Bachelorarbeit, 2017
60 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Einleitung und Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2. Die Financial Due Diligence
2.1. Inhalt und Bedeutung einer Due Diligence im Allgemeinen
2.2. Inhalt, Bedeutung und Ziele der Financial Due Diligence
2.3. Informationsgrundlagen der Financial Due Diligence
2.4. Durchführung der Financial Due Diligence
3. Buy-out Transaktionen & Bewertungsmethoden:
3.1. Begriffsbestimmung und Abgrenzung einzelner Buy-out-Formen
3.1.1. Management Buy-out (MBO) und Management Buy-in (MBI)
3.1.2. Leveraged Buy-out (LBO)
3.1.3. Buy-in-Management-Buy-out (BIMBO)
3.1.4. Owner-Buy-out (OBO)
3.1.5. Employee-Buy-out (EBO)
3.1.6. Institutional Buy-out (IBO)
3.2. Struktur und wesentliche Elemente eines Buy-outs
3.3. Die Finanzierung eines Buy-outs
3.4. Abgrenzung und allgemeine Grundsätze der Unternehmensbewertung
3.5. Die verschiedenen Unternehmensbewertungsmethoden
3.5.1. Einzelbewertungsverfahren
3.5.2. Gesamtbewertungsverfahren
3.5.2.1. Ertragswertverfahren (Flow-to-Equity-Methode)
3.5.2.2. Discounted Cash Flow Verfahren:
3.5.2.3. Multiplikatorverfahren
3.5.3. Mischbewertung
3.6. Abstimmung zwischen Due Diligence und Bewertungsmethode
3.7. Kaufpreis vs. Unternehmenswert
4. Durchführung der Financial Due Diligence
4.1. Der Durchführungsprozess im Überblick
4.2. Analyse der historischen Ertragslage
4.2.1. Bereinigung des EBIT(DA)
4.2.2. Analyse der historische Umsatz- und Ergebnisentwicklung
4.3. Die Analyse der historische Vermögenslage
4.3.1. Anlagevermögen
4.3.2. Working Capital
4.3.3. Nettofinanzverbindlichkeiten
4.3.4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
4.4. Analyse der historischen Finanzlage (Cashflow Analyse)
4.4.1. Die historische Working Capital Entwicklung
4.4.2. Die Bereinigung des Free Cash Flow
4.5. Die Analyse der aktuellen Geschäftsentwicklung
4.6. Die Analyse der geplante Ertragslage
4.6.1. Der Planungsprozess
4.6.2. Vergleich der Planungsrechnung anhand historischer Ergebnisse
4.6.3. Die Sensitivitäts- und Szenarioanalyse
4.7. Analyse der geplante Vermögens- und Finanzlage
4.7.1. Die Bilanzplanung
4.7.2. Die Working Capital Planung
4.7.3. Die Investitionsplanung
4.7.4. Die Cash Flow Planung
5. Ergebnisverwendung
5.1. Ergebnisse der Financial Due Diligence
5.2. Deal issues
5.3. Deal breaker
5.4. Einfluss auf den Kaufpreis bzw. die Kaufpreisfindung
6. Schlussbetrachtung / Fazit
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Rolle der Financial Due Diligence als Instrument zur fundierten Kaufpreisfindung im Kontext von Buy-out-Transaktionen. Das Ziel ist es, die Schwerpunkte der finanziellen Analyse herauszuarbeiten und aufzuzeigen, wie diese Ergebnisse die Unternehmensbewertung und die finalen Kaufpreisverhandlungen zwischen Käufer und Verkäufer beeinflussen.
4.2.1. Bereinigung des EBIT(DA)
Folgende Geschäftsvorfälle zählen unter anderem zu den einmaligen, nicht wiederkehrenden Erträgen oder Aufwendungen, die im Zuge der Analyse der historischen Ertragslage bereinigt werden:
Restrukturierungsaufwendungen: Diese einmaligen Aufwendungen beinhaltet beispielsweise die Schließung oder Verlagerung von Standorten, Abbau von Überkapazitäten oder gar Abfindungszahlungen. Da es sich dabei um nicht wiederkehrende Aufwendungen handelt, sollten diese normalisiert werden. In fortgeschrittenen Märkten gehört eine Restrukturierung mittlerweile jedoch zum Alltag um möglichst wettbewerbsfähig bleiben zu können. Ist dies der Fall so wird lediglich um den Wert, der über das Alltägliche hinausgeht, bereinigt.70
Gewinne / Verluste aus Anlagenverkäufen: Die Veräußerung von Anlagevermögen gehört im Normalfall nicht zum operativen Geschäftsbetrieb und findet auch nicht wiederkehrend statt. Dadurch können die erzielten Gewinne oder auch Verluste aus dem EBIT(DA) bereinigt werden.71
Rückstellungen: Die Auflösung oder Bildung von Rückstellungen gehört ebenfalls nicht zum operativen Geschäft, hat jedoch Auswirkungen auf das EBIT(DA) der entsprechenden Geschäftsjahre und gehört daher ebenfalls bereinigt werden.72
Forderungsverluste und wertberichtigte Forderungen: Grundsätzlich ist der Aufwand, der in Verbindung mit Forderungsverlusten steht, zu normalisieren. Da es im operativen Geschäft jedoch vorkommen kann, dass Forderungen ausfallen z.B. infolge einer Insolvenz dürfen lediglich die Aufwendungen, die den normalen Wert übersteigen, bereinigt werden.
1. Einleitung: Beschreibt die Bedeutung von Unternehmenstransaktionen und die daraus resultierende Problematik der Kaufpreisfindung sowie die Notwendigkeit der Informationsaufbereitung.
2. Die Financial Due Diligence: Erläutert den Inhalt, die Ziele und die Informationsgrundlagen der Financial Due Diligence als zentrales Analyseinstrument im Transaktionsprozess.
3. Buy-out Transaktionen & Bewertungsmethoden: Bietet einen Überblick über verschiedene Buy-out-Formen sowie gängige Unternehmensbewertungsverfahren und deren Zusammenhang mit der Due Diligence.
4. Durchführung der Financial Due Diligence: Detaillierte Darstellung des Analyseprozesses, einschließlich der historischen Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sowie der Plausibilisierung von Planzahlen.
5. Ergebnisverwendung: Analysiert, wie die Ergebnisse der Financial Due Diligence in die Kaufpreisverhandlungen einfließen und identifiziert potenzielle Transaktionsrisiken.
6. Schlussbetrachtung / Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass die Financial Due Diligence zwar keinen direkten Kaufpreis ermittelt, aber eine unverzichtbare Grundlage für die Kaufpreisverhandlung darstellt.
Financial Due Diligence, Buy-out, Unternehmensbewertung, Kaufpreis, EBIT, EBITDA, Working Capital, Free Cash Flow, Transaktionsprozess, Unternehmenskauf, Informationsasymmetrie, Deal Breaker, Deal Issues, Planungsrechnung, Sensitivitätsanalyse.
Die Arbeit untersucht die Financial Due Diligence als wichtiges Instrument bei Buy-out-Transaktionen, um eine fundierte Basis für die Kaufpreisfindung zu schaffen.
Die Arbeit behandelt die Analyse der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage von Unternehmen sowie die Verknüpfung dieser Analysen mit gängigen Bewertungsmethoden und der finalen Kaufpreisverhandlung.
Das Ziel ist es, die Analyseschwerpunkte der Financial Due Diligence herauszuarbeiten und deren direkten Einfluss auf die Bewertung und den letztendlich erzielten Kaufpreis darzulegen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der strukturierten Darstellung betriebswirtschaftlicher Prüfungsprozesse im Rahmen von Unternehmenstransaktionen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Buy-out-Formen, die Darstellung der Bewertungsmethoden sowie eine detaillierte Anleitung zur Durchführung der Financial Due Diligence inklusive Bilanz-, Finanz- und Investitionsplanung.
Wichtige Begriffe sind Financial Due Diligence, Buy-out, Kaufpreisfindung, Unternehmensbewertung und Cash Flow Analyse.
Um eine vergleichbare und verlässliche Basis für die Zukunftsbetrachtung zu schaffen, müssen einmalige, nicht wiederkehrende Erträge oder Aufwendungen eliminiert werden, da diese das operative Ergebnis verfälschen.
Deal Issues sind identifizierte Risiken oder Probleme, die vertraglich geregelt werden können, während Deal Breaker so schwerwiegende Erkenntnisse sind, dass sie zum Abbruch der Transaktion führen.
Beim Share Deal handelt es sich um eine Nettomethode, die meist über das Ertragswertverfahren bewertet wird, während der Asset Deal als Bruttomethode häufig über das DCF-Entity-Verfahren bewertet wird.
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