Diplomarbeit, 2002
121 Seiten, Note: 1 (sehr gut)
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle der Europäischen Union im Nahost-Friedensprozess. Sie analysiert die historischen Entwicklungen des Nahostkonflikts und beleuchtet die Bemühungen der EU, eine friedliche Lösung zu finden. Die Arbeit beleuchtet zudem die institutionellen Rahmenbedingungen der Europäischen Union und analysiert das Engagement einzelner Mitgliedsstaaten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Nahostkonflikt und seiner historischen Entwicklung. Sie beleuchtet die Anfänge des Zionismus, die Mandatszeit, die Gründung Israels sowie die verschiedenen Kriege und Konflikte der vergangenen Jahrzehnte. Im Anschluss wird der institutionelle Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der Europäischen Union dargestellt. Dabei werden die wichtigsten Institutionen und die Entwicklung der GASP im Detail beleuchtet. Die folgenden Kapitel befassen sich mit der Rolle der Europäischen Union im Nahen Osten. Die Barcelona-Konferenz wird als wichtiger Meilenstein betrachtet, und es wird die Beziehung der EU zu den Palästinensern und zu Israel untersucht. Die Arbeit analysiert auch die Beziehungen der EU zum Nahen Osten in den letzten Jahren, insbesondere die Beschlüsse von Göteborg und die Rolle von Javier Solana. Abschließend werden die Positionen und Interessen einzelner Mitgliedsstaaten, wie Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands, beleuchtet. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion über die Perspektiven der EU als weltpolitischer Akteur und die Auswirkungen des Terrorismus auf den Friedensprozess.
Nahost-Friedensprozess, Europäische Union, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), Israel, Palästinenser, Barcelona-Konferenz, Terrorismus, Mitgliedsstaaten, Weltpolitik.
Die EU versucht, sich als aktiver Vermittler zu beteiligen, da ein stabiler Mittelmeerraum für Europa wirtschaftliche und sicherheitspolitische Vorteile bringt.
Die GASP wurde mit dem Vertrag von Maastricht eingeführt, um der EU eine gemeinsame Stimme in der Weltpolitik und eine höhere Effizienz im Krisenmanagement zu geben.
Ziel war die Schaffung einer Freihandelszone und die Stabilisierung des Mittelmeerraums durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der EU und ihren südlichen Nachbarn.
Die Arbeit analysiert die spezifischen Interessen und historischen Hintergründe dieser drei Staaten in Bezug auf den Nahostkonflikt und deren Einfluss auf die EU-Politik.
Es ist die Bezeichnung für den „Hohen Vertreter für die GASP“ (damals Javier Solana), der die Außenpolitik der Union personifizieren und koordinieren soll.
Die Arbeit untersucht, wie terroristische Anschläge und die daraus resultierenden Sicherheitsmaßnahmen die Friedensbemühungen der EU und anderer Akteure erschweren.
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