Bachelorarbeit, 2008
41 Seiten, Note: 1,8
Diese Bachelorthesis befasst sich mit den Auswirkungen der Umstellung von HGB auf IFRS auf die Bilanzanalyse. Ziel ist es, die wesentlichen Unterschiede in der Rechnungslegung nach HGB und IFRS zu analysieren und deren Auswirkungen auf die Berechnung und Interpretation von Bilanzkennzahlen aufzuzeigen.
Dieses Kapitel führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Relevanz der Bilanzanalyse im Kontext der Umstellung von HGB auf IFRS. Die Forschungsfrage und die Gliederung der Arbeit werden dargelegt.
Kapitel 2 behandelt die theoretischen Grundlagen der Bilanzanalyse und die Grundkonzeptionen der Rechnungslegung nach HGB und IFRS. Dabei werden die jeweiligen Ziele und Prinzipien der beiden Rechnungslegungsstandards erläutert.
Kapitel 3 analysiert die wesentlichen Unterschiede in der Rechnungslegung nach HGB und IFRS, insbesondere hinsichtlich der Ansatzkriterien für Vermögenswerte und Schulden. Es werden verschiedene Bilanzpositionen wie Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte, Leasingverhältnisse und Finanzanlagen im Detail betrachtet.
Kapitel 4 untersucht die Auswirkungen der Unterschiede in der Rechnungslegung auf die Berechnung und Interpretation von ausgewählten Bilanzkennzahlen. Dabei werden Kennzahlen aus den Bereichen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage analysiert.
In Kapitel 5 werden die Ergebnisse empirischer Untersuchungen zur Analyse der Auswirkungen der Umstellung von HGB auf IFRS vorgestellt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Auswirkungen der Umstellung von HGB auf IFRS auf die Bilanzanalyse. Wichtige Schlüsselwörter sind: Bilanzanalyse, HGB, IFRS, Rechnungslegung, Bilanzkennzahlen, Vermögenswerte, Schulden, Intensitätskennzahlen, Umschlagskoeffizienten, Eigenkapitalrentabilität, Umsatzrentabilität.
Die Umstellung dient der internationalen Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten, was besonders für kapitalmarktorientierte Unternehmen wichtig ist, um Investoren anzuziehen.
Durch unterschiedliche Bewertungsvorschriften (z.B. bei Sachanlagen oder Leasing) können Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote oder die Umsatzrentabilität im Vergleich zum HGB deutlich abweichen.
Während das HGB eher dem Vorsichtsprinzip folgt, ermöglichen die IFRS unter bestimmten Bedingungen Neubewertungen zum Fair Value, was das Gesamtbild der Vermögenslage verändert.
IFRS-Abschlüsse sind stärker auf die Information von Investoren ausgerichtet ("Fair Presentation"), was oft zu einer höheren Volatilität der ausgewiesenen Gewinne im Vergleich zum HGB führt.
Nicht zwingend, aber sie haben gemäß § 315a Abs. 3 HGB ein Wahlrecht, ihren Konzernabschluss nach IFRS aufzustellen, was zunehmend genutzt wird.
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