Diplomarbeit, 2007
125 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen einer Antizipation von Arbeitslosigkeit auf die Lernmotivation von Jugendlichen in der Ausbildung. Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen der Erwartung von Arbeitslosigkeit, der Lernmotivation und dem Erwerb von Fähigkeiten und Kenntnissen zu beleuchten.
Das erste Kapitel der Arbeit widmet sich der Themenwahl und dem persönlichen Bezug der Autorin zu der Thematik. Dabei wird die Bedeutung des Berufeinstieges für Jugendliche im Kontext von Arbeitslosigkeit diskutiert. Das zweite Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen, indem es verschiedene Motivationstheorien wie die Theorie der Leistungsmotivation, die Attributionstheorie und die Theorie der Selbstwirksamkeitserwartung beleuchtet. Der dritte Abschnitt widmet sich den empirischen Untersuchungen, die mithilfe eines Leistungs-Motivations-Inventars und einer Gruppendiskussion durchgeführt wurden. Dabei werden die Ergebnisse der Untersuchung, die Interpretation der Daten und die Relevanz der Ergebnisse in Bezug auf die aufgestellte Hypothese präsentiert.
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind: Antizipation, Arbeitslosigkeit, Lernmotivation, Jugendliche, Ausbildung, Motivationstheorien, Selbstwirksamkeitserwartung, quantitative und qualitative Methoden, Gruppendiskussion, Leistungs-Motivations-Inventar.
Die Antizipation zukünftiger Arbeitslosigkeit kann die Motivation von Auszubildenden senken, da der Wert des Lernerfolgs für die spätere Erwerbstätigkeit infrage gestellt wird.
Nach Bandura ist der Glaube an die eigene Fähigkeit, Aufgaben erfolgreich zu bewältigen, entscheidend dafür, ob Jugendliche trotz schwieriger Arbeitsmarktaussichten motiviert bleiben.
Motivation entsteht demnach aus der Kombination der Erwartung, ein Ziel zu erreichen, und dem persönlichen Wert, den dieses Ziel für das Individuum besitzt.
Die Arbeit nutzt quantitative Methoden (Leistungs-Motivations-Inventar) und qualitative Ansätze (Gruppendiskussionen), um die Motivation der Jugendlichen zu erforschen.
Der Berufseinstieg ist ein zentraler Übergang im Lebenslauf, der über soziale Integration, finanzielle Unabhängigkeit und die weitere Identitätsentwicklung entscheidet.
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