Bachelorarbeit, 2019
34 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen
2.1 Psychologisches Kapital
2.2 Organizational Citizenship Behavior
2.3 Broaden-and-Build Theorie
3. Einfluss von psychologischem Kapital auf Organizational Citizenship Behavior
3.1 Recherchestrategie
3.2 Analysekonzept
3.3 Vorstellung der Studien
3.4 Kritische Würdigung der Studien
3.5 Ergebnisdiskussion
3.6 Limitationen
4. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem psychologischen Kapital von Mitarbeitern und ihrem freiwilligen Extra-Rollenverhalten, dem sogenannten Organizational Citizenship Behavior (OCB), um zu klären, ob ein signifikanter Einfluss besteht, der sich auf den Unternehmenserfolg auswirken kann.
2.1 Psychologisches Kapital
Das psychologische Kapital ist ein Konstrukt höherer Ordnung, welches aus vier Komponenten besteht. Bevor auf die Definition von psychologischem Kapital eingegangen wird, wird zuerst der Ursprung dessen dargestellt.
Nachdem der zweite Weltkrieg beendet war, wurde in der Psychologie, sowohl in der Forschung als auch in der Praxis, vermehrt Wert darauf gelegt, herauszufinden, wie seelische Krankheiten bspw. Depressionen geheilt werden können. Daraus resultierte die Positive Psychologie, die sich damit beschäftigt, wie es möglich ist, Individuen zu einem positiven Leben zu verhelfen. Anfang 2000 entwickelte sich dieses Konzept so weiter, dass Organisationsforscher sich in der Positiven Organisationslehre mit der Stärkung von Organisationen in Krisenzeiten beschäftigten. Ein grundlegender Forschungspunkt dieser Lehre ist herauszufinden, wie eine Leistungssteigerung am Arbeitsplatz erreicht werden kann. Das psychologische Kapital hat seinen Ursprung in der Lehre vom positiven Organisationsverhalten und hängt somit eng mit Unternehmensleistungen und -erfolg zusammen.
Psychologisches Kapital, welches von Luthans und Youssef (2004) identifiziert wurde, vereint vier positive psychologische Ressourcen und wird auch bezeichnet als individueller positiver Zustand der Entwicklung. Es ist das Bewusstsein, die notwendigen Bemühungen in Kauf nehmen zu müssen, mit denen eine herausfordernde Aufgabe gemeistert werden kann, der Glaube und die Hoffnung, heute und in Zukunft erfolgreich zu sein, das Durchhaltevermögen, ausdauernd seine Ziele zu verfolgen, auch wenn es bedeutet, dass der eingeschlagene Weg geändert werden muss, um neue Probleme zu lösen.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz von psychologischen Ressourcen und Extraarbeitsverhalten in einer wettbewerbsorientierten Arbeitswelt.
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen: Definition und Erläuterung der Konstrukte psychologisches Kapital und OCB sowie deren theoretische Fundierung durch die Broaden-and-Build Theorie.
3. Einfluss von psychologischem Kapital auf Organizational Citizenship Behavior: Systematische Literaturrecherche, Vorstellung und kritische Analyse ausgewählter empirischer Studien zur Prüfung des Einflusses von PsyCap auf OCB.
4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Empfehlungen für die Praxis sowie zukünftige Forschung.
Psychologisches Kapital, PsyCap, Organizational Citizenship Behavior, OCB, Extra-Rollenverhalten, Positive Psychologie, Broaden-and-Build Theorie, Arbeitsleistung, Mitarbeiter, Unternehmenserfolg, Strukturgleichungsmodell, Reliabilität, Modellgüte, Pfadanalyse, Korrelation.
Die Arbeit untersucht den direkten Einfluss des psychologischen Kapitals von Mitarbeitern auf deren freiwilliges Arbeitsverhalten, das sogenannte Organizational Citizenship Behavior (OCB).
Die Arbeit fokussiert sich auf die Positive Psychologie, die Komponenten des psychologischen Kapitals (Hoffnung, Selbstwirksamkeit, Resilienz, Optimismus) sowie die verschiedenen Ausprägungen von OCB im beruflichen Kontext.
Das Ziel ist es, mittels einer systematischen Analyse zu klären, ob ein signifikanter positiver Einfluss von psychologischem Kapital auf das OCB von Mitarbeitern in Unternehmen besteht.
Die Autorin führt eine systematische Literaturanalyse durch, bei der Studien selektiert und anhand von Kriterien wie Reliabilität, Modellgüte und Pfadkoeffizienten kritisch bewertet werden.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Begriffe definiert, die Broaden-and-Build Theorie vorgestellt, eine Recherchestrategie für Studien dargelegt und anschließend drei ausgewählte Studien im Detail analysiert und diskutiert.
Die wichtigsten Begriffe sind psychologisches Kapital, OCB, Extra-Rollenverhalten, Positive Psychologie, Mitarbeiterleistung und Strukturgleichungsmodellierung.
Sie dient als theoretische Erklärung dafür, wie positive Emotionen dazu beitragen, persönliche Ressourcen wie das psychologische Kapital auszubilden, was wiederum das Verhalten der Mitarbeiter positiv beeinflusst.
Die Grenzwerte (z.B. Cronbach’s Alpha ≥ 0.7, CFI ≥ 0.90, RMSEA ≤ 0.06) dienen als objektive Analysekriterien, um die Qualität und Validität der herangezogenen empirischen Studien vergleichbar zu machen.
Alle untersuchten Studien bestätigen einen signifikanten und positiven Einfluss von psychologischem Kapital auf OCB, wodurch die Forschungsfrage eindeutig bejaht werden kann.
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