Masterarbeit, 2008
84 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Kapitelübersicht
2 Grundlagen
2.1 Content Management Systeme
2.1.1 Unterscheidung in Open Source CMS und kommerzielle Systeme
2.2 Kriterienkatalog
2.2.1 Beschreibung der Funktionsweise eines Kriterienkataloges
2.2.2 Vorstellung des Kriterienkataloges
2.2.3 Unterteilung des Kriterienkataloges
2.3 Festlegung zu bewertender CMS
3 Prototypische Implementation
3.1 Vorbereitungen zur Implementation
3.1.1 Templateerstellung
3.2 Überprüfung von Kriterien des Kataloges
3.2.1 Ansichtsmodi
3.2.2 Importfunktion
3.2.3 Modularität
3.2.4 Nutzerverwaltung
3.2.5 Rechteverwaltung Autor
3.2.6 Rechteverwaltung User
3.2.7 Rechtschreibekontrolle
3.2.8 Lizenzkosten
3.2.9 Mehrsprachigkeit
3.2.10 Nichtstatische Inhalte
3.2.11 Workflow
3.2.12 Strukturierung
3.2.13 Autorenfreundlichkeit
3.2.14 Suchfunktion
3.2.15 Umstellung
3.2.16 Support / Updatefähigkeit
4 Ergebnisse und Ausblick
4.1 Bewertung der Kriterien
4.2 Problemanalyse
4.3 Ergebnisse
4.4 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht, welches Content-Management-System (CMS) sich am besten für den Einsatz an der Hochschule Mittweida (HTWM) eignet, um den Anforderungen an ein modernes Webangebot, wie Barrierefreiheit und einheitliches Design, unter Berücksichtigung einer effizienten Nutzerverwaltung und Workflow-Struktur gerecht zu werden.
3.2.1 Ansichtsmodi
Die verschiedenen Ansichtsmodi sollen dem Nutzer die Möglichkeit geben, Informationen in verschiedenen Darstellungsformen abzurufen. Zu den wichtigsten Aufgaben bei der Erstellung der CMS zählt die Erzeugung eines barrierefreien Templates. Denn Barrierefreiheit bedeutet nicht eine Version für den Normalnutzer und eine Version extra für zum Beispiel Blinde vorzuhalten. Barrierefreiheit muss in der Hauptversion des CMS für alle Nutzer ein problemloses Surfen ermöglichen. Hauptsächlich besteht die Notwendigkeit, auf Frames und tabellarisches Design gänzlich zu verzichten. Einzelne Elemente werden in
Insgesamt sind von den CMS drei verschiedene Ansichtsmodi gefordert, nämlich die barrierefreie Normalansicht sowie eine Druckversion und eine PDF-Version jeder Seite. Hier unterscheiden sich die Vorrausetzungen, die die drei CMS mitbringen, schon recht stark.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Beweggründe für die Arbeit angesichts steigender Anforderungen an Webauftritte und gibt einen Ausblick auf die inhaltliche Struktur.
2 Grundlagen: Hier wird das Konzept von Content Management Systemen vorgestellt, die Abgrenzung zu kommerziellen Systemen vorgenommen und der zur Bewertung dienende Kriterienkatalog entwickelt.
3 Prototypische Implementation: Dieses Kapitel prüft die gewählten CMS anhand der Kriterien des Kataloges, wobei Funktionen wie Rechteverwaltung, Workflow und Suchfunktion detailliert untersucht werden.
4 Ergebnisse und Ausblick: Hier erfolgt die Auswertung des Kriterienkataloges, die Benennung kritischer Probleme und die abschließende Empfehlung für ein CMS sowie Handlungsanweisungen für die Implementierung.
Content Management System, CMS, Typo3, Joomla, Contenido, Hochschule Mittweida, HTWM, Kriterienkatalog, Barrierefreiheit, Rechteverwaltung, Workflow, Webdesign, Open Source, Implementation, Software-Evaluierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Evaluierung und Auswahl eines geeigneten Content-Management-Systems für die Hochschule Mittweida, um die Verwaltung der institutionellen Webseiten effizienter zu gestalten.
Im Fokus stehen der Vergleich von Open-Source-Lösungen, die technische Umsetzung mittels eines Anforderungskatalogs sowie organisatorische Aspekte wie Rechteverwaltung und Workflow.
Das Ziel ist eine fundierte Empfehlung für ein konkretes CMS abzugeben, das den spezifischen Anforderungen der Hochschule (z. B. LDAP-Integration) entspricht.
Es wird ein gewichteter Kriterienkatalog erstellt, mit dem die Systeme Typo3, Joomla und Contenido objektiv auf ihre Eignung geprüft und benotet werden.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten technischen Prüfung der Systeme anhand von 16 definierten Kriterien, von Ansichtsmodi über Nutzerverwaltung bis hin zur Updatefähigkeit.
Content Management, Barrierefreiheit, Systemvergleich, Kriterienkatalog, Prototyping und Web-Administration sind die prägenden Begriffe.
Typo3 erzielte in der Bewertung mit 102 von 115 Punkten das beste Ergebnis, insbesondere durch seine Flexibilität bei komplexen Anforderungen und die umfangreichen Möglichkeiten zur Rechteverwaltung.
Contenido wird als sehr benutzerfreundliches System für kleine bis mittlere Webauftritte bewertet, stößt jedoch bei der Skalierbarkeit für sehr große Institutionen an seine Grenzen.
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