Magisterarbeit, 2007
101 Seiten, Note: 2,0
Diese Magisterarbeit untersucht Chancen und Risiken von deutschen Kleinbetrieben, insbesondere im Hinblick auf die Qualität und Attraktivität der Arbeit für die Beschäftigten. Die Arbeit greift auf die Theorie der Entfremdung von Arbeit zurück und untersucht, ob die Strukturen von Kleinbetrieben zu einer Reduzierung von Entfremdungstendenzen führen können.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik der Entfremdung von Arbeit und stellt die Relevanz des Themas für die heutige Arbeitswelt heraus. Anschließend werden verschiedene Entfremdungsbegriffe im Kontext der Arbeit vorgestellt und kritisch betrachtet. Die Arbeit beleuchtet den Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Kleinbetrieben, wobei sowohl sozialwissenschaftliche als auch wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven einbezogen werden. Das Kapitel zur Definition von Kleinbetrieben untersucht verschiedene qualitative und quantitative Kriterien sowie die Klassifizierung von Betriebsgrößenklassen.
Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Kleinbetrieben in Bezug auf Beschäftigungspolitik und Volkswirtschaft und untersucht Typologien von Kleinbetrieben, um verschiedene Betriebstypen zu identifizieren. Das Kapitel zu Sozialbeziehungen in Kleinbetrieben analysiert das Konzept der betrieblichen Sozialordnung und untersucht den Einfluss von Faktoren wie dem Unternehmer und der Mitbestimmung der Beschäftigten auf die Arbeitsbeziehungen.
Die Arbeit setzt sich außerdem mit Entlohnungsbedingungen und der Attraktivität der Arbeit im Kleinbetrieb auseinander. Sie stellt spezifische Vor- und Nachteile von Kleinbetrieben heraus und untersucht die Beschäftigungsstabilität in Kleinbetrieben. Schließlich werden Zukünftige Entwicklungstendenzen im Bereich der Kleinbetriebe betrachtet.
Entfremdung, Arbeit, Kleinbetriebe, Sozialbeziehungen, Mitbestimmung, Arbeitsqualität, Beschäftigungsstabilität, Entlohnungsbedingungen, Typologien, Sozialordnung, Deutschland.
Kleinbetriebe bieten oft engere soziale Kontakte, eine geringere Entfremdung von der Arbeit und eine stärkere Identifikation mit dem Produkt.
Durch Arbeitsteilung und Technisierung verliert der Mensch den Bezug zum Endprodukt und den Sinn seiner Tätigkeit, was zu psychischen Belastungen führen kann.
Die Arbeit unterscheidet zwischen gemeinschaftlichen und instrumentalistischen Sozialordnungen, wobei die Person des Unternehmers eine zentrale Rolle spielt.
Die geringe Betriebsratsquote liegt oft an der informellen Struktur und dem direkten Draht zum Chef, kann aber auch die Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten erschweren.
Die Definition erfolgt meist über die Mitarbeiterzahl, wobei die Arbeit verschiedene wissenschaftliche und institutionelle Klassifizierungen vergleicht.
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