Masterarbeit, 2006
127 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Freisetzen von Prozess-Potentialen für den Geschäftserfolg
2.1.1 Business Process Management als ganzheitliche Betrachtungsweise
2.1.1.1 Begriffsdefinition
2.1.1.2 Organisatorische Komponente
2.1.1.3 Technische Komponente
2.1.2 Business Activity Monitoring als neuer Ansatz im Business Process Management und wesentlicher Bestandteil des Corporate Performance Management
2.1.2.1 Grundlagen und Wesen
2.1.2.2 Einordnung in das Corporate Performance Management
2.1.3 Corporate Performance Management als Bindeglied zwischen strategischem und operativem Management
2.1.3.1 Definition und Abgrenzung zu Business Intelligence und Process Management
2.1.3.2 Strategien, Ziele, Prozesse und Metriken
2.1.3.3 Referenzarchitektur und Werkzeuge
2.2 Wertschöpfung und Verschwendung – Komponenten eines Prozesses
2.2.1 Wertschöpfung als Grundlage erfolgreicher Tätigkeit
2.2.2 Verschwendung und deren Arten
2.3 KAIZEN® im administrativen Bereich
2.3.1 KAIZEN® als Ursprung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
2.3.2 Ziele und Arten der Orientierung
2.3.3 Stufenmodell im administrativen Bereich (6 Level)
2.3.3.1 Level 1 – Selbstorganisation
2.3.3.2 Level 2 – Zusammenarbeit
2.3.3.3 Level 3 – Prozessverbesserung
2.3.3.4 Level 4 – Optimierung im Team
2.3.3.5 Level 5 – Flexibles Arbeiten
2.3.3.6 Level 6 – ‚Best in class’
2.4 Benchmarking als systematischer Vergleich
2.4.1 Grundlagen und Ziele
2.4.2 Best-Practice als Grundgedanke jedes Benchmarking
2.4.3 Historische Entwicklung
2.4.4 Merkmale
2.4.5 Vorgehen und Nutzen
3 Rahmenbedingungen und Abgrenzung der Master-Thesis
3.1 Auftraggeber
3.1.1 DaimlerChrysler Mercedes Car Group
3.1.2 Bereich Produktionsplanung Aggregate
3.1.3 Abteilung MPS-Office
3.2 Ausgangslage
3.3 Zielsetzung und Aufgabenstellung
3.3.1 Ermittlung der 2 Prozessdimensionen im administrativen Bereich
3.3.1.1 Unterstützende Prozesse im abgegrenzten Arbeitsbereich
3.3.1.2 Wertschöpfende Prozesse direkt im Wertstrom
3.3.2 Methoden und Tools in der Anwendung
3.3.2.1 Abgrenzung der Begriffe Methode und Tool
3.3.2.2 Aufbau des Mercedes-Benz-Produktionssystems
3.3.2.3 MPS-Methoden im administrativen Bereich
3.3.3 Kennzahlen als Erfolgsorientierung
3.3.3.1 Bedeutung und Funktionen
3.3.3.2 Kennzahlenarten
3.3.3.3 Kennzahlen im administrativen Bereich
3.3.3.4 Spannungsfelder bei der Nutzung von Kennzahlen
4 Situationsanalyse administrativer Bereiche im Werk Untertürkheim
4.1 Controlling und Rechnungswesen
4.2 Logistik
4.3 Qualitätsmanagement
4.4 Personal
4.5 Produktionsplanung
4.6 Weitere Bereiche
5 Externe Best-Practice-Ansätze bei der Umsetzung schlanker administrativer Bereiche
5.1 Bosch
5.2 Cherry
5.3 Computacenter
5.4 Vaillant
5.5 Wittenstein
6 Bewertung der Ansätze im Vergleich
6.1 Interner Vergleich
6.2 Externer Vergleich
7 Fazit und Ausblick
8 Reflexionsteil
8.1 Erfahrungen in der Zusammenarbeit
8.2 Lessons learned
Diese Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Lean-Ansätzen im administrativen Bereich der DaimlerChrysler AG, Werk Untertürkheim, mit dem Ziel, Prozesspotentiale zu identifizieren und einen Leitfaden für eine schlanke Verwaltung zu erstellen. Durch die Analyse interner Strukturen und das Benchmarking externer Best-Practice-Unternehmen werden praxisnahe Optimierungsmöglichkeiten für administrative Prozesse aufgezeigt.
2.1.1.3 Technische Komponente
Obwohl die Bedeutung der organisatorischen sowie der technischen Komponente gleichwertig ist, erfährt die technische Seite eine höhere Beachtung. Schlagwörter wie beispielsweise Enterprise Application Integration (EAI), Middleware, CRM, Portal, Workflow oder eBusiness, die üblicherweise im Zusammenhang mit Business Process Management fallen, belegen diese technische Bedeutung.
Die Vielfalt der einsetzbaren Tools und Lösungen, die zur Integration heterogener Systemlandschaften eingesetzt werden können, ist enorm. Für ein leichteres Verständnis für die technische Sichtweise wurde von PROJECT CONSULT der folgende technische Ansatz definiert:
"BPM kennzeichnet die Zusammenführung unterschiedlicher Systemkomponenten, die in ihrer Kombination eine verbesserte unternehmensweite Prozess- und Datensteuerung ermöglichen".
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit des Strukturwandels in der Arbeitswelt ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit zur Erlangung des Mastergrades durch die Untersuchung von Lean Administration bei der DaimlerChrysler AG.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des Business Process Management, Corporate Performance Management sowie die Bedeutung von Wertschöpfung, KAIZEN® und Benchmarking in administrativen Prozessen.
3 Rahmenbedingungen und Abgrenzung der Master-Thesis: Dieser Abschnitt beschreibt den Kooperationspartner DaimlerChrysler AG, die Ausgangslage sowie die methodischen Ansätze, wie Prozessdimensionen und Kennzahlen, die zur Bewertung herangezogen werden.
4 Situationsanalyse administrativer Bereiche im Werk Untertürkheim: Das Kapitel analysiert den aktuellen Status der Lean-Umsetzung in verschiedenen Abteilungen des Werks Untertürkheim, wie Controlling, Logistik und Personal, und bewertet die dort angewandten Ansätze.
5 Externe Best-Practice-Ansätze bei der Umsetzung schlanker administrativer Bereiche: Hier werden Benchmarking-Ergebnisse von fünf ausgewählten Unternehmen präsentiert, um erfolgreiche Best-Practice-Methoden im administrativen Bereich zu vergleichen.
6 Bewertung der Ansätze im Vergleich: Dieses Kapitel vergleicht die gewonnenen Erkenntnisse aus den internen Analysen mit den externen Benchmarking-Daten, um Orientierungswerte für eine schlanke Verwaltung zu liefern.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung von Lean Administration als Instrument zur Steigerung der Unternehmenseffizienz zusammen und gibt einen Ausblick auf die Anwendung der erarbeiteten Leitlinien.
8 Reflexionsteil: Der Reflexionsteil beleuchtet kritisch den Erstellungsprozess der Master-Thesis, einschließlich der Herausforderungen in der Zusammenarbeit und der persönlichen Lehren des Verfassers.
Lean Administration, Business Process Management, Corporate Performance Management, Benchmarking, Prozessoptimierung, KAIZEN, Wertschöpfung, Verschwendung, Kennzahlen, Prozessmapping, Best-Practice, Verwaltung, Effizienz, Unternehmenssteuerung, Lean-Ansätze.
Die Arbeit untersucht, wie Lean-Management-Methoden, die primär aus der Produktion bekannt sind, erfolgreich auf administrative und bürokratische Geschäftsprozesse übertragen werden können.
Im Zentrum stehen die Prozessanalyse, die Identifikation von Verschwendung in der Verwaltung, die Etablierung von Kennzahlen sowie der Vergleich mit anderen Unternehmen (Benchmarking).
Das Hauptziel ist die Bewertung bestehender Lean-Ansätze im Werk Untertürkheim der DaimlerChrysler AG und die Erstellung eines Leitfadens zur Umsetzung einer schlanken Verwaltung.
Der Verfasser nutzt eine Kombination aus theoretischer Aufarbeitung, interner Situationsanalyse durch Experteninterviews und einem Benchmarking-Vergleich mit externen Best-Practice-Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine detaillierte Analyse der internen administrativen Bereiche der DaimlerChrysler AG sowie eine umfangreiche Benchmarking-Studie bei Firmen wie Bosch, Cherry und Wittenstein.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Lean Administration, Prozessoptimierung, Benchmarking, Wertschöpfung und Corporate Performance Management definieren.
Durch die ganzheitliche Sichtweise über Abteilungsgrenzen hinweg wird eine lokale Suboptimierung vermieden, da der gesamte Wertstrom vom Auftragseingang bis zur Kundenzufriedenheit in den Fokus rückt.
Kennzahlen dienen als objektive Orientierungshilfe zur Messung der Prozessqualität; die Arbeit warnt jedoch davor, sie ohne interpretativen Kontext und Fachkompetenz einzusetzen, da dies zu Fehlsteuerungen führen kann.
Das Projekt AMORE integriert ein spezielles 6-Level-Modell, das als Baukastensystem zur Steigerung der Büroeffizienz dient und sich an den Stufen des administrativen KAIZEN® orientiert.
Der Verfasser stellt klar, dass der Fokus auf einer profitablen Unternehmensgestaltung und der Steigerung der Arbeitsfreude durch effiziente, verschwendungsfreie Prozesse liegt, nicht auf einer reinen Kostensenkung durch Stellenstreichungen.
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