Diplomarbeit, 2007
80 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Geschäftsprozesscontrolling – Ein Weg um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Controlling – Ein Begriff mit vielen Ausprägungen
2.1 Der Begriff des Controlling und seine Entwicklung
2.2 Controllingansätze im Überblick
3 Charakteristika von Geschäftsprozessen
3.1 Bestimmung des Begriffes Geschäftsprozess
3.2 Klassifizierung von Geschäftsprozessen
4 Geschäftsprozesscontrolling – Ziele und Aufgaben eines funktionsübergreifenden Controllingverständnisses
4.1 Ziele und Kennzeichen des prozessorientierten Controlling
4.2 Aspekte der funktionsübergreifenden Koordination
4.3 Aufgabenfelder des Geschäftsprozesscontrolling nach dem koordinationsorientierten Ansatz
4.4 Erforderliche Schritte zur Umsetzung des prozessorientierten Controlling
5 Instrumente des Geschäftsprozesscontrolling – Grundlage einer erfolgreichen Prozessorientierung
5.1 Methoden eines strategischen Prozesscontrolling
5.1.1 Benchmarking – Lernen von den Besten
5.1.2 Methoden des qualitätsorientierten Prozesscontrolling
5.1.3 Prozessorientierte SWOT-Analyse
5.1.4 Szenarioplanung – ein Mittel zur Analyse strategischer Lücken
5.1.5 Supply Chain Controlling – Betrachtung der unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesse
5.1.6 Balanced Scorecard – mehr als ein Kennzahlensystem
5.2 Operative Instrumente des Prozesscontrolling
5.2.1 Prozesskostenrechnung als ein zentrales Element der Prozessorientierung
5.2.2 Prozesskennzahlensysteme – ein Instrument der Informationsversorgung und Steuerung
5.2.3 Prozessanalyse – Eine Methode zur Identifizierung von Schwachstellen
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Spezifika und Instrumente des Geschäftsprozesscontrollings mit dem Ziel, die Anforderungen an ein funktionsübergreifendes Controllingverständnis zu erörtern und die Bedeutung der Prozessorientierung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit hervorzuheben. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den Unterschieden gegenüber dem traditionellen Controlling sowie der Auswahl geeigneter Instrumente zur erfolgreichen Umsetzung im Unternehmen.
5.1.1 Benchmarking – Lernen von den Besten
Benchmarking ist ein Instrument zur Erhaltung bzw. Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens in einem dynamischen Umfeld. Sein Konzept beruht auf einem kontinuierlichen Prozess, bei dem die eigenen Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Methoden mit denen anderen Unternehmen verglichen werden. Die Philosophie dabei ist das Streben nach ständiger Verbesserung. Durch die Vergleiche sollen Unterschiede und deren Ursachen offengelegt werden. Zweck ist es, die beste Praxis zu erkennen und auf real existierende – folglich realisierbare – Ziele hinzuarbeiten. Darauf basierend können Möglichkeiten der Verbesserung aufgezeigt und wettbewerbsorientierte Zielsetzungen erarbeitet werden. Dabei geht es nicht darum neues Wissen zu generieren, sondern vorhandenes, zumeist externes, Wissen wird identifiziert, modifiziert und in die notwendigen Unternehmensbereiche transferiert.
Das Lernen von anderen Unternehmen gibt es schon seit vielen Jahren. Die früher als Betriebsvergleich bezeichnete Tätigkeit wurde selten jedoch für konkrete Maßnahme im Bereich der Strukturveränderung eingesetzt. Erst Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts entwickelte sich das Benchmarking in der hier beschriebenen Form. Diese Entwicklung ist eng verbunden mit dem amerikanischen Unternehmen Xerox, welches dieses Instrument anwendete, um in einer schwierigen Wettbewerbssituation wieder Anschluss an seine Mitbewerber zu finden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit des Geschäftsprozesscontrollings ein, um sich an veränderte Marktanforderungen anzupassen, und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2 Controlling – Ein Begriff mit vielen Ausprägungen: Das Kapitel definiert den Controllingbegriff und gibt einen Überblick über verschiedene theoretische und praxisorientierte Controllingansätze.
3 Charakteristika von Geschäftsprozessen: Hier wird der Begriff des Geschäftsprozesses bestimmt und eine Klassifizierung basierend auf unterschiedlichen Kriterien vorgenommen.
4 Geschäftsprozesscontrolling – Ziele und Aufgaben eines funktionsübergreifenden Controllingverständnisses: Das Kapitel erläutert die Ziele und Kennzeichen des prozessorientierten Controllings und beschreibt die Aufgabenfelder sowie Umsetzungsschritte.
5 Instrumente des Geschäftsprozesscontrolling – Grundlage einer erfolgreichen Prozessorientierung: Es werden verschiedene strategische (z.B. Benchmarking, BSC) und operative Instrumente (z.B. Prozesskostenrechnung, Prozessanalyse) zur Unterstützung der Prozessorientierung vorgestellt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Besonderheiten des Geschäftsprozesscontrollings zusammen und bewertet die vorgestellten Instrumente hinsichtlich ihres Nutzens für die Unternehmenssteuerung.
Geschäftsprozesscontrolling, Prozessorientierung, Benchmarking, Balanced Scorecard, Prozesskostenrechnung, Prozessanalyse, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Wertschöpfungskette, Prozessleistung, Unternehmenssteuerung, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessdokumentation, Prozessoptimierung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Geschäftsprozesscontrolling als Methode, um Unternehmen an veränderte Anforderungen in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld anzupassen.
Die Arbeit behandelt die Charakteristika von Geschäftsprozessen, die verschiedenen Controllingkonzepte sowie die konkrete Anwendung von Instrumenten zur Steuerung und Optimierung prozessorientierter Strukturen.
Das Ziel ist es, die Besonderheiten eines funktionsübergreifenden Controllingverständnisses aufzuzeigen und die Instrumente vorzustellen, die eine erfolgreiche Implementierung im Unternehmen ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse, die verschiedene Controllingansätze und Methoden des Prozesscontrollings (strategisch und operativ) systematisch gegenüberstellt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung von Prozessmerkmalen, die Ableitung der Ziele für das prozessorientierte Controlling sowie die detaillierte Vorstellung und Einordnung strategischer und operativer Controllinginstrumente.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Geschäftsprozesscontrolling, Prozessorientierung, Benchmarking, Prozesskostenrechnung und Balanced Scorecard definieren.
Die Prozesskostenrechnung bietet die Möglichkeit, Gemeinkosten verursachungsgerecht auf Produkte und Dienstleistungen zu verteilen und die Kosten von Prozessen und Vorgängen transparent aufzuzeigen.
Sie dient als ganzheitliches Instrument der Unternehmenssteuerung, das eine direkte Verbindung zwischen der Unternehmensstrategie und den Geschäftsprozessen herstellt, indem es sowohl monetäre als auch nicht-monetäre Perspektiven integriert.
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