Masterarbeit, 2020
91 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Die Wertschöpfungskette nach Porter
2.2 Die Branchenstrukturanalyse nach Porter
3. Künstliche Intelligenz & Wertschöpfung in der Automobilbranche
3.1 Grundlagen der künstlichen Intelligenz
3.2 Grundlagen & Wertschöpfung in der Automobilbranche
4. Einfluss & Implikationen von künstlicher Intelligenz innerhalb der Wertschöpfung von Automobilherstellern
4.1 Künstliche Intelligenz im Rahmen der primären Wertschöpfungsaktivitäten
4.1.1 Eingangslogistik
4.1.2 Produktion
4.1.3 Ausgangslogistik
4.1.4 Marketing & Vertrieb
4.1.5 Kundenservice
4.2 Künstliche Intelligenz im Rahmen der unterstützenden Wertschöpfungsaktivitäten
5. Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf die Automobilbranche im internationalen Vergleich
5.1 Neue Marktteilnehmer
5.2 Macht der Lieferanten
5.3 Macht der Kunden
5.4 Potenzielle Substitute
5.5 Wettbewerbsrivalität
6. Implikationen, kritische Würdigung, Fazit
6.1 Implikationen für Praxis & Wissenschaft
6.2 Kritische Würdigung
6.3 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen, Herausforderungen und Managementimplikationen des Einsatzes von künstlicher Intelligenz (KI) in der Automobilbranche unter Anwendung der Wertschöpfungskette und der Branchenstrukturanalyse nach Porter. Ziel ist es, den Einfluss von KI auf primäre und unterstützende Unternehmensprozesse im internationalen Vergleich zwischen der europäischen und der nordamerikanischen Automobilindustrie fundiert zu analysieren.
4.1.1 Eingangslogistik
Die Eingangslogistik von Automobilherstellern zeichnet sich durch eine Vielzahl von physischen sowie koordinativ und organisatorisch geprägten Herausforderungen aus (vgl. Kapitel 3.2). Um diese Herausforderungen erfolgreich bewältigen zu können, nutzen Automobilhersteller vermehrt künstliche Intelligenz. Im Folgenden werden zwei konkrete Anwendungsbeispiele im Kontext der Eingangslogistik erläutert und mit Hilfe von implizierten Chancen und Herausforderungen auf ihr Potenzial untersucht.
Automatisierte Lagerhausoptimierung:
Lagerhäuser sind wichtige Knotenpunkte in der Lieferkette von Automobilherstellern (Wodecki, 2019). Im Rahmen der Eingangslogistik von Automobilherstellern wird eine Vielzahl von Rohstoffen von den Lieferanten empfangen, zwischengelagert und anschließend von den Lagerorten zu den Fabriken transportiert. Es ist entscheidend, dass die Fabriken jederzeit mit den richtigen Materialien und Rohstoffen versorgt sind, um eine effiziente Auslastung sicherzustellen. Dieser Prozess beginnt damit, dass die richtigen Rohstoffe zur richtigen Zeit an die richtige Fabrik geliefert werden. Um dies zu gewährleisten und darüber hinaus Lagerkosten zu minimieren, ist die Organisation und Koordinierung innerhalb der Lagerhäuser von Automobilherstellern elementar (Wodecki, 2019).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der künstlichen Intelligenz als Schlüsseltechnologie für die Automobilbranche ein und definiert das Forschungsziel der Arbeit.
2. Konzeptionelle Grundlagen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Analyseinstrumente, die Wertschöpfungskette und die Branchenstrukturanalyse nach Porter, detailliert erläutert.
3. Künstliche Intelligenz & Wertschöpfung in der Automobilbranche: Dieses Kapitel liefert die technologischen Grundlagen der KI, einschließlich neuronaler Netze, und verknüpft diese mit den spezifischen Gegebenheiten der Automobilwirtschaft.
4. Einfluss & Implikationen von künstlicher Intelligenz innerhalb der Wertschöpfung von Automobilherstellern: Das Hauptkapitel analysiert den konkreten Einsatz von KI in den primären und unterstützenden Unternehmensprozessen anhand praktischer Anwendungsbeispiele.
5. Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf die Automobilbranche im internationalen Vergleich: Hier wird der Einfluss von KI auf die fünf Wettbewerbskräfte nach Porter im Kontext der europäischen und nordamerikanischen Automobilmärkte verglichen.
6. Implikationen, kritische Würdigung, Fazit: Das abschließende Kapitel synthetisiert die Ergebnisse, leitet Managementimplikationen ab und kritisiert die verwendeten Modelle vor dem Hintergrund der Erkenntnisse.
Künstliche Intelligenz, Automobilbranche, Wertschöpfungskette, Branchenstrukturanalyse, Porter, Managementimplikationen, Produktion, Eingangslogistik, Kundenservice, neuronale Netze, Deep Learning, Wettbewerbsvorteil, internationaler Vergleich, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie.
Die Arbeit untersucht, wie künstliche Intelligenz die Wertschöpfungsprozesse von Automobilherstellern verändert und welche strategischen Auswirkungen dies auf die Wettbewerbsfähigkeit in der Automobilbranche hat.
Die zentralen Themen sind die Integration von KI in Unternehmensprozesse (primär und unterstützend), die Analyse der Wettbewerbsstruktur gemäß der Porter-Modelle sowie der Vergleich zwischen dem europäischen und dem nordamerikanischen Markt.
Das Ziel ist es, Chancen und Herausforderungen für das Management bei der Implementierung von KI-Technologien zu identifizieren und daraus fundierte Handlungsempfehlungen für die Automobilindustrie abzuleiten.
Die Autor verwendet die theoretischen Modelle der Wertschöpfungskette sowie der Branchenstrukturanalyse nach Michael Porter. Zudem erfolgt die Untersuchung auf Basis einer qualitativ-argumentativen Analyse unter Einbezug zahlreicher Praxisbeispiele.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Untersuchung der KI-Anwendungen in Bereichen wie Logistik, Produktion, Marketing und Service sowie eine strategische Analyse, wie diese Technologien die Marktkräfte (z.B. Lieferantenmacht, Rivalität) beeinflussen.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von theoretischem Managementwissen mit aktuellen technologischen Entwicklungen der KI aus und bietet durch den internationalen Vergleich eine spezifische Perspektive auf die Branche.
Der Autor sieht ein hohes Potenzial durch automatisierte Feedback-Erfassung und Chat-Bots, betont jedoch die Notwendigkeit einer transparenten Kontrolle, um Reputation und Vertrauen nicht zu gefährden.
Datenqualität und Datenbeschaffung werden als fundamentale Voraussetzung für den Erfolg von KI-Anwendungen angesehen, weshalb der Autor die strategische Rolle eines "Chief Data Officers" in Unternehmen hervorhebt.
Die Analyse zeigt, dass KI zwar in beiden Regionen (Europa und Nordamerika) die Wettbewerbskräfte tendenziell beeinflusst, die spezifischen Markteintrittsbarrieren und regionalen Gegebenheiten jedoch differenzierte Managementansätze erfordern.
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