Bachelorarbeit, 2020
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Künstliche Intelligenz
2.1.1 Maschinelles Lernen (ML)
2.1.2 Deep Learning (DL)
2.2 Einzelhandel
2.2.1 Big Data
2.2.1 Internet of Things (IoT)
3 Anwendungsfelder künstlicher Intelligenz
3.1 Natural Language Processing (NLP)
3.2 Computer Vision (Bildverarbeitung)
3.3 Expertensystem
3.4 Robotics
4 Anwendung künstlicher Intelligenz im Einzelhandel
4.1 Bedeutung und Voraussetzungen
4.2 Project: Predictive Analytics (Bedarfsprognosen und Bestandssteuerung)
4.2.1 Bedarfsprognosen
4.2.2 Bestandssteuerung
4.3 Produce: Intralogistik
4.3.1 Fulfillment
4.3.2 Kollaborative Lagerroboter
4.3.3 Fahrerlose Transportsysteme (FTS)
4.3.4 Last-Mile Lieferung
4.4 Promote: Optimierung von Preis und Angebot
4.4.1 Dynamische Preisgestaltung
4.4.1.1 Markdown Pricing
4.4.1.2 Kreuzpreis-Elastizität
4.4.1.3 intelligentes Price Bundling
4.4.1.4 Intelligentes Couponing
4.4.2 Personalisierte Produktempfehlungen
4.5 Provide: Customer Journey
4.5.1 persönliche Einkaufshilfen
4.5.1.1 Chatbots
4.5.1.2 virtuelle persönliche Assistenten
4.5.1.3 Verkaufs- und Serviceroboter
4.5.1.4 Smart Mirror
4.5.2 Location-based Services
4.5.3 Just walk out Store
5 Bewertung der KI
5.1 Einzelhandel
5.2 Konsumenten
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Transformationsprozess im Einzelhandel durch den zunehmenden Digitalisierungsdruck und die Implementierung von künstlicher Intelligenz, um Wettbewerbsvorteile im Omni-Channel-Handel zu sichern und das Kundenerlebnis zu optimieren.
2.1 Künstliche Intelligenz
Kein anderer Bereich der Informatik löst so kontroverse aber auch emotionale Debatten aus wie der Bereich der künstlichen Intelligenz. Um künstliche Intelligenz oder KI (engl. artificial intelligence; AI) definieren zu können, müsste zunächst „Intelligenz“ als Begriff eindeutig geklärt sein. Eine unstreitige Definition des Begriffs Intelligenz ist jedoch schon deshalb nicht möglich, weil Intelligenz auf multiplen Ebenen existiert und keine Einigkeit zu möglichen Abgrenzungen besteht.
Trotz unterschiedlicher Definitionsversuche wird unter Intelligenz im Kern ein recht einheitliches theoretisches Konstrukt verstanden. Der Duden definiert Intelligenz als „Fähigkeit [des Menschen], abstrakt und vernünftig zu denken und daraus zweckvolles Handeln abzuleiten“. Zur Umschreibung der KI ist die Intelligenz-Definition des US-amerikanischen Psychologen Robert Sternberg hilfreich, der Intelligenz auf mehreren Ebenen – nämlich im Rahmen analytischer, praktischer und erfahrungsbezogener Fähigkeiten – und vorrangig als Interaktion des Individuums mit seiner Umwelt versteht.
Im Begriff der Künstlichen Intelligenz kollidiert der positiv konnotierte Terminus „Intelligenz“, die uns Menschen die vermeintliche Überlegenheit zum Rest der belebten Welt verleiht, mit dem einschränkenden Adjektiv des „künstlich“. Der Begriff löst bei Vielen Unsicherheit, Angst und Ablehnung aus, befördert nicht zuletzt durch literarische und kineastische Utopien wie Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“. Kann eine allgemeingültige Begriffsbestimmung der künstlichen Intelligenz nicht aufgezeigt werden, so kann doch die Definition von Elaine Rich eine für die folgende Arbeit sinnvolle Auslegung sein: „Artificial Intelligence is the study of how to make computers do things at which, at the moment, people are better“. Diese Umschreibung unterstreicht den Anspruch und die temporale Dynamik der Leistungsfähigkeit von KI im Verhältnis zu natürlicher Intelligenz.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den durch die Digitalisierung induzierten Transformationsprozess des Handels und definiert das Ziel, die Auswirkungen und Potenziale von KI-Implementierungen aufzuzeigen.
2 Begriffliche Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begrifflichkeiten, insbesondere KI, maschinelles Lernen, Deep Learning, Big Data sowie das Internet of Things, als Basis für die weitere Analyse.
3 Anwendungsfelder künstlicher Intelligenz: Hier werden die technologischen Kernbereiche wie Sprachverarbeitung (NLP), Computer Vision, Expertensysteme und Robotik theoretisch vorgestellt.
4 Anwendung künstlicher Intelligenz im Einzelhandel: Das Hauptkapitel konkretisiert den KI-Einsatz anhand der vier Prozessbereiche Bedarfsprognose, Logistik, Preisgestaltung und Kundeninteraktion im Einzelhandel.
5 Bewertung der KI: Dieses Kapitel analysiert die Vor- und Nachteile sowie die ökonomischen und betrieblichen Auswirkungen des KI-Einsatzes aus Sicht des Einzelhandelsunternehmens und der Konsumenten.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Notwendigkeit von KI-Investitionen als entscheidenden Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit im Handel.
Künstliche Intelligenz, Einzelhandel, Maschinelles Lernen, Deep Learning, Big Data, Internet of Things, Predictive Analytics, Intralogistik, Dynamische Preisgestaltung, Customer Journey, Chatbots, Personalisierung, Omni-Channel, Robotik, Automatisierung.
Die Arbeit analysiert die grundlegende Transformation des Einzelhandels durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und beleuchtet, wie Technologien Geschäftsprozesse und Kundeninteraktionen verändern.
Zu den Schwerpunkten gehören die technologischen Grundlagen (KI, ML, Big Data), die Anwendungsbereiche (Logistik, Preisgestaltung, Kundenservice) sowie die Bewertung der Auswirkungen auf Unternehmen und Konsumenten.
Das Ziel ist es, den aktuellen und zukünftigen Transformationsprozess im Einzelhandel durch KI aufzuzeigen und zu evaluieren, wie Unternehmen diese Technologien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit nutzen können.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die den aktuellen Stand der Technik und verschiedene Anwendungsfelder auf Basis von Literatur und Fallbeispielen systematisch erschließt und analysiert.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die vier McKinsey-Kategorien Project (Prognosen), Produce (Logistik), Promote (Preise) und Provide (Customer Journey) sowie deren operative Umsetzung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Künstliche Intelligenz, Einzelhandel, Automatisierung, Omni-Channel, Predictive Analytics und Personalisierung beschreiben.
Deep Learning ermöglicht es Systemen, durch das Training mit einer Vielzahl von Bildern Objekte zu erkennen oder zu klassifizieren, was beispielsweise bei kassenlosen Stores wie Amazon Go zur Identifizierung von Waren genutzt wird.
Sie erlaubt es Händlern, Preise basierend auf Echtzeitdaten wie Nachfrage, Wetter oder Konkurrenzpreisen durch intelligente Algorithmen anzupassen, um Erträge zu optimieren und Out-of-Stock-Szenarien zu vermeiden.
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