Diplomarbeit, 2007
93 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Problemstellung
1.2 Aufbau und Ziele der Arbeit
2 Der Beschaffungsprozess im Unternehmen
2.1 Begriffsbestimmung Einkauf und Beschaffung
2.2 Operativer & Strategischer Beschaffungsprozess
2.3 Notwendigkeit des Beschaffungsprozesses
2.4 Zukünftiger Fokus des Beschaffungsprozesses
2.5 Anforderungen an den Einkäufer
3 Der Beschaffungsmarkt Türkei
3.1 Die Türkei im Überblick
3.2 Basisdaten
3.3 Der Wirtschaftsstandort Türkei
3.4 Die deutsch – türkischen Beziehungen
3.5 Markteintritt in die Türkei
3.5.1 Gründe für die Beschaffung in der Türkei
3.5.2 Chancen und Risiken für die Beschaffung in der Türkei
4 Interkulturelle Kompetenz als Voraussetzung für den Geschäftserfolg in der Türkei
4.1 Der Begriff „Kultur“
4.2 Interkulturelle Kompetenz
4.3 Kulturstandards in der türkischen Gesellschaft
4.3.1 Kognition
4.3.2 Glaubens- und Wertgrundsätze
4.3.3 Beziehungsstruktur
4.3.4 Arbeitseinstellung
4.4 Sprache und Kommunikation
4.4.1 Die türkische Sprache
4.4.2 Die Kommunikation mit Türken
4.4.3 Zeit- und Raumempfinden
5 Kultur als Einflussfaktor auf den Beschaffungsprozess in der Türkei
5.1 Dem interkulturellen Lieferantenkontakt vorgelagerte Beschaffungsphasen
5.2 Der Begriff “Geschäftsbeziehung”
5.2.1 Charakteristik türkischer Geschäftsbeziehungen
5.2.2 Die mentalen Unterschiede der deutsch-türkischen Geschäftswelt
5.3 Lieferantenauswahl und Analyse türkischer Lieferanten
5.3.1 Lieferantenidentifikation und Eingrenzung
5.3.2 Kennlernphase bzw. Kontaktaufnahme und erste Begegnung
5.3.3 Charakter der Lieferantenbeziehung
5.4 Lieferantenverhandlung
5.4.1 Grundlegendes Verhandlungsverständnis
5.4.2 Verhalten der Türken bei Verhandlungen
5.4.3 Verhandlungsabschluss und Vertrag
5.4.4 Konfliktverhalten
5.4.5 Realisierung und Zusammenarbeit
5.5 Qualitätssicherung
5.5.1 Qualitätsauffassungen
5.5.2 Lieferantenauswahl aus Qualitätssicht
5.5.2.1 Lieferantenbetreuung
5.5.2.2 Nachlaufbetreuung
6 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, deutschen Beschaffern den türkischen Markt näherzubringen und ein Verständnis für die kulturellen Besonderheiten im geschäftlichen Umgang zu fördern, um Fehlentscheidungen aufgrund interkultureller Missverständnisse zu minimieren.
3.5 Markteintritt in die Türkei
In den vergangenen Jahren hat sich die Türkei kontinuierlich vom Lieferanten für „Wühltisch-Waren“ zu einem Experten für höherwertige Produkte entwickelt. Die Zeiten in den Billig-Produkte hergestellt wurden gehören der Vergangenheit an. Die Türkei hat es versäumt, sich im Ausland besonders in Deutschland gut zu präsentieren und sich insbesondere in Deutschland nicht unter Wert zu verkaufen. Die entsprechende Lobby fehlt zum Teil bis heute.
Die Türkei ist heute ein attraktiver Beschaffungsmarkt für umfangreiche Produkte. Istanbul ist mit ca. 10 Millionen Menschen die größte Stadt der Türkei und das Wirtschaftszentrum des Landes. Sie gilt als interessanter Beschaffungsmarkt für fast alle Produkte.
Gut ausgebaute Autobahnnetze, der wichtigste ausgebaute Hafen, und sowie die zwei Flughäfen sorgen für die gute Erreichbarkeit dieser expansiven Wirtschaftsregion. Viele Unternehmen, vorwiegend die großen deutschen Unternehmen haben auch erkannt, dass die Türkei den besten Zugang zu den Nachbarländern bietet. Somit auch den Nutzen erbringt, als Sprungbrett für die anderen Länder zu funktionieren.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung internationaler Beschaffung sowie das Ziel der Arbeit, deutschen Einkäufern durch kulturelle Sensibilisierung eine Brücke zum türkischen Beschaffungsmarkt zu schlagen.
2 Der Beschaffungsprozess im Unternehmen: Das Kapitel definiert Einkauf und Beschaffung, unterscheidet zwischen operativen und strategischen Aufgaben und skizziert die notwendigen Kompetenzen des modernen Einkäufers.
3 Der Beschaffungsmarkt Türkei: Es werden der türkische Wirtschaftsstandort, die deutsch-türkischen Beziehungen sowie die Chancen und Risiken beim Markteintritt analysiert, wobei ein besonderer Fokus auf den regionalen Gegebenheiten liegt.
4 Interkulturelle Kompetenz als Voraussetzung für den Geschäftserfolg in der Türkei: Dieses Kapitel untersucht theoretische Grundlagen von Kultur, interkultureller Kompetenz sowie spezifische türkische Kulturstandards wie Kognition, Werte, Beziehungsstrukturen und Kommunikation.
5 Kultur als Einflussfaktor auf den Beschaffungsprozess in der Türkei: Der Hauptteil vertieft die Auswirkungen kultureller Besonderheiten auf praktische Beschaffungsphasen wie Lieferantenauswahl, Verhandlungen, Konfliktmanagement und Qualitätssicherung.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine erfolgreiche Beschaffung in der Türkei ein tiefes Verständnis für die türkische Mentalität und den Aufbau persönlicher Beziehungen erfordert, wobei die Unterstützung durch das Management essenziell ist.
Beschaffung, Türkei, Einkaufsmanagement, Interkulturelle Kompetenz, Lieferantenmanagement, Geschäftsbeziehung, Global Sourcing, Verhandlungsführung, Qualitätssicherung, Unternehmensstrategie, Wirtschaftswachstum, Kulturstandards, Kommunikation, Markteintritt, Wirtschaftsstandort
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen beim Beschaffungsprozess in der Türkei und der Bedeutung interkultureller Kompetenz für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen.
Die Arbeit beleuchtet das Beschaffungsmanagement, den Wirtschaftsstandort Türkei, interkulturelle Theorien und deren Anwendung in der Praxis sowie spezifische Aspekte der Lieferantenauswahl und -verhandlung.
Das Ziel ist es, deutschen Einkäufern das nötige Feingefühl zu vermitteln, um die kulturellen Eigenheiten türkischer Partner zu verstehen und erfolgreich Geschäftsbeziehungen aufzubauen.
Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Untersuchung empirischer Studien und statistischer Daten zur türkischen Wirtschaft basiert.
Im Hauptteil werden der Beschaffungsprozess im Unternehmen, der türkische Markt, die Theorie interkultureller Kompetenz und deren konkrete Anwendung in der Geschäftspraxis (z. B. Verhandlungstechniken) erläutert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Beschaffung, Türkei, interkulturelle Kompetenz, Lieferantenmanagement, Geschäftsbeziehung und Global Sourcing charakterisiert.
In der Türkei basiert das Wirtschaftsleben stark auf Vertrauen und langfristigen, persönlichen Verbindungen („Geschäfte werden zwischen Personen gemacht“), weshalb formelle Methoden allein oft nicht ausreichen.
Während deutsche Einkäufer oft sachlich und ergebnisorientiert verhandeln, legen türkische Partner mehr Wert auf Harmonie, persönliche Beziehungen und das Wahren des Gesichts, was häufig zu einem explorativen Verhandlungsstil führt.
Da direkte Konfrontationen in der türkischen Kultur möglichst vermieden werden, wird empfohlen, Konflikte durch Nachhaken zu klären oder notfalls eine respektierte dritte Person als Vermittler einzuschalten.
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