Magisterarbeit, 2007
79 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Magisterarbeit befasst sich mit dem intellektuellen Werk von Joachim Fest und analysiert ausgewählte Publikationen, um deren Besonderheiten und Merkmale zu untersuchen. Das Ziel ist es, die Kontur von Fests Werkbiografie zu erforschen und seine Rolle im deutschen Diskurs über das Dritte Reich zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Themenwahl und Fragestellung der Arbeit ein und stellt Joachim Fest als bedeutenden zeitgeschichtlichen Autor vor. Im zweiten Kapitel wird das Verhältnis von Fest zur Geschichtswissenschaft beleuchtet. Die Kapitel drei und fünf befassen sich mit den Biografien über Adolf Hitler und Albert Speer, wobei die jeweiligen Interpretationen, Sichtweisen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen analysiert werden. Kapitel vier behandelt die Darstellung des deutschen Widerstands im Kontext des 20. Juli-Attentats. Der Ausblick posthum bietet eine Zusammenfassung der Bedeutung von Fests Werk und seiner Stellung im deutschen intellektuellen Diskurs.
Joachim Fest, Dritte Reich, Hitler-Biographie, Albert Speer, Widerstand, Geschichtswissenschaft, deutsche Studentenbewegung, NS-System, Publizistik, Intellektueller, Feuilleton, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Zeitgeschichte.
Fest war ein bedeutender deutscher Publizist, Historiker und Herausgeber der FAZ, der das Verständnis des Dritten Reiches in der Bundesrepublik maßgeblich prägte.
Sie gilt als stilistisch herausragendes Werk, das Hitler analytisch "röntgte" und ihn als Verkörperung bestimmter Zeittendenzen darstellte.
Fest verfasste eine Biographie über Speer und arbeitete eng mit ihm zusammen, was ihm später Kritik einbrachte, da er Speers Selbstdarstellung als "unpolitischen Technokraten" stützte.
Als Herausgeber der FAZ bot er die Plattform für die Debatten um die Einzigartigkeit der NS-Verbrechen und beteiligte sich aktiv an der konservativen Interpretation der Geschichte.
In seinem Werk "Staatsstreich" würdigte er den Widerstand des 20. Juli als "Aufstand des Gewissens" und betonte dessen moralische Bedeutung für Deutschland.
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