Diplomarbeit, 2000
224 Seiten, Note: 1,3
Diese Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten kommunaler Energiepolitik im liberalisierten Energiemarkt, insbesondere die Identifizierung geeigneter Handlungsfelder zur Reduktion von CO2-Emissionen. Sie zielt darauf ab, eine Methode zur effizienten Schwerpunktsetzung in der kommunalen Klimaschutzstrategie zu entwickeln und anhand des Beispiels der Stadt Gütersloh zu erproben.
Die Arbeit beginnt mit einer Analyse der rechtlichen Neuordnung des Energiesektors und ihren Auswirkungen auf kommunale Energiepolitik. Sie beleuchtet den Wettbewerb auf den Energiemärkten, die Entwicklung der Energiepreise und die Rolle der Stadtwerke. Anschließend werden die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen im Energiemarkt vorgestellt, wobei die Abgrenzung von Handlungsfeldern im Vordergrund steht. Die Arbeit erläutert verschiedene kommunale Instrumente zur Beeinflussung des Energiesektors. Im dritten Kapitel wird die Vorgehensweise zur Identifizierung der wichtigsten Reduktionspotentiale beschrieben. Es werden verschiedene Erhebungsmethoden vorgestellt und ein methodischer Ansatz entwickelt, der auf Kennwerten und Erhebungen basiert. Im vierten Kapitel wird die Methode anhand des Beispiels der Stadt Gütersloh erprobt, indem die technischen CO2-Reduktionspotentiale untersucht werden.
Kommunale Energiepolitik, liberalisierter Energiemarkt, CO2-Reduktion, Emissionsminderung, Handlungsfelder, Reduktionspotentiale, Stadtwerke, Gütersloh, Klimaschutzstrategie, Methode, Kennwerte, Erhebungsmethoden.
Die Liberalisierung erschwert die Umlage von Klimaschutzkosten auf Energiepreise, was Kommunen dazu zwingt, effizientere und wirtschaftlichere Strategien zur Emissionsminderung zu finden.
Stadtwerke agieren als zentrale Akteure in der Energieversorgung und müssen sich zwischen Wettbewerbsdruck und ökologischen Zielsetzungen positionieren.
Ziel ist die Erprobung einer Methode zur Identifizierung technischer und mobilisierbarer CO2-Reduktionspotentiale, basierend auf verfügbaren Verbrauchsdaten.
Die Arbeit unterscheidet Felder wie die Auswahl von Primärenergie, die Umwandlung von Endenergie sowie die effiziente Verwendung von Nutzenergie und Energiedienstleistungen.
Durch eine Methode, die auf Gesamtverbrauchsdaten zentraler Akteure und spezifischen Kennwerten basiert, anstatt auf aufwendigen Einzeldatenerfassungen.
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