Diplomarbeit, 2008
103 Seiten, Note: 1,3
1. Vorwort
2. Einleitung
2.1. Aufbau der Arbeit
2.2. Problemstellung
3. Grundlagen
3.1. Einführung
3.1.1. Der Begriff Ethik
3.1.2. Kurzdarstellung Wirtschaftsethik
3.1.3. Kurzdarstellung Unternehmensethik
3.2. Der Begriff „Moral“
3.3. Ethik vs. Wirtschaft
3.4. Begriff des Wirtschaftsbürgers und die Unternehmung als „guter Bürger“
3.5. „Verantwortung“ in der Gesellschaft
3.6. Bedeutung von Verantwortung
3.6.1. Der Ansatz von HOMANN/BLOME-DREES
3.6.2. Der Ansatz von ULRICH
3.6.3. Der Ansatz von STEINMANN/LÖHR
3.6.4. Kritische Würdigung
4. Konzept des Corporate Citizenship
4.1. Der Begriff Corporate Citizenship
4.2. Drei Ebenen-Modell des Corporate Citizenship
4.3. Die Entstehung von Corporate Citizenship
4.4. Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility
4.5. Aufgabenfelder, Gründe und Motive für Corporate Citizenship
4.6. Nutzen bzw. Erfolgsfaktoren für Unternehmen durch Corporate Citizenship
5. Anforderungen bzw. Integrationsmöglichkeiten von Corporate Citizenship
5.1. Handlungsfelder von Corporate Citizenship
5.2. Gesellschaftlich formulierte Rollenanforderungen
5.3. Rechtliche Anforderungen
5.3.1. Steuerrechtliche Betrachtung
5.3.2. Weitere Rechtsgebiete
5.4. Sanktionspotenzial der gesellschaftlichen Anspruchsgruppen
5.5. Moralisches Handeln: Gewinnprinzip als Legitimation
5.6. Unternehmenskultur und Integration
5.6.1. Begriff Unternehmenskultur
5.6.2. Unternehmensleitbild als Grundlage für erfolgreich Implementierung
5.6.3. Integration von Corporate Citizenship in die Unternehmenskultur
5.6.4. Integrationsmodell bzw. –prozess von Corporate Citizenship:
5.7. Die Kosten bzw. Controlling von Corporate Citizenship
6. Integrationskonzepte für Corporate Citizenship
6.1. Corporate Citizenship-Mix
6.1.1. Corporate Giving
6.1.2. Social Sponsoring
6.1.3. Cause Related Marketing (CRM)
6.1.4. Corporate Foundations
6.1.5. Corporate Volunteering (Nachbarschaftshilfe der Wirtschaft)
6.1.6. Social Commissioning
6.1.7. Community Joint-Venture bzw. Public Private Partnership
6.1.8. Social Lobbying
6.1.9. Venture Philanthropy
6.2. Kritik am Corporate Citizenship-Mix
6.3. Corporate Citizenship-Mix und Marketing-Mix
6.3.1. Systematische Einordnung des Corporate Citizenship in die Systematik des Marketing
6.3.2. Kurzdarstellung des Marketing-Mix
6.3.3. Differenzierung zum Marketing-Mix
6.3.4. Kritische Würdigung
7. Nachhaltigkeitsberichterstattung
7.1.1. Einführung:
7.1.2. Begriff:
7.2. Leitlinien und Vorgaben für die Nachhaltigkeitsberichterstattung
7.3. Zielgruppen, Leser und Kommunikationswege der Nachhaltigkeitsberichterstattung
7.4. Kritische Würdigung
8. Firmen-Praxisbeispiele für erfolgreiche Unternehmensintegration durch Corporate Citizenship
8.1: BASF-Gruppe
8.2. Würth-Gruppe
8.3. HOCHTIEF
9. Schlussbetrachtung
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Integration von Unternehmen in ihr wirtschaftliches und gesellschaftliches Umfeld durch Corporate Citizenship. Ziel ist es, Möglichkeiten und Strategien aufzuzeigen, wie ethisches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg in Einklang gebracht werden können, um als "guter Bürger" in der Gesellschaft zu agieren.
3.6.1. Der Ansatz von HOMANN/BLOME-DREES
Die zentrale These des Ansatzes lautet:
„ Der systematische Ort der Moral in einer Marktwirtschaft ist die Rahmenordnung“ (Homann/Bloome-Drees, 1992, S. 49).
Ein wirksamer Koordinationsmechanismus bildet jedoch die Grundvorrausetzung für das Funktionieren des Systems. Der Wirtschaftsethik kommt hier die Rolle einer „Ordnungsethik“ zu.
„Die Regeln des Wirtschaftens sind so zu gestalten, dass die gegebenen gesellschaftlichen Normen bestmöglich durchgesetzt werden können. (Homann/Blome-Drees, 1992, S. 25 ff.)
HOMANN und BLOME-DREES sehen aber neben der Wirtschaftsethik als Ordnungsethik auch die Notwendigkeit einer Unternehmensethik.
„Dort, wo die Regeln (systematisch) lückenhaft bleiben und ökonomischer Erfolg und moralische Ergebnisse auseinanderdividiert werden, fällt die Verantwortung für die moralische Gestaltung auf die Unternehmen zurück. Dabei stehen ihnen insbesondere drei Strategien zu Verfügung: Marktaustritt, Wettbewerbsstrategien und ordnungspolitische Strategien.“ (Homann/Blome-Drees, 1992, S. 132 ff.)
1. Vorwort: Der Autor erläutert seine Motivation zur Auseinandersetzung mit ethischen Aspekten in der Betriebswirtschaft und deren Integration in das wirtschaftliche Umfeld.
2. Einleitung: Diese Sektion definiert das Problemfeld und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit sowie die methodische Herangehensweise.
3. Grundlagen: Es werden grundlegende Begriffe wie Ethik, Moral, Unternehmensethik sowie der Begriff des "Wirtschaftsbürgers" erörtert und die ethische Verantwortung von Unternehmen beleuchtet.
4. Konzept des Corporate Citizenship: Hier wird der Begriff definiert, das Drei-Ebenen-Modell erläutert und eine Abgrenzung zu Corporate Social Responsibility vorgenommen.
5. Anforderungen bzw. Integrationsmöglichkeiten von Corporate Citizenship: Der Fokus liegt auf der Implementierung des Konzepts in die Unternehmenskultur, rechtlichen Anforderungen und dem Controlling von Maßnahmen.
6. Integrationskonzepte für Corporate Citizenship: Eine detaillierte Vorstellung der verschiedenen Instrumente des Corporate Citizenship-Mix, wie Giving, Sponsoring und Stiftungsarbeit, erfolgt hier.
7. Nachhaltigkeitsberichterstattung: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung der Nachhaltigkeitskommunikation, den Leitlinien sowie den Zielgruppen für entsprechende Berichte.
8. Firmen-Praxisbeispiele für erfolgreiche Unternehmensintegration durch Corporate Citizenship: Anhand von BASF, Würth und HOCHTIEF wird der praktische Einsatz von Corporate Citizenship veranschaulicht.
9. Schlussbetrachtung: Der Autor fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung gesellschaftlichen Engagements für den Unternehmenserfolg.
Corporate Citizenship, Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Corporate Social Responsibility, Unternehmensintegration, Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur, Stakeholder-Management, Corporate Citizenship-Mix, gesellschaftliche Verantwortung, Wirtschaftsunternehmen, Wettbewerbsvorteile, Controlling, Bürgergesellschaft, Good Corporate Citizen
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch "Corporate Citizenship" ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und sich erfolgreich in ihr wirtschaftliches und gesellschaftliches Umfeld integrieren können.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Ethik und Verantwortung in der Wirtschaft, die praktische Implementierung von Corporate-Citizenship-Strategien sowie die Rolle der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ethische Normen und wirtschaftliche Interessen sinnvoll verbinden können, um langfristig erfolgreich und verantwortungsbewusst zu handeln.
Der Autor führt eine tiefgehende Literaturanalyse durch, vergleicht verschiedene theoretische Ansätze (z.B. von Homann, Ulrich, Steinmann) und untermauert die Konzepte mit Praxisbeispielen großer Unternehmensgruppen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis (Ethik/Moral), die Definition und das Konzept von Corporate Citizenship, Anforderungen an die Integration, Instrumente (Mix) sowie die strategische Planung und Messbarkeit (Controlling) der Maßnahmen.
Kernbegriffe sind Corporate Citizenship, Unternehmensethik, Nachhaltigkeit, CSR, Stakeholder-Management und Unternehmensintegration.
Obwohl die Begriffe oft synonym genutzt werden, wird Corporate Citizenship in der Arbeit als das umfassendere Konzept dargestellt, das auf die Rechte und Pflichten des Unternehmens als "Wirtschaftsbürger" abzielt, während CSR stärker problemorientiertes Wertemanagement umfasst.
Die Arbeit empfiehlt eine erweiterte BSC, um Corporate-Citizenship-Maßnahmen messbar zu machen, indem eine "gesellschaftliche Perspektive" zu den klassischen vier Perspektiven (Finanzen, Kunden, Prozesse, Lernen) hinzugefügt wird.
Der Autor führt diese Beispiele als Belege dafür an, dass gesellschaftliches Engagement nicht nur moralisch geboten ist, sondern durch Signalwirkungen und Imagegewinn auch die Wettbewerbsfähigkeit und das Vertrauen der Stakeholder nachhaltig stärkt.
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