Bachelorarbeit, 2020
29 Seiten, Note: 2.0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
I. Einleitung
1. Ziele
2. Aufbau
II. Theoretischer Teil
1. Psychologische Reaktanz
1.1 Arten von Reaktanz
2. Reaktanz im Marketing
2.1 Experiment von Fitzmanns und Lehmann
2.2 Experiment von Wicklund, Slatum und Solomon
III. Empirischer Teil
1. Einleitung in der Empirie
2. Methode
2.1 Beschreibung der Stichprobe
2.2 Datenerhebungsmethode
2.3 Durchführung
2.4 Untersuchungsdesign
IV. Interpretation der Ergebnisse
1. Reaktanzverhalten der Zielgruppe
2. Aufgelöste Reaktion der Zielgruppe
Die Arbeit untersucht das Phänomen der psychologischen Reaktanz und deren Auswirkungen auf das Verhalten von Männern im Alter zwischen 41 und 60 Jahren, insbesondere in Bezug auf aufdringliche Marketingstrategien und Verkaufsinteraktionen.
I. Einleitung
Das Thema dieser Arbeit bezieht sich auf das Phänomen der psychologischen Reaktanz und ihre Auswirkung auf die Zielgruppe von Männern in der Altersgruppe zwischen 41 und 60 Jahren, wenn sie Reaktanz erleben.
Der Begriff der Reaktanz wurde bereits in den sechziger Jahren von Jack William Brehm erstmals erforscht. Reaktanz kann als ähnliches Verhalten beschrieben werden, wie das Trotzverhalten eines Kindes. Das heißt immer dann, wenn sich Individuen in ihrer Freiheit selbst entscheiden zu können, eingeengt fühlen, kann Reaktanz entstehen. Individuen nehmen an, dass sie in bestimmten Situationen eine Handlungs- bzw. Entscheidungsfreiheit besitzen. Wenn nun diese wahrgenommene Freiheit von externen Einflüssen eingeschränkt oder gar bedroht wird, wird das Individuum dazu motiviert, durch seine oder ihre subjektive Reaktion, seine oder ihre Freiheitsspielräume wiederherzustellen. In erster Linie heißt das, dass Individuen bei erlebter Reaktanz, das vorrangige Ziel haben, über ihre eigenen wahrgenommenen Freiheitsspielräume wieder frei zu verfügen und nicht durch äußere Faktoren in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Reaktanz kann erst dann auftreten, wenn einzelne Personen annehmen, dass sie Freiheit bei der Entscheidung in bestimmten Situationen haben.
I. Einleitung: Einführung in das Thema der psychologischen Reaktanz und Definition des Forschungsziels bei Männern zwischen 41 und 60 Jahren.
II. Theoretischer Teil: Darstellung des theoretischen Bezugsrahmens zur Reaktanz, basierend auf klassischen Experimenten und Definitionen der Freiheitsbeeinträchtigung.
III. Empirischer Teil: Detaillierte Beschreibung der qualitativen Untersuchungsmethode mittels Interviews und des gewählten Untersuchungsdesigns.
IV. Interpretation der Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten, Darstellung der Reaktanzfrequenzen in Diagrammen und Ableitung zentraler Hypothesen.
Psychologische Reaktanz, Marketing, Kaufentscheidung, Freiheitsspielraum, Qualitative Forschung, Männer, Konsumverhalten, Produktempfehlung, Verkaufsdruck, Inhaltsanalyse, Kognitive Reaktion, Affektive Reaktion, Entscheidungsfreiheit, Bumerangeffekt, Kundenberatung
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der psychologischen Reaktanz und wie diese bei Männern im Alter von 41 bis 60 Jahren auftritt, wenn deren Entscheidungsfreiheit eingeschränkt wird.
Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Reaktanz, deren Auftreten im Marketingkontext, der empirischen Erhebung durch Leitfaden-Interviews und der anschließenden Interpretation des Verhaltens der Zielgruppe.
Das Ziel ist es, neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Männer auf Reaktanz auslösende Situationen reagieren, um daraus Empfehlungen für eine kundenorientiertere Marketingkommunikation abzuleiten.
Es wurde ein qualitatives, exploratives Forschungsdesign gewählt, das auf leitfadengestützten Interviews basiert, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Reaktanz-Studien von Brehm, Fitzmanns/Lehmann sowie Wicklund et al. und eine empirische Analyse von 30 gesammelten Reaktanz-Geschichten.
Kernbegriffe sind Reaktanz, Marketing, Entscheidungsfreiheit, Qualitative Inhaltsanalyse und Konsumverhalten.
Diese Altersgruppe wurde gewählt, um zu untersuchen, ob in dieser Lebensphase eine spezifische Tendenz zu rationalem, kognitivem Verhalten gegenüber emotionalen Reaktionsweisen besteht.
Die Arbeit zeigt, dass von Experten ausgesprochene Empfehlungen, wenn sie als zu aufdringlich oder widersprüchlich zum Kundenwillen wahrgenommen werden, Reaktanz auslösen können.
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