Diplomarbeit, 2005
133 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Das Supply Chain Management als ganzheitliches Führungskonzept
2.1 Die „klassische“ Unternehmensführung
2.1.1 Das Unternehmen und seine Umsysteme
2.1.1.1 Systemtheoretische Grundlagen
2.1.1.2 Das Unternehmen als System
2.1.1.3 Die Umsysteme des Unternehmens
2.1.2 Ziele und Aufgaben der Unternehmensführung
2.1.3 Die Führungsstufen
2.1.3.1 Die normative Führungsstufe
2.1.3.2 Die strategische Führungsstufe
2.1.3.3 Die operative Führungsstufe
2.2 Die Führung der Supply Chain
2.2.1 Die Supply Chain
2.2.2 Supply Chain Management – Eine Begriffsdefinition
2.2.3 Grundprinzipien und Ziele des Supply Chain Managements
2.2.4 Die Führungsstufen im Supply Chain Management
2.2.4.1 Die normative Führungsstufe
2.2.4.2 Die strategische Führungsstufe
2.2.4.3 Die operative Führungsstufe
2.2.5 Abgeleitete Aufgaben des Supply Chain Managements
2.2.5.1 Konfiguration von Produkt und Netzwerk
2.2.5.2 Produktentwicklung in der Wertschöpfungskette
2.2.5.3 Gestaltung des Produktionsnetzwerkes
2.2.5.4 Prozessoptimierung in der Wertschöpfungskette
2.3 Kapitelfazit
3. Controlling der Supply Chain
3.1 Controlling
3.1.1 Begriffsvielfalt
3.1.2 Ausgewählte Controlling-Konzeptionen
3.1.2.1 Informationsorientierte Controllingkonzeptionen
3.1.2.1.1 Rein informationsorientierte Konzeption nach REICHMANN
3.1.2.1.2 Planungs- und kontrollorientierte Konzeption nach HAHN
3.1.2.2 Koordinationsorientierte Controllingkonzeptionen
3.1.2.2.1 Planungs- und kontrollsystemorientierte Konzeption nach HORVÁTH
3.1.2.2.2 Führungssystemorientierte Konzeption nach KÜPPER
3.1.2.2.3 Metaführungsorientierte Controlling-Konzeption nach WEBER
3.1.2.3 Rationalitätssicherungsorientierte Konzeption nach WEBER/SCHÄFFER
3.1.2.4 Reflexionsorientierte Controlling-Konzeption nach SCHERM/PIETSCH
3.2 Controlling als Rationalitätssicherung des Supply Chain Management
3.2.1 Bestehende Supply Chain Controlling-Konzeptionen im Überblick
3.2.2 Die Grundkonzeption einer rationalitätssicherungsorientierten Grundkonzeption des Supply Chain Controllings
3.2.2.1 Ziele des Supply Chain Controllings
3.2.2.2 Aufgaben des Supply Chain Controllings
3.2.2.2.1 Konfiguration von Produkt und Netzwerk
3.2.2.2.2 Produktentwicklung in der Wertschöpfungskette
3.2.2.2.3 Gestaltung des Produktionsnetzwerkes
3.2.2.2.4 Prozessoptimierung in der Wertschöpfungskette
3.3 Instrumente des Supply Chain Controlling
3.4 Kapitelfazit
4. Die „klassische“ Balanced Scorecard
4.1 Entstehung der Balanced Scorecard
4.2 Die Balanced Scorecard als Kennzahlensystem
4.2.1 Vier Perspektiven
4.2.1.1 Finanzielle Perspektive
4.2.1.2 Kundenperspektive
4.2.1.3 Interne Prozessperspektive
4.2.1.4 Lern- und Entwicklungsperspektive
4.2.1.5 Weitere Perspektiven
4.2.2 Ursache-Wirkungskette
4.3 Die Balanced Scorecard als Managementsystem
4.4 Kapitelfazit
5. Die Balanced Scorecard als Instrument des Supply Chain Controlling
5.1 Anforderungen an eine Supply Chain Balanced Scorecard
5.2 Bestehende Ansätze
5.2.1 Die Balanced Scorecard im Supply Chain Management nach WERNER
5.2.2 Das Supply Chain Balanced Scorecard Framework von BREWER/SPEH
5.2.3 Die Netzwerk Balanced Scorecard von LANGE/SCHAEFER/DALDRUP
5.2.4 Die Integration der Balanced Scorecard im Supply Chain Management-Konzept von STÖLZLE/HEUSLER/KARRER
5.2.5 Konzeption einer Balanced Scorecard für das Controlling von unternehmensübergreifenden Supply Chains von WEBER/BACHER/GROLL
5.3 Vergleich der Ansätze
5.4 Kapitelfazit
6. Resümee
Diese Diplomarbeit zielt darauf ab, die Eignung der Balanced Scorecard (BSC) als Instrument für das Supply Chain Controlling zu überprüfen und notwendige Modifikationen herauszuarbeiten, um den Anforderungen eines ganzheitlichen Supply Chain Managements gerecht zu werden.
2.2.1 Die Supply Chain
Eine Supply Chain besteht aus verschiedenen Unternehmen, die durch Interaktion eine Leistung erstellen und diese bis zum Endkunden transportieren. Das heißt, dass eine Supply Chain bei den Rohstoffquellen beginnt und mit der Lieferung des Endproduktes an den Endkunden endet. Also von der „source of supply“ bis zum „point of consumption“ reicht. Unter dem Begriff der Supply Chain wird in der Literatur auch eine Logistikkette, eine Absatzpartnerschaft, eine unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette, eine Lieferkette, eine Versorgungskette oder eine Value Chain verstanden.
Zum einen ist hierbei aber anzumerken, dass es sich bei der Supply Chain, statt um eine „Kette“, eher um ein Netzwerk von kooperierenden Unternehmen handelt. Zum anderen liegt das Hauptaugenmerk der Supply Chain nicht auf den Lieferanten, sondern auf den Endkunden, so dass der Begriff „Demand Chain“ zutreffender wäre.
Trotzdem hat sich der Begriff Supply Chain mehrheitlich in Theorie und Praxis durchsetzen können. Hinsichtlich der globalen Bedeutung des Begriffes Supply Chain besteht eine grundsätzliche Einigkeit.
In Bezug auf die Führung der Supply Chain, also dem Supply Chain Management, kann man hingegen nicht von einem einheitlichen Begriffsverständnis sprechen. Das folgende Kapitel soll dazu dienen, eine Definition herauszuarbeiten, die dieser Arbeit als Grundlage dienen soll.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problemstellung einer zunehmend dynamischen und komplexen Unternehmensumwelt dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Eignung der Balanced Scorecard für das Supply Chain Controlling zu prüfen.
2. Das Supply Chain Management als ganzheitliches Führungskonzept: Das Kapitel erläutert das Supply Chain Management auf Basis systemtheoretischer Grundlagen als notwendige Reaktion auf den verschärften globalen Wettbewerb und führt die unternehmensübergreifende Koordination als neue Führungsqualität ein.
3. Controlling der Supply Chain: Hier werden "klassische" Controlling-Konzeptionen analysiert, um eine rationalitätssicherungsorientierte Sichtweise abzuleiten, die als geeignetes Fundament für das Supply Chain Controlling in dieser Arbeit dient.
4. Die „klassische“ Balanced Scorecard: Das Kapitel beleuchtet die BSC als Kennzahlensystem und strategisches Managementsystem, wobei die Ursache-Wirkungsketten als zentrales Element zur Strategieumsetzung hervorgehoben werden.
5. Die Balanced Scorecard als Instrument des Supply Chain Controlling: Dieser Kernteil der Arbeit definiert Anforderungen an eine Supply Chain Balanced Scorecard, analysiert bestehende Literaturansätze und vergleicht diese kritisch hinsichtlich ihrer Erfüllung dieser Anforderungen.
6. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Eignung der BSC unter der Voraussetzung spezifischer Anpassungen und weist auf weiteren Forschungsbedarf hin.
Supply Chain Management, Supply Chain Controlling, Balanced Scorecard, Rationalitätssicherung, Wertschöpfungskette, Systemtheorie, Strategieumsetzung, Prozessoptimierung, Kooperationsintensität, Kooperationsqualität, Kennzahlensystem, Unternehmensführung, Interorganisationales Management, Bullwhip-Effekt, Strategisches Feedback.
Die Arbeit untersucht die Eignung des Managementinstruments "Balanced Scorecard" für die spezifischen Anforderungen und Aufgaben des Controllings in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten (Supply Chains).
Die zentralen Themenfelder umfassen die systemtheoretische Fundierung des Supply Chain Managements, eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Controlling-Konzeptionen sowie die Analyse der klassischen Balanced Scorecard in Bezug auf ihre Anwendbarkeit im Supply Chain Kontext.
Das primäre Ziel ist die Überprüfung der Eignung der Balanced Scorecard für das Supply Chain Controlling und die Herleitung von Modifikationen, die notwendig sind, um dieses Instrument erfolgreich auf die unternehmensübergreifende Ebene zu übertragen.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, bei der bestehende Controlling-Konzeptionen und BSC-Modelle auf Basis systemtheoretischer und rationalitätstheoretischer Ansätze strukturiert, verglichen und auf ihre Tauglichkeit für die Supply Chain geprüft werden.
Im Hauptteil werden zunächst das Supply Chain Management als Führungskonzept und die Theorie des Controllings dargelegt. Danach folgt die Analyse der BSC, die abschließend in verschiedenen Literaturansätzen für eine Supply Chain Balanced Scorecard zusammengeführt und bewertet wird.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Supply Chain Management, Balanced Scorecard, Controlling-Konzeptionen, Rationalitätssicherung und Wertschöpfungsnetzwerke charakterisiert.
Der Bullwhip-Effekt dient als anschauliches Beispiel für Nachfrageverzerrungen in der Supply Chain und unterstreicht die Notwendigkeit einer verbesserten Koordination und eines durchgängigen Informationsflusses durch ein effektives Supply Chain Controlling.
Die traditionelle BSC ist primär auf einzelne Unternehmen ausgerichtet. Für Supply Chains fehlen oft explizite Perspektiven für die Kooperationsqualität und -intensität sowie die Berücksichtigung der komplexen Bezugsebenen und Vertrauensaspekte zwischen unabhängigen Partnerunternehmen.
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