Diplomarbeit, 2008
129 Seiten, Note: 1,0
Diese Diplomarbeit analysiert die Klimawandel-Berichterstattung in den politischen Wochenzeitschriften „Der Spiegel“ und „Die Zeit“. Die Arbeit verfolgt das Ziel, den Deutungswandel der beiden Medien in Bezug auf den Klimawandel zu untersuchen und die Qualität der Berichterstattung zu bewerten.
Die Einleitung führt in das Thema der Diplomarbeit ein und erläutert die Relevanz der Klimawandel-Berichterstattung für die öffentliche Meinung. Der theoretische Teil befasst sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, der Rolle des Journalismus in der medialen Konstruktion von Wirklichkeit und den Selektionskriterien der Medien. Kapitel 5 analysiert die Besonderheiten der beiden politischen Wochenzeitschriften „Der Spiegel“ und „Die Zeit“ im Vergleich. Der empirische Teil präsentiert die Ergebnisse der Verlaufsanalyse und der quantitativen Inhaltsanalyse der Klimawandel-Berichterstattung der beiden Medien. Abschließend werden die Ergebnisse der Analyse diskutiert und ein Fazit gezogen.
Klimawandel, Diskursanalyse, Journalismus, Medien, „Der Spiegel“, „Die Zeit“, Agenda-Setting, Intermedia-Agenda-Setting, Deutungswandel, Qualität der Berichterstattung
Während das Deutungsmuster bei der „Zeit“ konstant blieb, erlebte der „Spiegel“ 2007 einen doppelten Deutungswandel von „Weltuntergang“ zu „Klimahysterie“.
Als Schlüsselereignisse wurden der EU-Gipfel und der G8-Gipfel identifiziert, die zu einer skeptischeren Haltung der Redaktion führten.
Chefredakteure und Ressortleiter (wie Stefan Aust beim Spiegel) haben erheblichen Einfluss auf den Tenor und die Auswahl der Themen.
Damit ist eine Berichterstattung gemeint, die wissenschaftliche Erkenntnisse verharmlost oder die Kosten der Klimapolitik als unverhältnismäßig darstellt.
Journalismus erzeugt Resonanz für Umweltprobleme, ist aber oft ereignisorientiert und auf Sensationen fixiert, was die Wahrnehmung komplexer Krisen verzerren kann.
Untersucht wurden die Vielfalt der Quellen, das Angebot an meinungsbildungsrelevantem Wissen und die Darstellung gesellschaftlicher Entscheidungsprobleme.
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