Diplomarbeit, 2003
174 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen des Sommerhochwassers 2002 auf landwirtschaftlich genutzte Flächen an der Mulde. Insbesondere wird der Zusammenhang zwischen Korngrößenverteilung und Schwermetallbelastung des Hochflutsediments analysiert.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Ziele der Arbeit vor. Kapitel 2 behandelt das Thema Schwermetalle in Böden, insbesondere in Auenböden. Hierbei werden die Herkunft und Gehalte von Schwermetallen, ihre Eigenschaften und ihr Verhalten im Boden sowie die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Schwermetalle erläutert. Kapitel 3 beschreibt das Flusssystem der Mulde, einschließlich der natürlichen Bedingungen, der Nutzung und des Hochwassers 2002. Kapitel 4 erläutert die Untersuchungsmethoden, die in der Arbeit angewendet wurden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in Kapitel 5 präsentiert, wobei die beiden Untersuchungsflächen Glaucha und Pausitz separat betrachtet werden. Die Auswertung und Diskussion der Ergebnisse erfolgt in Kapitel 6, in dem der Zusammenhang zwischen Korngrößenverteilung und Schwermetallbelastung sowie der Einfluss des pH-Wertes auf die pflanzenverfügbaren Schwermetallgehalte untersucht werden. Die Arbeit schließt mit einer abschließenden Bewertung und Schlussfolgerungen für den Bodenschutz in Auenlandschaften.
Schwermetalle, Hochwasser, Auenböden, Sediment, Korngrößenverteilung, Bodenschutz, Mulde, Landwirtschaft, ökologische Bewertung.
Das Hochwasser bedeckte landwirtschaftliche Flächen mit Sedimentschichten, die aufgrund der Bergbaugeschichte des Erzgebirges erheblich mit Schwermetallen belastet waren.
Es wurden deutlich erhöhte Gehalte an Arsen, Cadmium, Blei und Zink nachgewiesen, die teilweise über den Grenzwerten des Bundesbodenschutzgesetzes liegen.
Die Schwermetallbelastung variiert in Abhängigkeit vom Ton- und Humusgehalt; feinere Sedimente binden Schadstoffe oft stärker als grobe Ablagerungen.
Ja, aufgrund der hohen Schwermetallgehalte auf den untersuchten Flächen in Glaucha und Pausitz kann eine potenzielle Gefährdung nicht ausgeschlossen werden.
Der pH-Wert ist ein mobilitätssteuernder Faktor, der beeinflusst, wie stark Schwermetalle im Boden gebunden sind oder für Pflanzen verfügbar werden.
Die Untersuchung konzentrierte sich auf zwei Standorte an der Mulde: Glaucha und Pausitz.
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