Seminararbeit, 2019
37 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Informationen zu Irak und Kuwait
2.1. Irak
2.2. Kuwait
3. Kriegsursachen
4. Irakischer Überfall auf Kuwait
5. Vorgehen der Vereinigten Nationen zu Kriegsbeginn
6. Alliierter Militäreinsatz
6.1. Operation Desert Shield
6.2. Operation Desert Storm
6.2.1. Luftkrieg
6.2.2. Bodenoffensive
7. Highways of Death
8. Vorgehen der Vereinten Nationen bei Kriegsende
9. Die Rolle der USA
9.1. Begründung der amerikanischen Militärintervention
9.2. Propaganda zur Kriegsvorbereitung: Die Brutkasten-Lüge
10. Folgen und Konsequenzen des Krieges
10.1. Verluste
10.2. Umweltschäden
10.3. Zerstörte Infrastruktur und wirtschaftliche Konsequenzen
10.4. Gesundheitliche Folgen
10.5. Innerirakische Folgekonflikte
10.5.1. Schiitenaufstand
10.5.2. Kurdenaufstand
11. Fazit
12. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe, den Verlauf sowie die humanitären, ökologischen und ökonomischen Auswirkungen des Zweiten Golfkriegs, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle der USA bei der Intervention und der strategischen Kriegsvorbereitung gelegt wird.
9.2. Propaganda zur Kriegsvorbereitung: Die Brutkasten-Lüge
Vor dem Hintergrund des katastrophal verlaufenen, 20 Jahre andauernden Vietnamkrieges, war in der amerikanischen Öffentlichkeit nur geringer Zuspruch für eine Militärintervention im Irak zu erwarten. Auch im Kongress bekam Präsident George H.W. Bush wenig Rückhalt für dieses Vorhaben. Ein großer Teil der Amerikaner forderte, den Sanktionen gegen den Irak mehr Zeit zu geben und keinen Krieg für Öl zu führen. Angesichts dessen wurde von der kuwaitischen Lobbyorganisation „Citizens For A Free Kuwait“ die weltgrößte PR-Agentur „Hill & Knowlton“ engagiert, um in einer Kampagne sowohl die amerikanische Bevölkerung als auch die Politik davon zu überzeugen, dass ein Militäreinsatz gegen den Irak vonnöten sei.
Im Zuge der Kampagne wurde die Behauptung verbreitet, irakische Soldaten hätten in den Krankenhäusern Kuwaits Brutkästen geöffnet und die Frühgeborenen getötet. Die Agentur erwirkte, dass eine scheinbar kuwaitische Krankenschwester als Augenzeugin vor dem Menschenrechtsausschuss des US-Kongresses aussagte. Dabei handelte es sich um die 15-jährige Nayirah, deren wahre Identität man mit der Begründung verheimlichte, ihre Familie in Kuwait schützen zu müssen. Sie berichtete, selbst gesehen zu haben, wie irakische Soldaten im al-Adan Krankenhaus in Kuwait-Stadt 15 Babys auf den Steinboden warfen und dort sterben ließen.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die irakische Invasion Kuwaits und die anschließende internationale militärische Reaktion, die den Golfkrieg als geschichtliche Zäsur markiert.
2. Informationen zu Irak und Kuwait: Das Kapitel bietet einen Überblick über die wesentlichen geografischen, demografischen und wirtschaftlichen Unterschiede der beiden beteiligten Golfstaaten.
3. Kriegsursachen: Hier werden die strategischen und wirtschaftlichen Interessen des Iraks, insbesondere der Wunsch nach regionaler Vorherrschaft und die Kontrolle von Ölreserven, analysiert.
4. Irakischer Überfall auf Kuwait: Dieser Abschnitt beschreibt den militärischen Einmarsch am 2. August 1990 und die schnelle Besetzung der kuwaitischen Hauptstadt.
5. Vorgehen der Vereinigten Nationen zu Kriegsbeginn: Das Kapitel dokumentiert die rasche diplomatische Reaktion des UN-Sicherheitsrates durch Sanktionen und verschiedene Resolutionen.
6. Alliierter Militäreinsatz: Der Abschnitt erläutert die Strategie der Koalition, von der defensiven Schutzmaßnahme (Desert Shield) bis hin zur offensiven militärischen Befreiung Kuwaits (Desert Storm).
7. Highways of Death: Diese Analyse behandelt die verheerenden und umstrittenen Luftangriffe auf die abziehenden irakischen Truppen und Zivilfahrzeuge.
8. Vorgehen der Vereinten Nationen bei Kriegsende: Hier werden die Bedingungen für den Waffenstillstand, einschließlich Abrüstungsauflagen und Entschädigungszahlungen, dargelegt.
9. Die Rolle der USA: Dieses Kapitel hinterfragt die primär ökonomischen Interessen der USA und die manipulative Kriegspropaganda im Vorfeld der Intervention.
10. Folgen und Konsequenzen des Krieges: Diese Sektion untersucht die massiven menschlichen Verluste, die ökologischen Schäden durch Ölpest und die langfristige Zerstörung des Gesundheitssystems.
11. Fazit: Die Schlussbetrachtung bilanziert, dass der Krieg für alle Beteiligten verheerende Folgen hatte und die USA trotz militärischem Erfolg maßgeblich zur regionalen Destabilisierung beitrugen.
Zweiter Golfkrieg, Irak, Kuwait, USA, UNO-Resolution, Desert Storm, Ölkatastrophe, Infrastruktur, Kriegspropaganda, Brutkasten-Lüge, Kriegsfolgen, Menschenrechte, Sanktionen, Militärintervention, Geopolitik.
Die Arbeit behandelt den Zweiten Golfkrieg (1990-1991), beginnend mit der Invasion Kuwaits durch den Irak bis hin zu den langfristigen Folgen des Konflikts.
Zentrale Themen sind die Kriegsursachen, der militärische Verlauf, die diplomatische Rolle der UNO sowie die verheerenden humanitären und ökologischen Auswirkungen auf die Region.
Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die Geschehnisse zu geben, wobei insbesondere die Rolle der USA bei der militärischen Eskalation kritisch hinterfragt wird.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der aktuelle Berichte, Resolutionen und wissenschaftliche Fachliteratur zur historischen Einordnung ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die militärischen Phasen des Krieges, die Analyse der US-Interessen, die Dokumentation der verdeckten Propagandaarbeit und die detaillierte Darstellung der Kriegsfolgen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Golfkrieg, Militärintervention, Ölpest, Kriegsverbrechen, Sanktionen und geopolitische Destabilisierung charakterisiert.
Die PR-Agentur „Hill & Knowlton“ inszenierte die Falschaussage einer jungen Zeugin, um in der US-amerikanischen Öffentlichkeit und Politik Unterstützung für einen Militäreinsatz zu gewinnen.
Der Krieg zerstörte das irakische Gesundheitssystem, was zu Epidemien, einer steigenden Säuglingssterblichkeit und dem Auftreten von Atemwegserkrankungen durch Ölbrände führte.
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