Diplomarbeit, 2007
148 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Personalentwicklung
2.2 Einordnung in personalwirtschaftlichen Zusammenhang:
2.3 Weiter- und Erwachsenenbildung
2.4 Abgrenzung zwischen allgemeinen, betrieblichen und politischen Weiterbildung
2.5 Ziele der Weiterbildung
2.3.1 Allgemeine Ziele
2.3.2 Ziele des Unternehmens
2.3.3 Ziele der Mitarbeiter
3. Formen der betrieblichen Weiterbildung
3.1 Abgrenzung zwischen internen und externen Weiterbildung
3.2 Organisationsformen
3.2.1 Fortbildung
3.2.2 Umschulung
3.3 Training on the job
3.3.1 Grundlagen
3.3.2 Coaching
3.3.3 Betriebliche Unterweisung
3.3.4 Trainee
3.4 Training near the job
3.4.1 Qualitätszirkel
3.4.2 Projektarbeit
3.5 Training off the job
3.5.1 Vorlesungsmethoden
3.5.2 Fallstudie
3.5.3 Planspiel
3.5.4 Rollenspiel
3.6 E-Learning
4. Geschichtliche Entwicklung
4.1 1900-1932: Industrialisierung und Weimarer Republik
4.2 1933-1945: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
4.3 1946-1960: Neubeginn und Aufbau
4.4 1961-1975: Große Bildungsreform
4.5 1976-1989: Bildungspolitischer Aufschwung
4.6 1990-1997: Qualifikationsoffensive und Privatisierung
4.7 1998-2002: Qualitätssicherung und Neureform
4.8 Seit 2002: Vermittlungsunterstützende Ansatz
5. Rechtliche Aspekte
5.1 Bundesebene
5.1.1 Verfassungsrechtliche Grundlagen
5.1.2 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)
5.1.3 Berufsbildungsgesetz (BBiG)
5.1.4 Arbeitsförderungsgesetz (AFG, III SGB)
5.1.5 Tarifvertragliche Regelungen
5.2 Landesebene
5.2.1 Weiterbildungspolitik in den Bundesländern
5.2.2 Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG)
5.3 Sonstige Rechtsgrundlagen
6. Planung der betrieblichen Weiterbildung
6.1 Allgemein
6.2 Bedarfsanalyse
6.3 Zielplanung
6.4 Seminarerstellung
6.5 Motivation
7. Steuerung der betrieblichen Weiterbildung
7.1 Controllinginstrumente
7.1.1 Grundlagen des Controlling
7.1.2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
7.1.3 Weiterbildungscontrolling
7.2 Lerntransfer
7.3 Bildungskontrolle
7.4 Qualitätssicherung
7.4.1 Qualitätssicherung
7.4.2 Gütekriterien
7.4.3 Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9000-9004
7.4.4 Qualitätsmanagement nach PAS 1037:2004
8. Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Weiterbildung
8.1 Finanzierung
8.2 Kostenanalyse
8.3 Nutzenanalyse
9. Evaluation
9.1 Wesensmerkmale
9.2 Formen
9.3 Funktionen
9.4 Durchführung
9.5 Methoden
9.5.1 Befragung
9.5.2 Beobachtung
9.5.3 Tests
10. Problematik
11. Zusammenfassung und Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und Komplexität beruflicher Weiterbildung in modernen Unternehmen, mit dem primären Ziel, Strategien für ein effizientes Weiterbildungsmanagement aufzuzeigen, um Produktivität und Qualifikationsniveau der Mitarbeiter nachhaltig zu steigern und auf Marktveränderungen zu reagieren.
1. Einleitung
„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, wer aufhört, der treibt zurück.“1
Gegenwärtig stehen viele Unternehmen einem Veränderungsprozess gegenüber. Die weltweite Globalisierung prägt diesen Prozess. So müssen Unternehmen sich z. B. einem ständig wachsenden Konkurrenzdruck aussetzen. Aber auch die kürzere Produktlebenszyklen sowie die technologische Entwicklungen zwingen die Unternehmen dazu sich an diese veränderten Marktgegebenheiten anzupassen.
Durch die laufende Wissensexplosion, den sich weiter beschleunigenden technologischen Wandel sowie die demographische Entwicklung erfordern die Qualifikationen der Arbeitnehmer ständiger Verbesserung.2 Das Wissen der Erstausbildung reicht aufgrund dieser Veränderungen nicht mehr aus.3 Der Mensch muss dieses Wissen permanent aktualisieren und verbessern. Die Berufsausbildung und die Hochschulausbildung rücken immer mehr in den Hintergrund. Der soziale Status sowie Einkommen und gesellschaftliche Anerkennung hängen heutzutage von der beruflichen Weiterbildung ab. Weiterbildung steigert sich somit zu einer Voraussetzung für jeden Arbeitnehmer, um sich als selbstbewusster Mensch in der Gesellschaft entfalten zu können. Aufgrund dessen stellt die berufliche Weiterbildung der Arbeitnehmer für das Unternehmen eine notwendige Investition dar.4
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit ständigen Lernens aufgrund von Globalisierung und technologischem Wandel und definiert das Ziel der Arbeit, Produktivität und Qualifikation durch effizientes Management zu steigern.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Begriffe Personalentwicklung, Weiter- und Erwachsenenbildung sowie deren Ziele für Unternehmen und Mitarbeiter.
3. Formen der betrieblichen Weiterbildung: Hier werden verschiedene Organisationsformen und Lernorte (on, near, off the job) sowie E-Learning-Methoden detailliert analysiert.
4. Geschichtliche Entwicklung: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick der Weiterbildung von der Industrialisierung bis zu modernen Ansätzen seit 2002.
5. Rechtliche Aspekte: Diese Sektion behandelt die rechtlichen Grundlagen auf Bundes- und Landesebene, inklusive relevanter Gesetze wie BetrVG, BBiG und Bildungsurlaubsregelungen.
6. Planung der betrieblichen Weiterbildung: Das Kapitel beschreibt den Prozess der Weiterbildungsplanung, insbesondere die Bedarfsanalyse und Zielplanung.
7. Steuerung der betrieblichen Weiterbildung: Hier werden Controllinginstrumente, Kennzahlensysteme, Lerntransfer und Qualitätssicherung (inkl. ISO-Normen) erörtert.
8. Wirtschaftlichkeit der betrieblichen Weiterbildung: Dieser Teil befasst sich mit der Finanzierung, Kosten- und Nutzenanalyse von Weiterbildungsmaßnahmen.
9. Evaluation: Das Kapitel definiert Methoden, Funktionen und die Durchführung der Evaluation zur Messung des Bildungserfolgs.
10. Problematik: Die Sektion analysiert Schwierigkeiten bei der Definition, Umsetzung und dem Controlling der betrieblichen Weiterbildung in der Praxis.
11. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung lebenslangen Lernens zusammen und betont die Notwendigkeit, sich dem wirtschaftlichen Wandel anzupassen.
Weiterbildung, Personalentwicklung, Mitarbeiterführung, Qualifizierung, Bildungsmanagement, Controlling, Evaluation, Bedarfsanalyse, lebenslanges Lernen, berufliche Fortbildung, Umschulung, betriebliche Weiterbildung, Qualitätsmanagement, Weiterbildungskosten, Kompetenzentwicklung
Die Arbeit analysiert die Relevanz und Komplexität der betrieblichen Weiterbildung und bietet einen Leitfaden, wie Unternehmen durch effiziente Methoden die Qualifikation ihrer Mitarbeiter fördern und sichern können.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Personalentwicklung, verschiedenen Organisationsformen (Training on/near/off the job), Planungsinstrumenten, rechtlichen Rahmenbedingungen, Wirtschaftlichkeitsaspekten und der Evaluation.
Ziel ist es, Unternehmen Instrumente an die Hand zu geben, um die Produktivität und Qualifikation ihrer Belegschaft durch ein strukturiertes und effizientes Weiterbildungsmanagement zu erhöhen.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Studien, Tabellen und Grafiken, um die Thematik praxisnah aufzubereiten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Weiterbildungsformen, der geschichtlichen Entwicklung, rechtlichen Aspekten, der operativen Planung und Steuerung sowie der Evaluierung und Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Zentrale Begriffe sind Weiterbildung, Personalentwicklung, Bildungscontrolling, Evaluationsmethoden, Bedarfsanalyse und die Rolle des lebenslangen Lernens.
Das Gesetz regelt die Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats, insbesondere bei der Planung und Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen, um die Arbeitnehmer zu schützen und zu fördern.
Die Arbeit weist darauf hin, dass Evaluationen oft durch subjektive Stimmungen verfälscht werden können und eine präzise Messung des Nutzens sowie die Verknüpfung von Befunden mit konkreten Folgemaßnahmen schwierig bleiben.
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