Magisterarbeit, 2007
107 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1.1 Thema, Fragestellung und Untersuchungsziel
1.2 Aufbau
1.3 Methode, Quellenlage und Forschungsstand
Parteiorganisationen
1.4 Begriffserklärung
1.5 Parteiorganisationstypen
1.5.1 Honoratiorenparteien
1.5.2 Massenparteien
1.5.3 „Catch-All“-Parteien
1.5.4 Kartellparteien
1.6 Parteiorganisationen zu Oppositionszeiten
Parteiorgane und Spezifika der CDU
1.7 Bundesparteitag
1.8 Bundesausschuss
1.9 Präsidium und Vorstand
1.10 Generalsekretär
1.11 Vereinigungen
1.12 Föderale Struktur
1.13 Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Die organisatorische Entwicklung der CDU in den Oppositionsjahren 1969-1982
1.14 Innerparteiliche Führung: Personen und Gremien
1.14.1 Kiesinger und Barzel als Parteivorsitzende
1.14.2 Politische Führung unter Helmut Kohl
1.15 Die Entwicklung der Bundesgeschäftsstelle
1.15.1 Die CDU-Bundesgeschäftsstelle unter Adenauer
1.15.2 Die Reorganisation und der Ausbau der Bundesgeschäftsstelle in der Opposition
1.16 Von der Honoratioren- zur Mitgliederpartei
1.17 Die Parteifinanzen der CDU
1.17.1 Das Finanz- und Spendensystem der CDU
1.17.2 Die Entwicklung der CDU-Finanzen in der Opposition 1969-1982
1.18 Zusammenfassung: Die organisatorische Entwicklung der CDU in der ersten Oppositionsphase (1969-1982)
Die organisatorische Entwicklung der CDU in den Oppositionsjahren 1998-2005
1.19 Die CDU-Parteiführung: Personen und Gremien
1.19.1 Schäuble als Parteivorsitzender
1.19.2 Generationswechsel unter der Vorsitzenden Merkel
1.19.2.1 Die Wahl Merkels und die Frage der Kanzlerkandidatur 2002
1.19.2.2 Merkel als Partei- und Fraktionsvorsitzende
1.20 Die Bundesgeschäftsstelle in der zweiten Oppositionsphase
1.21 Von der Mitglieder- zur Bürgerpartei
1.22 Die Parteifinanzen und die Spendenaffäre
1.23 Zusammenfassung: Die organisatorische Entwicklung der CDU in der zweiten Oppositionsphase (1998-2005)
Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht in einer vergleichenden Analyse die beiden Oppositionsphasen der CDU auf Bundesebene (1969-1982 und 1998-2005) unter besonderer Berücksichtigung der innerparteilichen Strukturen und Prozesse, um zu ergründen, ob und wie organisatorische Reformen die Rückkehr zur Regierungsverantwortung beeinflussten.
1.12 Föderale Struktur
Zu den Besonderheiten der CDU gehört - sowohl im Vergleich mit den westeuropäischen Parteien des bürgerlichen Lagers als auch mit den anderen Parteien in der Bundesrepublik - der stark entwickelte innerorganisatorische Föderalismus. Dieser beeinflusst zum Beispiel die innere Machtverteilung so nachhaltig, dass eine „Diktatur des Parteiführers“ wie in Großbritannien - vor allem unter Margaret Thatcher - in der deutschen CDU kaum denkbar ist. Somit basieren viele langwierige Aushandlungsprozesse, gelegentliche Führungsschwächen oder ausgeprägte Proporzmuster bei der Besetzung von Posten in Partei, Fraktion und ggf. Regierung auf diesem Sachverhalt, der durch den entsprechenden föderal geprägten staatlichen Aufbau verstärkt wird.
Aufgrund dieser Tatsache weisen die christdemokratischen Landesverbände seit ihrer Gründung häufig ein eigenständiges organisatorisches und ideologisches Profil auf und sie fungieren bis heute oftmals als „politische Laboratorien“. Das heißt, bestimmte Modelle werden auf Länderebene getestet und werden dann bei Erfolg auf die Bundesebene projiziert. In der Parteienforschung herrscht seit langem Einigkeit darüber, dass vor allem die frühe CDU aus weitgehend autonomen Landesverbänden bestand, die wichtige Machtzentren bildeten. Der föderative Aufbau der Partei ergibt sich aus der Tatsache, dass sie sowohl auf programmatischer als auch auf organisatorischer Ebene als Gegenbild zu den alten zentralistischen Parteien der Linke fungieren wollte und nicht von ungefähr den Eigennamen Union gewählt hat. Neben dem Gedanken der Subsidiarität und dem Schutz vor Machtmissbrauch ist es für Schmid „der Reflex der eigenen politischen Heterogenität, der zu diesem 'locker gekoppelten System' - so ein Terminus der Organisationsforschung - geführt hat“.
Einleitung: Stellt das Thema der vergleichenden Analyse der beiden Oppositionsphasen der CDU vor und definiert die Forschungsziele sowie die methodische Herangehensweise.
Parteiorganisationen: Vermittelt theoretische Grundlagen über Parteitypen (Honoratioren-, Massen-, Catch-All-, Kartellpartei) und deren Verhalten in der Opposition.
Parteiorgane und Spezifika der CDU: Erläutert die spezifischen Parteiorgane der CDU (Parteitag, Bundesausschuss, Präsidium, Vorstand) und ihre föderale Struktur sowie das Verhältnis zur CSU.
Die organisatorische Entwicklung der CDU in den Oppositionsjahren 1969-1982: Analysiert intensiv die Veränderungen in Führung, Geschäftsstelle, Mitgliederstruktur und Finanzen während der ersten Oppositionsphase.
Die organisatorische Entwicklung der CDU in den Oppositionsjahren 1998-2005: Beleuchtet analog zur ersten Phase die personellen und strukturellen Reformprozesse der CDU nach dem Machtverlust 1998 bis 2005.
Fazit: Vergleicht beide Oppositionsphasen miteinander, arbeitet Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und beantwortet die in der Einleitung aufgeworfenen zentralen Forschungsfragen.
CDU, Opposition, Parteiorganisation, Mitgliederpartei, Bundesgeschäftsstelle, Parteifinanzen, Helmut Kohl, Angela Merkel, Föderalismus, Politische Führung, Machtzentrum, Parteireform, Mandatsträger, Spendensystem, Regierungsverlust.
Die Arbeit analysiert vergleichend die organisatorische Entwicklung der CDU während ihrer beiden langen Oppositionsphasen (1969-1982 und 1998-2005) auf Bundesebene.
Im Zentrum stehen die innerparteiliche Führung, die Rolle der Bundesgeschäftsstelle, die Entwicklung der Mitgliederbasis sowie das Finanz- und Spendensystem der Partei.
Es soll untersucht werden, ob und wie die Partei ihre Strukturen in der Opposition reformierte und ob diese Reformen als Grundlage für die Rückkehr in die Regierungsverantwortung dienten.
Es handelt sich um eine vergleichende Einzelfallstudie, die sich auf Primär- und Sekundärliteratur, parteiinterne Dokumente sowie Experteninterviews stützt.
Der Hauptteil analysiert für beide Zeiträume nacheinander personelle Veränderungen in der Parteispitze, den Ausbau der Parteizentrale und die Reform des Finanzwesens.
Zu den zentralen Begriffen gehören Parteiorganisation, Föderalismus, Mitgliederpartei, Spendenaffäre und politische Führung.
Die CSU agiert als unabhängige Schwesterpartei und ist ein wichtiger Machtfaktor im Gesamtgefüge der Union; Konflikte zwischen beiden Parteien prägten häufig die strategische Ausrichtung der CDU.
Sie löste finanzielle Krisen und Vertrauensverluste aus, erzwang jedoch auch eine drastische finanzielle Konsolidierung und eine grundlegende Neuordnung der Parteifinanzen mit Fokus auf mehr Transparenz.
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