Fachbuch, 2021
68 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen des modernen Wertpapiermanagements
2.1 Investmentfonds im Allgemeinen
2.2 Portfoliotheorie nach Harry Markowitz
2.3 Capital Asset Pricing Modell – CAPM
2.4 Die Effizienzhypothese der Kapitalmärkte
2.5 Indizes und Benchmarks
3 Aktives Fondsmanagement
3.1 Einordnung des aktiven Managements
3.2 Anlagestrategien
3.2.1 Market Timing
3.2.2 Stock Picking
3.2.3 Prozyklisches Investment
3.3 Analysemethoden
3.3.1 Fundamentalanalyse
3.3.2 Technische Analyse
3.4 Vor- und Nachteile des aktiven Fondsmanagements
4 Passives Fondsmanagement
4.1 Einordnung des passiven Managements
4.2 Index Tracking
4.3 Replikationsmethoden
4.3.1 Vollständige Replikation
4.3.2 Sampling Methode
4.3.3 Synthetische Replikation
4.4 Core-Satellite-Ansatz als Kombination aus aktivem und passivem Management
4.5 Vor- und Nachteile des passiven Fondsmanagements
5 Theoretische Betrachtung der Performance als Vergleichsgrundlage
5.1 Performance-Begriff
5.2 Performanceanalyse
5.2.1 Performancemessung
5.2.1.1 Eindimensionale Performancemessung
5.2.1.2 Zweidimensionale Performancemessung
5.2.2 Performanceattribution
5.3 Klassische Performancemaße
5.3.1 Sharpe-Ratio
5.3.2 Treynor-Ratio
5.3.3 Jensen-Alpha
6 Empirischer Performancevergleich: Aktive vs. passive Wertpapierfonds
6.1 Zielsetzung der Untersuchung und Erläuterung der verwendeten Fonds
6.2 Betrachtungszeiträume der Wertentwicklung
6.2.1 Im 3-Jahres-Vergleich
6.2.2 Im 5-Jahres-Vergleich
6.2.3 Im 10-Jahres-Vergleich
6.3 Auswertung der Ergebnisse
6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
7 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit vergleicht das aktive und passive Management von Wertpapierfonds, um zu untersuchen, ob die zunehmende Marktentwicklung hin zu passiven Anlagestrategien gerechtfertigt ist. Ziel ist es festzustellen, ob ein Managementstil im Hinblick auf die erzielte Rendite überlegen ist und ob aktive Fondsmanager ihre Benchmark dauerhaft schlagen können.
3.2.1 Market Timing
Bei Verfolgung der Timing-Strategie werden Zeitpunkt des Ein- oder Ausstiegs für Assetklassen festgelegt. Der Timing-Ansatz zielt auf die unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Assetklassen bzw. Unterklassen innerhalb des Portfolios ab. Timingentscheidungen eröffnen die Möglichkeit hoher Gewinnpotenziale, da sich mit nahezu jedem liquiden Anlagevehikel bei perfekten Timingentscheidungen große Gewinne erzielen lassen. Allerdings wird diese enorme Chance von dem beträchtlichen Risiko falscher Timingentscheidungen begleitet. Dies liegt mitunter daran, dass eine Risikodiversifikation bei Timingentscheidungen nicht möglich ist. Der Erfolg des Timings hängt davon ab, dass Assetklassen mit einer überdurchschnittlichen Performance frühzeitig erkannt und dann im Portfolio übergewichtet werden. Daher sind bei Investmentstilen, welche sich ausschließlich auf Timingentscheidungen verlassen herausragende Prognosefähigkeiten unabdingbar. Timing-Strategien selbst basieren häufig auf technischen oder quantitativen Modellen, welche sich an einem operativen bis taktischen Investmenthorizont orientieren. Grundsätzlich kann beim Vorhandensein von Prognosefähigkeiten davon ausgegangen werden, dass im Falle steigender Kurse der Anteil am Marktportfolio erhöht und bei sinkenden Kursen der Anteil verringert wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Problemstellung der Marktverschiebung von aktiven zu passiven Investmentfonds und definiert das Ziel der Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen des modernen Wertpapiermanagements: Das Kapitel behandelt fundamentale Finanzkonzepte wie die Portfoliotheorie von Markowitz, das CAPM sowie die Markteffizienzhypothese.
3 Aktives Fondsmanagement: Hier werden die Mechanismen aktiver Anlagestrategien sowie verschiedene Analyseansätze zur Outperformance-Generierung vorgestellt.
4 Passives Fondsmanagement: Dieses Kapitel widmet sich der Funktionsweise passiver Strategien, inklusive verschiedener Replikationsmethoden und dem Core-Satellite-Ansatz.
5 Theoretische Betrachtung der Performance als Vergleichsgrundlage: Hier werden Methoden der Performancemessung und -attribution definiert, die für den anschließenden Vergleich essenziell sind.
6 Empirischer Performancevergleich: Aktive vs. passive Wertpapierfonds: In diesem Kapitel wird die tatsächliche Wertentwicklung aktiver und passiver Fonds über drei verschiedene Zeiträume hinweg im Vergleich zum DAX analysiert.
7 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Vor- und Nachteile beider Ansätze im Kontext aktueller Marktentwicklungen.
Aktives Fondsmanagement, Passives Fondsmanagement, Wertpapierfonds, Portfoliotheorie, CAPM, Markteffizienz, Performance, Outperformance, Index Tracking, Replikationsmethoden, Benchmark, Diversifikation, Rendite, Volatilität, Investmentstrategien.
Die Arbeit untersucht den Vergleich zwischen aktivem und passivem Management von Wertpapierfonds vor dem Hintergrund der zunehmenden Nachfrage nach passiven Anlagen.
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen des Portfoliomanagements, die verschiedenen Strategien des aktiven und passiven Managements sowie der empirische Leistungsvergleich.
Das Hauptziel ist es zu prüfen, ob die steigende Nachfrage nach passiven Fonds gerechtfertigt ist und ob aktive Fondsmanager tatsächlich systematisch eine Outperformance gegenüber ihrem Referenzindex erzielen können.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer fundierten Literaturrecherche zu theoretischen Finanzmodellen und einer sekundären Datenanalyse der Performance von ausgewählten aktiven und passiven Fonds.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Anlagestrategien (Market Timing, Stock Picking), Analysemethoden (Fundamentalanalyse, Technische Analyse) und einen empirischen Performancevergleich anhand von drei Zeiträumen.
Wichtige Begriffe sind Aktives/Passives Management, Benchmark, Performance-Analyse, Portfoliotheorie, CAPM, Transaktionskosten und Index Tracking.
Der Core-Satellite-Ansatz kombiniert ein passives Kernportfolio (Core) mit aktiv gemanagten Satelliteninvestments, um einerseits Marktrenditen zu erzielen und andererseits Chancen auf Zusatzrenditen zu nutzen.
Der DAX fungiert als einheitliche Benchmark, um die Performance der untersuchten Fonds im deutschen Aktienmarkt objektiv und vergleichbar bewerten zu können.
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