Magisterarbeit, 1998
124 Seiten, Note: 1
Die Arbeit setzt sich mit dem Phänomen des Kammerspiel-Thrillers auseinander und untersucht, wie die Begrenztheit der dramaturgischen Mittel in Bezug auf Spannungserzeugung genutzt wird. Der Fokus liegt auf der Analyse der spezifischen Verbindung und der gegenseitigen Beeinflussung beider filmischen Kategorien im Hinblick auf die Dramaturgie der Spannung.
Das erste Kapitel befasst sich mit der Definition des Thrillers als Genre und untersucht die Mechanismen der Spannungserzeugung durch Suspense. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Spannung in einem räumlich begrenzten Umfeld erzeugt werden kann. Das zweite Kapitel widmet sich dem Kammerspiel als filmischer Form, wobei die Grundlagen des Kammerspiels als Theaterform und die Entwicklung des historischen Kammerspielfilms beleuchtet werden. Kapitel drei analysiert Alfred Hitchcocks Umgang mit eingeschränkten Rahmenbedingungen im Kontext seiner Filme, die Elemente des Kammerspiels und des Thrillers vereinen. Das vierte Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und skizziert die charakteristischen Merkmale des Kammerspiel-Thrillers.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Thriller, Kammerspiel, Spannung, Suspense, Dramaturgie, Genre, Filmanalyse und Rahmenbedingungen. Die Untersuchung konzentriert sich auf die spezifischen Merkmale beider Kategorien und analysiert, wie diese miteinander verschmelzen und welche Auswirkungen dies auf die Spannungserzeugung in Filmen hat.
Ein Kammerspielthriller erzeugt Spannung durch eine begrenzte Anzahl von Schauplätzen und Personen, was oft zu einer klaustrophobischen Atmosphäre führt.
Durch eine konsistente Handlung, psychologische Dichte und den gezielten Einsatz von Suspense (Ungewissheit beim Zuschauer).
Hitchcock war ein Meister darin, Thriller unter eingeschränkten Rahmenbedingungen zu inszenieren und die Verbindung zwischen Kammerspiel und Spannung zu perfektionieren.
Die Arbeit analysiert insbesondere „Warte, bis es dunkel ist“, „Misery“ und Polanskis „Der Tod und das Mädchen“.
Der Thriller ist ein Genre, das auf Spannung basiert, während das Kammerspiel eine filmische Form mit räumlicher Begrenzung ist. Der Kammerspielthriller verbindet beides.
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