Examensarbeit, 2007
148 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht den Einsatz der handlungsorientierten Unterrichtsmethode „Lernen durch Lehren“ im Fach Chemie, insbesondere im Kontext eines Forschungsprojekts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Arbeit analysiert die Methode und ihre Anwendung im schulischen Kontext, wobei der Fokus auf der Erweiterung und Festigung von Kompetenzen durch Schülerpartizipation liegt. Das Ziel ist es, die Vorteile, Nachteile, Probleme und Grenzen von „Lernen durch Lehren“ im naturwissenschaftlichen Unterricht, insbesondere im Fach Chemie, zu beleuchten und zu bewerten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Methode „Lernen durch Lehren“, inklusive einer Definition, theoretischen Positionen, empirischer Erkenntnisse und einer Reflexion der Anwendung im Fach Chemie. Anschließend wird die Konzeption des Schulprojektes „in vino veritas“ vorgestellt, welches die Methode „Lernen durch Lehren“ in der Praxis einsetzt. Die fachlichen Grundlagen zum Thema Wein, einschließlich Anbau, Herstellungsprozessen, Qualitätsprüfung und Weinanalytik, werden ausführlich erläutert. Abschließend werden verschiedene Schülerexperimente zum Thema Wein präsentiert, die im Rahmen des Projektes durchgeführt wurden.
Die Arbeit behandelt die Themen „Lernen durch Lehren“, Schülerpartizipation, Unterrichtsmethode, Fach Chemie, Weinbau, Weinanalytik, alkoholische Gärung, Schülerexperimente, Schulprojekt, Didaktik, Pädagogik, und empirische Forschung.
Es ist ein innovativer Ansatz, bei dem Schüler die Rolle des Lehrers übernehmen, um Inhalte zu vermitteln und gleichzeitig eigene Kompetenzen zu festigen.
Im Rahmen eines Projekts zum Thema Wein konzipierten Schüler Experimente, erstellten Anleitungen und lehrten ihre Mitschüler chemische Grundlagen.
Schwerpunkte waren die alkoholische Gärung, die Weinanalytik (Zucker- und Säuregehalt) sowie der Nachweis von Ethanol und Kohlenstoffdioxid.
Sie steigert die Effizienz auf fachlich-didaktischer Ebene und fördert pädagogisch-psychologische Fähigkeiten wie Verantwortungsbewusstsein und Empathie.
Die Arbeit diskutiert mögliche Probleme bei der Stofftiefe, den Zeitaufwand und die notwendige intensive Betreuung durch den Lehrer.
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