Examensarbeit, 2006
56 Seiten, Note: 1
Diese Zulassungsarbeit untersucht die Lerneffekte von Schülerexperimenten in der Physik. Sie fokussiert sich auf die videoanalytische Untersuchung von Schülergruppen beim Experimentieren, mit dem Ziel, Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis zu gewinnen und das CBAV-Kategoriensystem für die Analyse von Schülerexperimenten zu optimieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das schulische Lernen im Labor, wobei die Bedeutung des selbstständigen Experimentierens für das Verständnis wissenschaftlicher Konzepte, die Entwicklung von Problemlösestrategien und die Motivation der Schüler hervorgehoben wird. Es werden auch die Herausforderungen diskutiert, die sich im Zusammenhang mit der Umsetzung dieser Ziele in der Praxis stellen.
Im zweiten Kapitel wird das CBAV-Kategoriensystem vorgestellt, das als Werkzeug für die Analyse von Videoaufnahmen von Schülerexperimenten dient. Das Kategoriensystem ermöglicht die Kodierung von sprachlichen Äußerungen und Verhaltensweisen der Schüler, die Rückschlüsse auf das Verständnis der physikalischen Zusammenhänge zulassen.
Kapitel drei beschreibt die Versuchs- und Vergleichsgruppe sowie die durchgeführten Experimente, die den Schülern vorgelegt wurden. Dabei werden die Unterschiede zwischen klassischen und problemorientierten Experimenten herausgestellt.
Kapitel vier und fünf befassen sich mit der Auswertung der Daten und den Ergebnissen. Die Ergebnisse werden anschließend im sechsten Kapitel im Hinblick auf die Folgerungen für den Experimentalunterricht diskutiert.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusgebiete der Arbeit sind: Schülerexperiment, Kategoriensystem, CBAV, Videoanalyse, Lernprozesse, Theorie-Praxis-Transfer, Motivation, Experimentalunterricht, Problemorientierung, Kontextanalyse, Tutorenwirkung.
Die Arbeit untersucht die Lerneffekte von Schülerexperimenten in der Physik, insbesondere den Transfer zwischen Theorie und Praxis.
CBAV steht für „Category Based Analysis of Videotapes from Labwork“ und dient der systematischen Kodierung von Schüleraktivitäten und Äußerungen in Videos.
Problemorientierte Experimente setzen auf Alltagsrelevanz und fördern die eigenständige Problemlösefähigkeit, statt nur vorgegebene Abläufe zu wiederholen.
Sprachliche Äußerungen geben wichtige Hinweise darauf, ob Schülern die Verbindung von physikalischer Theorie und praktischem Versuch gelungen ist.
Die Arbeit analysiert, wie die Anwesenheit oder Unterstützung von Lehrkräften (Tutoren) den Lernprozess während des Experimentierens beeinflusst.
Pädagogisch-psychologische Studien belegen, dass ein starker Alltagsbezug die Lernmotivation und die langfristige Lernleistung erheblich verbessert.
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