Hälfte der Rechenleistung des Netzwerks Transaktionsdaten manipulieren könnte.
Der Autor erwartet keine Verdrängung des etablierten Systems, sieht jedoch durch Kryptowährungen einen starken Innovationsdruck, insbesondere bei internationalen Transaktionen.
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