Diplomarbeit, 2007
77 Seiten, Note: 2,3
Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Das Ziel der Arbeit
1.3 Der Gang der Arbeit
2 Studienkredite
2.1 Unterscheidung grundsätzlicher Konzepte
2.1.1 Der db StudentenKredit der Deutschen Bank
2.1.2 Der Bildungsfonds von Career Concept
2.2 CHE-Studienkredit-Test Mai 2006
2.2.1 Die Methodik
2.2.2 Die Ergebnisse
3 Die Psychologie der Persönlichen Konstrukte
3.1 Philosophische Grundlagen
3.2 Die Theorie der Persönlichen Konstrukte
3.2.1 Konstrukte und Elemente
3.2.2 Grundpostulat und 11 Hilfssätze
3.3 Die Repertory Grid-Technik
3.3.1 Darstellung des Standardverfahrens
3.3.2 Modifikationsmöglichkeiten
3.3.3 Eine Anwendung des Verfahrens in der Marktforschung
3.3.4 Auswertungsmethoden
3.4 Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen
4 Eine empirische Studie zur Wahrnehmung von Studienkrediten
4.1 Vorüberlegungen
4.2 Die befragten Personen
4.3 Das Untersuchungsdesign
4.3.1 Vorbereitung der Interviews
4.3.2 Durchführung der Interviews
5 Analyse und Interpretation der Ergebnisse
5.1 Deskriptive Analysen
5.2 Analyse von Kernkriterien
5.2.1 Kernkriterien für beide Gruppen
5.2.2 Gruppenspezifische Kernkriterien
5.2.3 Interessante Ideen
5.3 Formal-statistische Auswertungen
5.3.1 Bestimmung der Ähnlichkeiten zwischen den Elementen
5.3.2 Differenziertheit von Konstrukten
5.4 Stärken-Schwächen-Analyse des db StudentenKredit
6 Schlussbemerkung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die subjektive Wahrnehmung von Studienkrediten durch Studierende zu analysieren. Dabei wird untersucht, welche individuellen Kriterien bei der Bewertung und Auswahl von Studienfinanzierungsangeboten aus Sicht der Zielgruppe relevant sind, um daraus eine Stärken-Schwächen-Analyse des db StudentenKredits der Deutschen Bank abzuleiten.
3.3.1 Darstellung des Standardverfahrens
Die von Kelly entwickelte Repertory Grid-Technik ist ein Verfahren zur Erhebung zentraler Konstrukte von Personen. Das Standardverfahren umfasst drei grundlegende Schritte:
1. Erhebung der Elemente
Nachdem das Thema der Untersuchung festgelegt wurde, können die relevanten Elemente für die Befragung erhoben werden. Die Auswahl der Elemente bestimmt den Gegenstandsbereich für den im zweiten Schritt die persönlichen Konstrukte erhoben werden. Im ursprünglichen, von Kelly zur Personenwahrnehmung entwickelten, Role Construct Repertory Test wird der Befragungsperson eine Liste mit Rollenbeschreibungen (Mutterrolle, Vaterrolle, erfolgreiche Person, glückliche Person, intelligente Person) vorgelegt. Der Proband wählt aus seinem Bekanntenkreis Personen aus, die diesen Beschreibungen entsprechen und ordnet auf diese Weise jeder Rolle eine konkrete Person zu. Die Personennamen werden auf kleine Karten übertragen und in eine Tabelle als Spaltenbezeichnungen eingefügt.
Einleitung: Hinführung zum Thema Studienkredite und Definition des Zieles der Diplomarbeit.
Studienkredite: Überblick über den Markt der Studienfinanzierung und detaillierte Vorstellung der Konzepte der Deutschen Bank und von Career Concept.
Die Psychologie der Persönlichen Konstrukte: Theoretische Fundierung der Untersuchung basierend auf der Theorie von George A. Kelly und Erläuterung der Repertory Grid-Technik.
Eine empirische Studie zur Wahrnehmung von Studienkrediten: Detaillierte Beschreibung des methodischen Vorgehens bei der Befragung von Studierenden mittels Repertory Grid.
Analyse und Interpretation der Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten, Identifikation von Kernkriterien und Ableitung einer Stärken-Schwächen-Analyse.
Schlussbemerkung und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsergebnisse und Fazit zur methodischen Vorgehensweise.
Studienkredit, Deutsche Bank, db StudentenKredit, Career Concept, Bildungsfonds, Repertory Grid-Technik, George A. Kelly, Persönliche Konstrukte, Studienfinanzierung, Marktstudie, Qualitative Befragung, Konsumentenwahrnehmung, Kernkriterien, Stärken-Schwächen-Analyse, Akademiker.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Wahrnehmung von Studienkrediten durch die Zielgruppe der Studierenden und untersucht, wie verschiedene Finanzierungsangebote individuell bewertet werden.
Zentral sind der Markt für Studienfinanzierung, die Theorie der Persönlichen Konstrukte sowie die qualitative Untersuchung mittels Repertory Grid-Technik.
Das Ziel ist die Erforschung der Bewertungskriterien, die Studierende bei Studienkrediten anlegen, sowie die darauf aufbauende Analyse des db StudentenKredits.
Es wird die Repertory Grid-Technik eingesetzt, eine qualitative Methode zur Erfassung subjektiver Konstruktsysteme, ergänzt durch deskriptive und formal-statistische Auswertungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Repertory Grid-Technik und deren praktische Anwendung in einer empirischen Studie mit zehn Studierenden.
Wichtige Begriffe sind Studienkredit, Repertory Grid-Technik, db StudentenKredit, Bildungsfonds, Konstruktanalyse und Wahrnehmung von Finanzprodukten.
Im Gegensatz zu einem klassischen Kredit mit festen Raten bietet der Bildungsfonds von Career Concept eine einkommensabhängige Rückzahlung, die sich nach dem späteren Gehalt des Absolventen richtet.
Die Deutsche Bank dient als primäres Fallbeispiel, da sie mit dem db StudentenKredit eines der zentralen Angebote für Studierende in Deutschland stellt, das in der Untersuchung einer Stärken-Schwächen-Analyse unterzogen wird.
Die Untersuchung zeigt, dass Kreditnutzer den db StudentenKredit positiver bewerten als Nicht-Kreditnutzer, was vermutlich auf ihre praktischen Erfahrungen mit dem Produkt zurückzuführen ist.
Die Einbeziehung eines hypothetischen Idealkredits ermöglicht es den Probanden, Produktdimensionen zu artikulieren, die bisher nicht am Markt verfügbar sind, und bietet einen Vergleichsmaßstab für die bestehenden Angebote.
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