Diplomarbeit, 2006
174 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Abgrenzung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
1.3. Arbeitsdefinitionen
1.3.1 Kleine und mittlere Unternehmen oder der Mittelstand
1.3.2 KMU der Investitionsgüter produzierenden Industrie
1.3.2.1 Charakterisierung der Investitionsgüter
1.3.2.2 Wettbewerbsstruktur in der Investitionsgüterbranche
2 Internationalisierung mittelständischer Unternehmen
2.1 Wettbewerbsvorteile und –Nachteile der mittelständischen Unternehmen
2.2 Erfolgsfaktoren der Hidden Champions
2.3 Motive für eine Internationalisierung
2.4 Die Internationalisierungsstrategie
2.4.1 Typisierung der Internationalisierungsstrategien von KMU
2.4.2 Würdigung bezüglich KMU
2.5 Probleme bei der Erschließung neuer Märkte
2.6 Fazit
3 Ausgangssituation der Internationalisierungsstrategie
3.1 Analyse der Ausgangssituation des KMU
3.1.1 Konzeption und Zielrahmen strategischer Entscheidungen
3.1.2 Internationales Marketing
3.2 Exkurs: Informationsgewinnung für internationale Marktentscheidungen
3.2.1 Methoden der Informationsgewinnung
3.2.2 Informationsaustausch mit anderen Unternehmen
3.2.3 Strategischer Nutzen von Messen für die Internationalisierungsstrategie
3.3 Umfeldanalyse
3.4 Unternehmensanalyse
3.5 Wettbewerbs- und Branchenanalyse
3.6 Produktanalyse
3.7 Fazit
4 Die Internationalisierungsstrategie
4.1 Die strategischen Grundsatzentscheidungen bei der Internationalisierung
4.1.1 Zeitliche Planung
4.1.2 Das Budget der Internationalisierungsstrategie
4.1.3 Planung des Personalbedarfs für die Internationalisierungsstrategie
4.2 Zielland-Selektion
4.2.1 Risiko- und Länderanalyse
4.2.2 Mehrdimensionale Länderselektion
4.3 Marktanalyse
4.3.1 Das Marktpotential
4.3.2 Die Marktprognose
4.3.3 Die Absatzprognose
4.4 Zwischenfazit
4.5 Die Markteintrittsstrategie
4.5.1 Zeitpunkt des Markteintritts
4.5.2 Wahl des Eintrittsmodus
4.5.3 Die internationalen Markteintrittsformen
4.5.3.1 Indirekter und direkter Export
4.5.3.2 Alternative Markteintrittsformen
4.5.3.3 Tochtergesellschaft
4.5.3.4 Virtueller Markteintritt
4.5.3.4.1 Online Shop
4.5.3.4.2 Online-B2B-Marktplätze
4.5.4 Kriterien für die Beurteilung geeigneter Markteintrittsformen
4.5.5 Von KMU gewählte Markteintrittsformen
4.5.6 Veränderung der gewählten Markteintrittsform im Zeitverlauf
4.6 Fazit Internationalisierungsstrategie
5 Internationaler Vertrieb von Investitionsgütern
5.1 Definition und Charakteristika des Investitionsgütervertriebs
5.2 Investitionsgüter-Marketing
5.3 Internationale Marketingkonzepte des Investitionsgütermarketing
5.3.1 Produktstrategien
5.3.2 Kommunikationsstrategien
5.3.3 Distributionsstrategien
5.3.4 Preisstrategien
5.4 Informationsgewinnung
5.5 Investitionsgütermarktforschung
6 Zwischenfazit Theorieteil
7. Darstellung der Internationalisierungsstrategie in der Praxis
7.1 Das Unternehmen
7.1.1 Unternehmensstrategie
7.1.2 Produkte
7.1.3 Standortpolitik
7.1.4 Organisatorischer Aufbau des Unternehmens
7.1.5 Die Organisationseinheit Verkauf
7.1.6 Branchensituation
7.1.7 Motive und Ausrichtung der Internationalisierungsstrategien
7.1.8 Erschließung neuer Märkte
7.1.9 Bisheriges internationales Engagement
7.2. Vorbereitung des internationalen Engagements
7.2.1 Entscheidung für ein Going-International
7.2.2 Internationales Marketing
7.2.3 Analyse der Ausgangssituation
7.2.3.1 SWOT-Analyse
7.2.3.2 Die Position des Unternehmens aus Sicht der Stakeholder
7.2.3.3 Wettbewerbsanalyse
7.2.3.4 Produktanalyse
7.3 Die Internationalisierungsstrategie
7.3.1 Strategische Grundsatzentscheidungen
7.3.1.1 Markteintrittsbedingungen
7.3.1.2 Absatzpotential eines Marktes
7.3.1.3 Kriterien für die Wahl der Eintrittsform
7.3.2 Ziellandselektion
7.3.2.1 Importbedarf Skandinaviens
7.3.2.2 Bewertung der Länderstrukturdaten
7.3.3 Die Marktanalyse
7.3.3.1 Wettbewerbssituation in Schweden
7.3.3.2 Importveränderungen Bereich Tellerfedern
7.3.3.3 Analyse des bisherigen Engagements in Schweden
7.3.3.4 Absatzprognose Schweden
7.3.3.5 Analyse des Marktes Skandinavien
7.3.3.6 Marktanalyse Schweden
7.3.3.7 Executive Summary Marktanalyse Schweden
7.3.4 Zeitliche Planung des Projekts
7.3.4.1 Zeitlicher Ablaufplan
7.3.4.2 Inhalt- und Aufgaben-Plan
7.3.5 Budgetierung
7.3.6 Markteintrittsstrategie Schweden
7.3.6.1 Gewählte Markteintrittsform für das Zielland
7.3.6.2 Kontaktanbahnung zu den Vertriebspartnern
7.3.7 Distributionspolitik Markt Schweden
7.3.8 Preispolitik Markt Schweden
7.4 Zusammenfassung Internationalisierungsstrategie Schweden
7.5 Handlungsempfehlungen
7.5.1 Projektmanagement
7.5.2 Einführung eines Frühwarnsystems
7.5.3 Gestaltung der Markteintrittsbestandteile
7.5.3.1 Beratungsangebote
7.5.3.2 Messeauftritt Schweden
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein beratendes und strukturiertes Konzept zu entwickeln, das als Leitfaden für den Aufbau und Ausbau internationaler Aktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) dient, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Unternehmen der Investitionsgüterindustrie liegt. Als Forschungsfrage wird untersucht, wie KMU unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Ressourcenbeschränkungen eine systematische Internationalisierungsstrategie planen und operativ umsetzen können, dargestellt anhand des Praxisbeispiels eines mittelständischen Unternehmens im Markt Schweden.
1.1 Abgrenzung und Zielsetzung
Die in dieser Arbeit betrachteten Bereiche einer Internationalisierung eines mittelständischen deutschen Unternehmens sind alle mit dem internationalen Vertrieb verbundenen Unternehmensaktivitäten und –Prozesse. Ausgeschlossen wird für diese Arbeit die inwärts gerichtete Internationalisierung, d.h. die internationalen Aktivitäten eines Unternehmens in Form von Importen respektive internationaler Beschaffung. Zudem fokussieren sich die Ausführungen dieser Arbeit im Wesentlichen auf eine Übertragbarkeit auf mittelständische, Investitionsgüter produzierende Unternehmen. Die entsprechenden Unterschiede zu der Gesamtgruppe der KMU werden sowohl durch die Einflechtung der Charakterisierung der Unternehmen, Güter und des Wettbewerbs des Investitionsgüter produzierenden Gewerbes, als auch des Bezugs relevanter Bereiche des internationalen Marketing auf diese Unternehmen, herausgestellt. Der Praxisteil versucht, die theoretisch erarbeiteten Erkenntnisse auf die Internationalisierungsstrategie des real existierenden Unternehmen Chr. X GmbH + Co. KG für den Markt Schweden.
Neben der Darstellung und Analyse der allgemeinen Situation bei internationalen Unternehmungen, sollen dem KMU Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie es bestenfalls seine internationale Ausrichtung des Vertriebs über verschiedene, auf die beschränkte Ressourcen Allokation zugeschnittenen, internationalen Marketinginstrumente, in Form von strategischen Informationsgewinnung, Analysen, Prognosen, zeitlicher respektive projektbezogener Planung der Internationalisierungsstrategie und den damit verbundenen verschiedenen strategischen Entscheidungen, wie die Wahl der geeigneten Markteintrittsformen, operationalisieren kann.
Somit kann das Ziel dieser Arbeit insgesamt in der Erstellung eines beratenden, strukturierten Konzepts, das als Orientierung oder Leitfaden für den Aufbau und den Ausbau des internationalen Engagements von KMU, insbesondere der Investitionsgüter produzierenden KMU, dient, gesehen werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Internationalisierung für deutsche KMU ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, ein strukturiertes Konzept für das Auslandsengagement zu erstellen.
2 Internationalisierung mittelständischer Unternehmen: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung von KMU, einschließlich der Wettbewerbsvorteile, Motive und der notwendigen strategischen Ausrichtung.
3 Ausgangssituation der Internationalisierungsstrategie: Hier wird analysiert, wie Unternehmen ihre aktuelle Ist-Situation durch Umwelt-, Wettbewerbs- und Produktanalysen bewerten können, um die Basis für ein Auslandsengagement zu schaffen.
4 Die Internationalisierungsstrategie: Dieses Kapitel behandelt die strategischen Grundsatzentscheidungen wie Zeitplanung, Budgetierung, Ziellandselektion und die Wahl der geeigneten Markteintrittsform.
5 Internationaler Vertrieb von Investitionsgütern: Die Besonderheiten des Investitionsgütermarketings, wie komplexe Verkaufsprozesse und die Bedeutung persönlicher Kundenbeziehungen, stehen hier im Mittelpunkt.
6 Zwischenfazit Theorieteil: Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse als Vorbereitung auf den praktischen Teil der Arbeit.
7. Darstellung der Internationalisierungsstrategie in der Praxis: Dieser Praxisteil wendet das erarbeitete theoretische Wissen konkret auf ein Beispielunternehmen an und entwickelt eine Strategie für den Markt Schweden.
8. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer abschließenden Reflexion über die Bedeutung einer strukturierten Planung für den Erfolg internationaler Unternehmungen ab.
Internationalisierung, KMU, Investitionsgüter, Mittelstand, Marktbearbeitung, Markteintrittsstrategie, Export, Ziellandselektion, Vertrieb, Marketing, Ressourcen, Wettbewerbsanalyse, Schweden, Strategie, Unternehmensführung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), insbesondere in der Investitionsgüterindustrie, um erfolgreich auf ausländischen Märkten agieren zu können.
Zu den zentralen Themen gehören die Situationsanalyse des Unternehmens, die Auswahl und Bewertung von Zielländern, die Gestaltung der Markteintrittsformen und die spezifischen Anforderungen des Marketings und Vertriebs von Investitionsgütern.
Das primäre Ziel ist die Erstellung eines beratenden, strukturierten Konzepts, das als Orientierungshilfe für KMU beim Aufbau und der Ausweitung ihrer internationalen Geschäftstätigkeit fungiert.
Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse sowie die praktische Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse auf ein Beispielunternehmen, um ein praxisnahes Leitkonzept zu generieren.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der strategische und operative Aspekte der Internationalisierung beleuchtet, und einen praktischen Teil, der diese Strategien auf das konkrete Beispiel der Chr. X GmbH + Co. KG für den schwedischen Markt anwendet.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Internationalisierung, KMU, Investitionsgütermarketing, Markteintrittsformen, Ziellandselektion und Wettbewerbsstrategie.
Aufgrund begrenzter finanzieller Ressourcen und Managementkapazitäten kann eine falsche Entscheidung beim Markteintritt existenzbedrohend sein, weshalb eine sorgfältige Abwägung zwischen Risiko und Kontrolle notwendig ist.
Der schwedische Markt dient im Praxisteil als konkretes Zielbeispiel, an dem eine mehrdimensionale Länderselektion und eine detaillierte Marktanalyse zur Bestimmung einer optimalen Markteintrittsstrategie durchexerziert wird.
Viele KMU in der Investitionsgüterbranche bevorzugen eigenständige Ansätze (Going-Alone) statt Kooperationen, um ihr technisches Know-how zu schützen und die Kontrolle über ihre Vertriebsaktivitäten zu behalten.
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