Masterarbeit, 2007
87 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Analyse der Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelindustrie
2.1 PESTEL- Umfeldanalyse
2.1.1 Politische Aspekte
2.1.2 Ökonomische Aspekte, allgemein
2.1.3 Ökonomische Aspekte, Personal
2.1.4 Soziokulturelle Aspekte
2.1.5 Technologische Aspekte
2.1.6 Ökologische und rechtliche Aspekte
2.2 SWOT- Analyse
2.3 Strategien aus der SWOT- Analyse
2.4 Herausforderung der Umsetzung der Strategien
3 Theorien der Leistungsmotivation
3.1 Grundlagen der Motivation
3.1.1 Arbeitszufriedenheit
3.1.2 Intrinsische und Extrinsische Motivation
3.2 Motivationstheorien
3.2.1 Frühe Motivationstheorien
3.2.2 Moderne Motivationstheorien
3.3 Anwendung der Motivationstheorien
4 Motivationstools für Unternehmen
4.1 Extrinsische monetäre Tools
4.1.1 Entlohnungssysteme
4.1.2 Incentives
4.1.3 Variable Entgeltsysteme
4.1.4 Flexible Zusatzleistungen
4.2 Extrinsische nicht-monetäre Tools
4.2.1 Führen mit Zielen
4.3 Intrinsische Tools
4.3.1 Führungsverhalten
4.3.2 Ideenmanagement, Prämierung und Auszeichnung
4.3.3 Mitarbeitergespräch
4.3.4 Empowerment
4.3.5 Teamarbeit
5 Umsetzung der Strategien
5.1 Hebel 1 – Lohnkosten
5.1.1 Strategie
5.1.2 Motivationstool: Flexible Zusatzleistungen
5.2 Hebel 2 – Produktivität
5.2.1 Strategie
5.2.2 Motivationstool 1: Führen mit Ziele
5.2.3 Motivationstool 2: Teamarbeit
5.3 Hebel 4 – Innovation
5.3.1 Strategie
5.3.2 Motivationstool: Ideenmanagement, Prämierung und Auszeichnung
5.4 Hebel 5 – Qualität und Wissen
5.4.1 Strategie
5.4.2 Motivationstool: Führung und Mitarbeitergespräch
6 Abschlussbetrachtung
Die vorliegende Master-Thesis untersucht die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes Deutschland mit einem spezifischen Fokus auf die Lebensmittelindustrie. Ziel ist es, Strategien zur Sicherung von Arbeitsplätzen zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt auf der Ressource Personal und der gezielten Anwendung von Motivationstheorien liegt, um Mitarbeitern durch geeignete Tools zur Leistungssteigerung und aktiven Mitgestaltung von Veränderungsprozessen zu befähigen.
3.1.2 Intrinsische und Extrinsische Motivation
Man unterscheidet zwischen intrinsischer, „von innen her“ kommender Motivation und extrinsischer, „von außen her“ kommender Motivation.
Vereinfacht gesagt, ist man intrinsisch motiviert, wenn bereits der Weg oder auch das Ziel selbst motiviert und nicht die Belohnung, die man beim Erreichen des Zieles erhält. Extrinsische Motivation wird hingegen z.B. durch das Gehalt oder auch durch das Lob erzielt, das in Abhängigkeit zum erreichten Ziel erteilt wird. Der Idealzustand bei der intrinsischen Motivation wird als Flow bezeichnet.52 Der Mensch geht dann in der Bearbeitung seiner Aufgabe vollständig auf und die Aufmerksamkeit ist ganz von der Tätigkeit angezogen. Die Herausforderung ist es also, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass ein Flow-Effekt so oft wie möglich erzeugt wird. Nach Csikszentmihalyi (1999) entsteht eine optimale Flow- Konstellation, wenn eine subjektiv bedeutsame Tätigkeit den eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten entsprechend als Herausforderung erlebt wird.
Wenn intrinsische Motivation zur Arbeit antreibt und extrinsische Belohnungen ebenfalls motivierend wirken, dann könnte angenommen werden, dass sich beide Motivationsarten verstärken. Das Gegenteil ist der Fall: Extrinsische Motivation scheint intrinsische aufzuheben.53
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Ausgangslage des Produktionsstandorts Deutschland, thematisiert den zunehmenden Wettbewerbsdruck und definiert das Ziel der Arbeit, Arbeitsplätze durch den Einsatz von Motivationstools im produzierenden Bereich zu sichern.
2 Analyse der Wettbewerbsfähigkeit der Lebensmittelindustrie: In diesem Kapitel wird das Branchenumfeld detailliert untersucht, wobei mittels PESTEL-Analyse Rahmenbedingungen bewertet und in einer SWOT-Analyse strategische Handlungsfelder zur Wettbewerbsfähigkeit abgeleitet werden.
3 Theorien der Leistungsmotivation: Dieses Kapitel liefert den wissenschaftlichen Rahmen, indem es grundlegende Konzepte zur Arbeitsmotivation sowie klassische und moderne Motivationstheorien analysiert, um das menschliche Verhalten im Arbeitsumfeld erklärbar zu machen.
4 Motivationstools für Unternehmen: Hier wird eine Toolbox entwickelt, die theoretische Erkenntnisse in praktische Führungs- und Entlohnungsinstrumente übersetzt und diese in extrinsische sowie intrinsische Tools unterteilt.
5 Umsetzung der Strategien: Das letzte Kapitel führt die vorangegangenen Analysen zusammen und zeigt konkret auf, wie durch die Anwendung der erarbeiteten Motivationstools strategische Hebel wie Lohnkosten, Produktivität und Qualität in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden können.
6 Abschlussbetrachtung: Die Abschlussbetrachtung reflektiert die erzielten Ergebnisse, bestätigt die Hypothese zur Wirksamkeit der Motivationstools und betont die fortwährende Herausforderung für Führungskräfte bei der praktischen Anwendung.
Produktionsstandort Deutschland, Lebensmittelindustrie, Leistungsmotivation, Mitarbeiterführung, Entlohnungssysteme, Wettbewerbsfähigkeit, Motivationstheorien, Personalmanagement, Prozessoptimierung, Arbeitszufriedenheit, Strategieumsetzung, Fachkräftemangel, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Unternehmenserfolg.
Die Arbeit befasst sich mit der Sicherung des Produktionsstandortes Deutschland vor dem Hintergrund zunehmender Abwanderungstendenzen und der Notwendigkeit, Arbeitsplätze durch eine gezielte Steigerung der Mitarbeitermotivation zu halten.
Zu den Schwerpunkten zählen die ökonomische Analyse der Lebensmittelindustrie, die fundierte Auseinandersetzung mit psychologischen Motivationstheorien sowie die Entwicklung einer konkreten "Toolbox" für Führungskräfte.
Das primäre Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie durch den gezielten Einsatz von Motivationstools bei Mitarbeitern in der Produktion strategische Maßnahmen zur Standortsicherung unterstützt und Arbeitsplätze nachhaltig gesichert werden können.
Der Autor nutzt eine Kombination aus einer PESTEL- und SWOT-Analyse des Marktumfeldes, der Auswertung wissenschaftlicher Literatur zu verschiedenen Motivationstheorien und einer darauf aufbauenden praxisorientierten Strategieentwicklung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Wettbewerbsfaktoren der Lebensmittelindustrie, eine theoretische Aufarbeitung verschiedener Motivationsmodelle sowie eine umfangreiche Toolbox mit praktischen Instrumenten zur Personalführung und Anreizgestaltung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wettbewerbsfähigkeit, Leistungsmotivation, Standort Deutschland, Motivationstools, Lebensmittelindustrie, Entlohnungssysteme und Personalmanagement charakterisiert.
Die Lebensmittelindustrie dient als Fallbeispiel, da sie einer der größten Industriezweige in Europa ist und der Autor eigene Praxiserfahrungen aus diesem Bereich einfließen lassen kann.
Der Autor stellt fest, dass extrinsische Motivation die intrinsische Motivation "korrumpieren" kann und das Gegenteil einer Verstärkung eintritt, was bei der Gestaltung von Entgeltsystemen berücksichtigt werden muss.
Die sechs Hebel (z. B. Lohnkosten, Produktivität, Innovation) dienen als Kategorisierungssystem, um die strategischen Ziele in konkrete, durch den Einsatz von Motivationstools beeinflussbare operative Maßnahmen zu übersetzen.
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