Diplomarbeit, 2008
56 Seiten, Note: 2,4
1. Einleitung
2. Coaching im Führungskräftebereich
2.1. Begriffsabgrenzung
2.1.1. Abgrenzung zu anderen beratenden Veranstaltungen
2.1.1.1. Training
2.1.1.2. Psychotherapie
2.1.1.3. Supervision
2.1.2. Warum eignet sich Coaching besonders für Führungskräfte?
2.2. Entwicklung des Coaching-Begriffs
2.3. Formen des Coaching
2.3.1. Einzelcoaching
2.3.2. Gruppen-Coaching
2.3.3. Team-Coaching
2.3.4. Interner-Coach
2.3.5. Externer-Coach
2.4. Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Coaching bei Führungskräften
2.4.1. Der Coach
2.4.2. Implementierung des Coaching in die Unternehmenskultur
3. Motivationale Grundlagen
3.1. Begriffsabgrenzung
3.1.1. Motivation
3.1.2. Motivierung
3.1.3. Leistungsmotivation
3.2. Ausgewählte Theorien der Motivation
3.2.1. Das Hierarchie-Modell (Maslow)
3.2.2. Aufgabengestaltungsansatz (Hackman/Oldham)
3.2.3. Das Erwartungsgefälle-Modell der Motivation (Heckhausen)
4. Potenzielle Motivationsauswirkungen des Coaching für Führungskräfte
4.1. Bedürfnis-Hierarchie im Coachings-Prozess
4.2. Aufgabengestaltungsansatz im Coaching-Prozess
4.3. Das Erwartungsgefälle-Modell im Coachings-Prozess
5. Schlussfolgerung
Diese Diplomarbeit untersucht das Coaching als Instrument der Personalentwicklung und dessen gezielte Wirkung auf die Leistungsmotivation von Führungskräften. Im Zentrum steht die Frage, wie ein Coach Klienten mittels theoretischer Motivationsansätze dabei unterstützen kann, ihre beruflichen Ziele effizienter zu erreichen und ihre Leistungsmotivation zu steigern.
2.4.1. Einstellung der Führungskraft zum Coaching
Bevor eine Führungskraft sich für ein Coaching entscheidet, sollte sie sich sicher sein, dass sie auch gecoacht werden möchte. Es muss der Wille vorhanden sein, etwas verändern zu wollen. Das Coaching kann nur erfolgreich sein, wenn sich die Führungskraft aktiv am Coaching beteiligt. Coaching darf nicht befohlen werden, es basiert ausschließlich auf der Freiwilligkeit des Gecoachten. Im Vordergrund des Coachings sollte das persönliche Anliegen des Gecoachten sein. Wenn der Auftraggeber für das Coaching nicht der zu Coachende ist, sondern der Vorgesetze oder die Personalabteilung, muss im ersten Gespräch herausgefunden werden, ob aus dem Fremdanliegen ein individuelles Anliegen wird. Wenn die Führungskraft selbst nicht vom Coaching überzeugt ist, besteht die Möglichkeit, dass es zu einem „Anpassungs-Coaching“ kommt. Dies hat zur Folge, dass beim Coaching bestenfalls ein oberflächliches Ergebnis erzielt wird.
Neben der Freiwilligkeit zum Coaching ist es vor allem elementar, dass die Führungskraft ein hohes Maß an Selbststeuerungsfähigkeit besitzt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Coaching für Führungskräfte in der heutigen Arbeitswelt und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Diplomarbeit.
2. Coaching im Führungskräftebereich: Hier erfolgt eine detaillierte Begriffsbestimmung, Abgrenzung zu anderen Beratungsformaten, Darstellung der Coaching-Historie sowie eine Analyse verschiedener Coaching-Formen und Rahmenbedingungen.
3. Motivationale Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Einführung in die Psychologie der Motivation und stellt drei maßgebliche Theorien vor, um das Verständnis für motivierendes Handeln im Arbeitskontext zu schärfen.
4. Potenzielle Motivationsauswirkungen des Coaching für Führungskräfte: In diesem Teil werden die zuvor vorgestellten Motivationstheorien konkret auf den Coaching-Prozess angewendet, um Wege zur Steigerung der Leistungsmotivation von Führungskräften aufzuzeigen.
5. Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und reflektiert über die Rolle der Professionalisierung im Coaching sowie die Bedeutung der Freiwilligkeit und Zielorientierung.
Coaching, Führungskräfte, Leistungsmotivation, Personalentwicklung, Motivationstheorien, Selbststeuerungsfähigkeit, Maslow, Hackman, Oldham, Heckhausen, Erwartungsgefälle, Einzelcoaching, Team-Coaching, Unternehmenskultur, Beratungskonzept
Die Arbeit untersucht das Coaching als Personalentwicklungsinstrument und dessen Fähigkeit, die Leistungsmotivation bei Führungskräften positiv zu beeinflussen.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Coaching-Varianten, Implementierung im Unternehmenskulturkontext und psychologische Motivationstheorien.
Das Ziel ist es, theoretisch fundiert aufzuzeigen, wie ein Coach seinen Klienten anhand spezifischer Motivationstheorien bei der Leistungssteigerung unterstützen kann.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Herleitung, um Coaching-Ansätze mit psychologischen Motivationsmodellen in Einklang zu bringen.
Neben der Definition und Entwicklung des Coachings stehen die Theorien von Maslow, Hackman/Oldham sowie das Erwartungsgefälle-Modell von Heckhausen im Fokus.
Die zentralen Begriffe sind Coaching, Führungskräfte, Leistungsmotivation, Selbststeuerungsfähigkeit und Motivationsmodelle.
Coaching setzt bei einem gesunden Individuum mit einer intakten Selbststeuerungsfähigkeit an, während Psychotherapie auf die Behandlung klinischer Störungen mit Krankheitswert ausgerichtet ist.
Da Coaching zur Selbsthilfe anregt, ist ein eigener Veränderungswunsch der Führungskraft zwingend erforderlich; bei erzwungenem Coaching droht lediglich eine oberflächliche Anpassung ohne echte Verhaltensänderung.
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