Diplomarbeit, 2003
255 Seiten, Note: 1,0
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Beteiligten am Bauprozess in England nach den wichtigsten englischen Standardvertragsbedingungen und in Abhängigkeit von den verschiedenen Projektabwicklungsformen zu untersuchen, deren Aufgaben- und Verantwortungsbereiche detailliert zu beschreiben sowie die sich daraus ergebenden strukturellen Unterschiede zwischen der englischen und der deutschen Bauwirtschaft darzustellen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den strukturellen Unterschieden zwischen der englischen und deutschen Bauwirtschaft, insbesondere im Hinblick auf die Projektabwicklungsformen, die Standardvertragsbedingungen und die Aufgaben der Baubeteiligten. Wichtige Themenschwerpunkte sind die traditionelle Projektabwicklungsform, das Management Contracting, das Construction Management und die Design and Build-Methode. Außerdem werden die wichtigsten englischen Standardvertragsbedingungen wie JCT 98, ICE 7, NEC ECC2 und FIDIC Red Book sowie das Dispute Adjudication Board und die Rolle des Adjudicators behandelt.
Die Unterschiede liegen vor allem in den Vertragsstrukturen, den Rollen der Baubeteiligten (z. B. Quantity Surveyor) und den rechtlichen Grundlagen wie dem Common Law in England gegenüber dem BGB in Deutschland.
Ein Quantity Surveyor ist ein in der englischen Bauwirtschaft übliches Berufsbild, das für die Kostenplanung, das Baumanagement und die vertragliche Abwicklung zuständig ist – eine Rolle, die es so in Deutschland nicht direkt gibt.
Die Arbeit analysiert wichtige Vertragswerke wie FIDIC, NEC, ICE und JCT, die das internationale Bauwesen maßgeblich prägen.
Es werden Methoden wie die Traditional Method, Design and Build, Management Contracting und Construction Management detailliert beschrieben.
Adjudication ist ein schnelles Verfahren zur Streitbeilegung während der Bauphase, um den Zahlungsfluss und den Fortgang des Projekts zu sichern.
Da viele internationale Verträge angelsächsisch geprägt sind, besteht die Gefahr von Fehlinterpretationen korrekt übersetzter Begriffe, die im englischen Recht eine andere inhaltliche Bedeutung haben.
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