Diplomarbeit, 2002
86 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der Unsicherheitsproblematik externer Beratungsleistungen und untersucht, wie diese mithilfe der neuen Institutionenökonomik durch das Marketing gesteuert werden kann. Das Ziel ist es, Ansatzpunkte für ein Marketing externer Beratungsleistungen zu identifizieren, das auf der Reduktion von Unsicherheitsproblemen auf Seiten des Klienten durch den Aufbau und die Nutzung marktergänzender Institutionen basiert.
Kapitel 2 definiert externe Beratungsleistungen und stellt das Phasenmodell der Leistungserstellung dar. Es werden verschiedene Kategorien von Beratungsprojekten abgegrenzt und die informationsökonomische Betrachtung von Beratungsleistungen beleuchtet. Kapitel 3 stellt die Grundlagen der neuen Institutionenökonomik vor, darunter die Definition und Wirkungsweise von Institutionen, Property Rights und Transaktionskosten. Die Kapitel 4 und 5 analysieren die Transaktion externer Beratungsleistungen aus institutionenökonomischer Sicht und betrachten den institutionellen Rahmen, der diese Transaktionen beeinflusst. Kapitel 6 fasst die Erkenntnisse der Arbeit zusammen und leitet Implikationen für das Marketing ab.
Externe Unternehmensberatung, Beratungsleistungen, Unsicherheit, Informationsasymmetrie, Neue Institutionenökonomik, Institutionen, Property Rights, Transaktionskosten, Vertragstheorie, Principal-Agent-Beziehungen, Marketing, Marktergänzende Institutionen.
Da Beratungsleistungen immateriell sind ("Brain Projects"), existieren sie bei Vertragsschluss noch nicht. Zudem sind sie schwer standardisierbar, was zu Informationsasymmetrien zwischen Berater und Klient führt.
Der Klient (Principal) beauftragt den Berater (Agent). Da der Agent oft einen Wissensvorsprung hat, besteht für den Principal das Risiko von Fehlentscheidungen oder mangelhafter Leistungserbringung.
Marktergänzende Institutionen wie Referenzen, Zertifizierungen, Verbände oder langjährige Geschäftsbeziehungen dienen als Signale für Qualität und Vertrauenswürdigkeit.
Transaktionskosten entstehen durch die Suche nach dem richtigen Berater, die Vertragsgestaltung und die Überwachung der Leistung. Ein Ziel des Marketings ist es, diese Kosten für den Klienten zu senken.
Es geht um die Übertragung von Verfügungsrechten an Wissen und Lösungen. Die Arbeit analysiert, wie diese Rechte im Beratungsprozess strukturiert und geschützt werden.
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