Bachelorarbeit, 2007
76 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit analysiert die Wirksamkeit der EU-Konditionalität im Bereich des Minderheitenschutzes in Estland. Sie untersucht, inwieweit die EU mit ihren Instrumenten den Policy-Transfer im Bereich des Minderheitenschutzes bewirken konnte.
Das erste Kapitel der Arbeit beleuchtet die Problemstellung, definiert wichtige Begriffe, stellt den Forschungsstand dar und erläutert die Methodik und Quellen sowie den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 befasst sich mit dem theoretischen Rahmen der Untersuchung, insbesondere mit dem Konzept des Policy-Transfers und der Rolle der Konditionalität in diesem Zusammenhang.
Kapitel 3 widmet sich dem Minderheitenschutz in der EU. Es wird der Ansatz der EU, die rechtlichen Bestimmungen und der Minderheitenschutz in der Außendimension der EU behandelt. In Kapitel 4 wird der Fokus auf die Minderheiten in Estland gerichtet. Es werden der historische Hintergrund der Minderheitenproblematik und die unterschiedlichen Definitionen des Minderheitenbegriffs beleuchtet.
Kapitel 5 analysiert die Wirksamkeit der EU-Konditionalität im Bereich des Minderheitenschutzes in Estland. Es werden die Unterzeichnung völkerrechtlicher Verträge, die Gesetzgebung und die politische Praxis in Estland im Hinblick auf den Minderheitenschutz untersucht. Außerdem werden die Maßnahmen zur Integration von Minderheiten beleuchtet.
Die Arbeit widmet sich den zentralen Themen des Minderheitenschutzes, der Konditionalität, dem Policy-Transfer und der Integration von Minderheiten in Estland. Sie beleuchtet die Rolle der Europäischen Union als Akteur im Bereich des Minderheitenschutzes und analysiert die Wirksamkeit der EU-Instrumente.
Die Arbeit analysiert die Wirksamkeit der EU-Konditionalität und untersucht, inwieweit die EU den Schutz der russischsprachigen Minderheit in Estland durch Beitrittskriterien beeinflussen konnte.
Dies sind Bedingungen, die die EU 1993 für Beitrittskandidaten aufstellte und die ausdrücklich einen stabilen Minderheitenschutz als Voraussetzung für die Mitgliedschaft forderten.
Die Spannungen wurzeln im Zusammenbruch der UdSSR und der Unabhängigkeit 1991. Ereignisse wie der Abbau eines sowjetischen Denkmals 2007 verdeutlichen das anhaltende Gewaltpotenzial.
Er beschreibt die estnische Integrationspolitik, bei der die Neuorganisation des Staates primär entlang ethnischer Linien erfolgte, was andere Gruppen zunächst ausschloss.
Die Analyse umfasst die Staatsangehörigkeitsgesetzgebung, politische Partizipation, Antidiskriminierung sowie die sprachliche Dimension und Bildung.
Es handelt sich um ein Instrument der EU, bei dem wirtschaftliche oder politische Vorteile an die Einhaltung demokratischer Normen und Menschenrechte geknüpft werden.
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