Bachelorarbeit, 2020
71 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Der Demografische Wandel
2.1 Begriffliche Grundlage und Entwicklung
2.2 Die Situation in Deutschland
2.3 Die Situation in Essen
2.4 Die Situation in München
3 Der Wohnungsmarkt in Deutschland
3.1 Begriffliche Grundlage und Besonderheiten
3.2 Struktur des deutschen Wohnungsmarktes
3.2.1 Aufbau und Ungleichverteilungen in Deutschland
3.2.2 Wohnungsnachfrage- und Wohnungsbauentwicklung in Deutschland
3.3 Der Wohnungsmarkt in Essen
3.3.1 Wohnungsmarktangebot
3.3.2 Mietspiegel und Mietpreisentwicklung
3.3.3 Wohnungsmarktnachfrage
3.4 Der Wohnungsmarkt in München
3.4.1 Wohnungsmarktangebot
3.4.2 Mietspiegel und Mietpreisentwicklung
3.4.3 Wohnungsmarktnachfrage
3.5 Vergleich der Wohnungsmärkte bezogen auf den demografischen Wandel
4 Politische Regulierungsversuche
4.1 Wohnungspolitik in Deutschland
4.2 Regulierungsversuche
4.2.1 Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
4.2.2 Sozialer Wohnungsbau
4.2.3 Wohngeld
4.2.4 Sonstige Maßnahmen
4.2.5 Maßnahmen in Essen
4.2.6 Maßnahmen in München
4.3 Vergleich zu anderen Ländern
5 Fazit
5.1 Ergebnisse der Arbeit
5.2 Handlungsempfehlungen
5.3 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Wohnraumnachfrage in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Städte Essen und München. Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen für diese Standorte zu identifizieren, bestehende politische Regulierungsansätze zu bewerten und Handlungsempfehlungen für eine zukunftsorientierte Wohnungsbaupolitik abzuleiten.
3.1 Begriffliche Grundlage und Besonderheiten
Grundsätzlich kann zunächst in die zwei wichtigsten Arten der Immobiliennutzung, welche sich in Gewerbe- und Wohnimmobilien unterteilen, unterschieden werden. In dieser Arbeit werden im Hinblick auf die Fragestellungen allerdings ausschließlich Wohnimmobilien betrachtet. Wohnungen gehören zu den heterogenen Gütern. Die sachlichen und räumlichen Präferenzen sind bei den Marktteilnehmern stark ausgeprägt. Dabei beziehen sich sachliche Präferenzen beispielsweise auf die Größe und Ausstattung der Wohnung, wohingegen räumliche Präferenzen vor allem den Standort der Wohnung beschreiben.
Zum Begriff des Wohnungsmarktes an sich lässt sich in der Literatur keine einheitliche Definition finden. Allgemein ist darunter der Ort zu verstehen, an welchem der Leistungsaustausch Wohnungswirtschaft vollzogen wird. Davon ausgehend kann der Wohnungsmarkt in drei Teilmärkte unterteilt werden, welche sich in den Wohnungsnutzungsmarkt, den Wohnungsbestandsmarkt sowie den Wohnungsbaumarkt gliedern.
Der Markt für Wohnungsnutzung wird auch Wohnungsleistungsmarkt genannt. Dort wird der Nutzen des Gutes Wohnung gehandelt. Das bedeutet, dass die Vermieter als Wohnungseigentümer den Privathaushalten als Mietern die Wohnungsnutzung gegen Entgelt anbieten. Durch Maßnahmen zur Regelung der Mietpreisbildung wird in diesen Markt staatlich eingegriffen.
Zu beachten ist, dass dieser Teilmarkt wiederum in die zwei Segmente des Mietwohnungsmarktes und des selbstgenutzten Wohneigentums zu untergliedern ist. Eines der wesentlichen Charakteristika des Wohnungsmarktes ist die Koexistenz dieser beiden Teilmärkte. Außerdem determiniert der vorhandene Bestand an Wohnungen die mengenmäßige Obergrenze der angebotenen Wohnungsnutzungen, sodass ein enger Zusammenhang zwischen diesem Markt und dem Wohnungsbestandsmarkt besteht.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des demografischen Wandels und dessen Einfluss auf den Wohnungsmarkt ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und erläutert den weiteren Aufbau.
2 Der Demografische Wandel: Es werden die begrifflichen Grundlagen sowie die Entwicklung des demografischen Wandels auf globaler Ebene, in Deutschland und in den spezifischen Fällen Essen und München analysiert.
3 Der Wohnungsmarkt in Deutschland: Das Kapitel befasst sich mit den ökonomischen Besonderheiten des Wohnungsmarktes und untersucht detailliert die Angebots- und Nachfragestrukturen in Deutschland sowie den Städten Essen und München im Kontext der demografischen Veränderungen.
4 Politische Regulierungsversuche: Hier werden staatliche Interventionen wie Mietpreisbremse, Sozialer Wohnungsbau und Wohngeld kritisch beleuchtet sowie spezifische Konzepte in Essen und München vorgestellt, ergänzt durch einen internationalen Exkurs.
5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zur Wohnraumnachfrage zusammen, bewertet die politischen Maßnahmen und gibt Handlungsempfehlungen sowie einen Ausblick auf künftige Herausforderungen.
Demografischer Wandel, Wohnungsmarkt, Wohnraumnachfrage, Mietpreisbremse, Sozialer Wohnungsbau, Stadtentwicklung, Wohnungsbau, Immobilienwirtschaft, Essen, München, Bevölkerungsstruktur, Mietpreisentwicklung, Wohngeld, Baukindergeld, Wohnungsleerstand.
Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem demografischen Wandel und dem Wohnungsmarkt in Deutschland, mit Fokus auf die unterschiedlichen Entwicklungen in den Städten Essen und München.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Bevölkerungsstruktur und Wohnraumnachfrage, die Analyse der Wohnungsmarktentwicklung in den beiden Städten sowie die Bewertung staatlicher Regulierungsinstrumente.
Ziel ist es, die Herausforderungen für den Wohnungsmarkt durch den demografischen Wandel aufzuzeigen und zu prüfen, welche Auswirkungen aktuelle politische Regulierungsmaßnahmen wie die Mietpreisbremse in den untersuchten Städten erzielen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, inklusive der Auswertung städtischer Berichte, aktueller Statistiken zur Bevölkerungs- und Wohnungsmarktentwicklung sowie einer Diskussion wissenschaftlicher Forschungsergebnisse.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen zum demografischen Wandel, eine detaillierte Bestandsaufnahme der Wohnungsmärkte in Essen und München sowie eine kritische Untersuchung politischer Regulierungsversuche und Strategien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie demografischer Wandel, Wohnungsmarkt, Mietpreisbremse, Sozialer Wohnungsbau, städtische Wohnraumförderung und Wohnraumnachfrage charakterisiert.
Ja, die Arbeit vergleicht die unterschiedlichen demografischen Dynamiken und Wohnungsmarktsituationen der beiden Städte, um regionale Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Umgang mit Wohnraumknappheit aufzuzeigen.
Ein Exkurs zu Österreich, den Niederlanden und Finnland dient als internationaler Vergleich, um aufzuzeigen, wie dort mit Herausforderungen des Wohnungsmarktes umgegangen wird, und um Anregungen für die deutsche Wohnungspolitik zu gewinnen.
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