Diplomarbeit, 2005
72 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Übertragbarkeit von Controllinginstrumenten, die ursprünglich für Industriebetriebe konzipiert wurden, auf Medienunternehmen, insbesondere auf werbefinanzierte Fernsehsender. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Deckungsbeitragsrechnung und das Target Costing, analysiert deren Anwendbarkeit in der werbefinanzierten Fernsehwirtschaft und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen und Anpassungsbedarfe.
Die Arbeit beleuchtet die Anwendung von Controllinginstrumenten wie der Deckungsbeitragsrechnung und dem Target Costing im Kontext der werbefinanzierten Fernsehwirtschaft. Wichtige Themen sind die Optimierung der Programmplanung, die Berücksichtigung der Interdependenz zwischen Zuschauermarkt und Werbemarkt, die Integration von "weichen Faktoren" wie dem Senderimage, sowie die Herausforderungen bei der Kostenrechnung und -zuordnung aufgrund der Immaterialität von Medieninhalten. Die Arbeit analysiert die spezifischen Anforderungen an das Controlling im werbefinanzierten Fernsehsender und zeigt den Bedarf an einer marktorientierten Kostenmanagementstrategie.
Aufgrund der Immaterialität von Medieninhalten und der harten Konkurrenz in der Informationsgesellschaft reichen Standardkonzepte aus der Industrie oft nicht aus.
Target Costing hilft dabei, die Kosten für die Programmerstellung oder -beschaffung bereits in der Planungsphase an den erwarteten Werbeerlösen auszurichten.
Sie muss die Interdependenz zwischen dem Zuschauermarkt (Einschaltquoten) und dem Werbemarkt (Erlöse aus Werbezeiten) berücksichtigen.
Das Controlling muss neben rein ökonomischen Zahlen auch qualitative Ziele wie das Image einbeziehen, da dieses langfristig über den Markterfolg entscheidet.
Die Schwierigkeit liegt in der exakten Zuordnung von Fixkosten auf einzelne Sendungen und der Bewertung des immateriellen Werts von Programminhalten.
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