Bachelorarbeit, 2015
254 Seiten, Note: Sehr Gut
Einleitung
1 Forschungsstand und Problemstellung
1.1 Forschungsstand
1.2 Problemstellung
2 Definitionen der Begriffe ‚Beeinträchtigung‘ und ‚Inklusion‘
3 Subjektives Wohlbefinden
3.1 Definition ‚Wohlbefinden‘ und historischer Abriss der Verwendung
3.1.1 Definition des Begriffes ‚Wohlbefinden‘
3.1.2 Begriff ‚Wohlbefinden‘ in der Philosophiegeschichte
3.2 Strukturmodelle des Wohlbefindens
3.2.1 Allgemeine Modelle zum Begriff ‚Wohlbefinden‘
3.2.2 Strukturmodelle zum subjektiven Wohlbefinden
3.2.3 Konzept ‚Dynamik des subjektiven Wohlbefindens‘
3.2.4 Strukturmodell des subjektiven Wohlbefindens
3.2.4.1 Aktuell psychisches Wohlbefinden
3.2.4.2 Habituell psychisches Wohlbefinden
3.2.5 Messung des subjektiven Wohlbefindens
3.3 Persönlichkeit und Wohlbefinden
3.3.1 Persönlichkeitspsychologie
3.3.2 Selbstwertgefühl
3.3.3 Soziale Aspekte
3.4 Sport und Wohlbefinden
3.4.1 Theorien und Begrifflichkeit – Wohlbefinden in der sportlichen Aktivität
3.4.2 Auswirkungen des Sportreibens für das subjektive Wohlbefinden
3.4.3 Selbstwert und Steigerung von Fähigkeiten
3.4.4 Wohlbefinden im Kindes- und Jugendalter
3.4.5 Wohlbefinden im Billardsport
4 Empirischer Erkenntnisgewinn
4.1 Einleitung
4.1.1 Forschungsfragen
4.1.2 Variablen
4.2 Hypothese
4.3 Methoden und Überprüfung
4.3.1 Methoden
4.3.1.1 Qualitative Methoden zum aktuell psychischen Wohlbefinden
4.3.1.2 Quantitative Methoden zum aktuell psychischen Wohlbefinden
4.3.2 Überprüfung
4.3.2.1 Örtlichkeit der makrozyklischen Verlaufsanalyse
4.3.2.2 Zeitstruktur
4.3.2.3 Gesamtverlaufsübersicht
4.3.2.4 Trainer- und Mentorenteam
4.3.2.5 Überprüfungsformen
4.3.2.5.1 Konstruierter Fragenkatalog zum aktuell psychischen Wohlbefinden
4.3.2.5.2 Standardisierter Fragenkatalog zum habituell psychischen Wohlbefinden
4.3.2.5.3 Playing Ability Test – Vermögenstest 1 (PAT1)
4.3.2.6 Lernprozessabläufe beim makrozyklischen Billardtraining
4.4 Qualitative und quantitative Untersuchungsergebnisse
4.4.1 Teilnehmende Probanden
4.4.2 Qualitative Ergebnisse – aktuell psychisches Wohlbefinden
4.4.3 Qualitative Ergebnisse – habituell psychisches Wohlbefinden
4.4.4 Quantitative Gesamtergebnisse – Vermögenstest 1 (PAT1) im Zusammenhang mit qualitativen Ergebnissen
5 Interpretation der Ergebnisse
5.1 Intrapersonelle Interpretation
5.2 Interpersonelle Interpretation
6 Diskussion und Ausblick
Das Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss von regelmäßigen, halbjährigen Poolbillardtrainings auf das aktuell psychische Wohlbefinden von Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen zu untersuchen und dabei sportliche Leistungsfortschritte in Relation zum Wohlbefinden zu setzen.
WOHLBEFINDEN und BILLARDSORT
Billard, gleichsam für Poolbillard, Snooker oder Carambolage zutreffend, ist eine weltweit bekannte Freizeitbeschäftigung für Jung und Alt. „Männer wie Frauen, Greise wie Kinder können gleichermaßen, wenn auch mit unterschiedlichem Erfolg, Billard spielen.“ Peter TROISSLER sen., Poolbillardspieler des BC Lucky Shot Gleisdorf und seit 2008 15-facher Medaillengewinner bei Steirischen Seniorenlandesmeisterschaften, meint konkret zum wohlwollenden Gefühl im Billardsport: „Wie kaum eine andere Sportart vermag das Billardspiel auf Menschen jeglichen Alters eine besondere Faszination auszuüben. Hat man einmal damit begonnen, dieses wunderbare Spiel in seinen unterschiedlichsten Varianten zu betreiben, ist man in kurzer Zeit von der taktischen und technischen Herausforderung absolut begeistert.“
Einleitung: Einführung in die Thematik der Verbindung von Billardsport und Wohlbefinden bei Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen.
1 Forschungsstand und Problemstellung: Darlegung der aktuellen Studienlage und Definition der Forschungsfragen zur sportpsychologischen Auswirkung des Billardspiels.
2 Definitionen der Begriffe ‚Beeinträchtigung‘ und ‚Inklusion‘: Theoretische Abgrenzung und Definition der zentralen Konzepte Beeinträchtigung und Inklusion im pädagogischen Kontext.
3 Subjektives Wohlbefinden: Umfassende theoretische Fundierung zum Konstrukt des subjektiven Wohlbefindens, inklusive Strukturmodellen und sportpsychologischen Bezügen.
4 Empirischer Erkenntnisgewinn: Beschreibung der angewandten Untersuchungsmethoden, der Hypothesen und der organisatorischen Durchführung des Trainings mit den Probanden.
5 Interpretation der Ergebnisse: Analyse und Diskussion der gewonnenen qualitativen und quantitativen Daten hinsichtlich der intrapersonellen und interpersonellen Entwicklungen.
6 Diskussion und Ausblick: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse, Beantwortung der Hypothesen und Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Wohlbefinden, Poolbillard, Inklusion, Beeinträchtigung, Jugendliche, Sportpsychologie, ADHS, Selbstwertgefühl, Leistungsentwicklung, Trainingsprozess, Lebensqualität, psychische Gesundheit, Selbstkonzept, Empirie, Billardtraining
Die Arbeit untersucht den Einfluss von regelmäßigem, halbjährlichem Poolbillardtraining auf das aktuell psychische Wohlbefinden von Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen.
Die zentralen Felder umfassen subjektives Wohlbefinden, Inklusionssport, pädagogische Ansätze bei Beeinträchtigungen und die sportpsychologische Bedeutung von Poolbillard.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit Billardtraining als sportliche Aktivität bei beeinträchtigten Jugendlichen zu positivem emotional-affektiven Befinden und einer Stärkung des Selbstkonzepts führt.
Die Studie nutzt einen qualitativen Ansatz mittels konstruierter Fragebögen und strukturierter Interviews sowie einen quantitativen Ansatz durch den adaptierten Leistungsvermögenstest (PAT1).
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zu Wohlbefinden und Sport sowie den empirischen Teil, der die Durchführung der Trainingsstudie, die Datenerhebung und deren Interpretation beschreibt.
Wohlbefinden, Poolbillard, Inklusion, Beeinträchtigung, Jugendliche, Selbstwertgefühl und sportliche Leistungsentwicklung.
Die Namen der beteiligten Jugendlichen wurden geändert und durch Pseudonyme ersetzt, um die Anonymität der Probanden strikt zu wahren.
Der Einsatz komplexerer standardisierter Fragebögen wurde aufgrund der vorliegenden kognitiven Beeinträchtigungen der Jugendlichen und fehlender Adaptionsmöglichkeiten als ungeeignet für die Zielgruppe erachtet.
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