Bachelorarbeit, 2016
47 Seiten, Note: 1,0
EINLEITUNG
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Eingrenzung und Vorgehensweise
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Strategische Allianzen
2.2 Allianzlebenszyklus
3 EINBLICK IN DIE PHARMAINDUSTRIE
3.1 Aufbau der Pharmaindustrie und der Pharmaunternehmen
3.2 Formen strategischer Allianzen in der Pharmaindustrie
3.3 Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen mit Biotechs
4 PHARMA-BIOTECH-ALLIANZLEBENSZYKLUS
4.1 Formation Stage
4.1.1 Partnerselektion
4.1.2 Vertragsverhandlung und -gestaltung
4.2 Operation Stage
4.2.1 Intra-organisationales Management der Allianzpartner
4.2.1 Inter-organisationales Allianzmanagement
4.3 Outcome Stage
5 DISKUSSION
6 FAZIT
Ziel dieser Arbeit ist es, die Ergebnisse der aktuellen Forschung zu Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen zwischen Pharmaunternehmen und Biotechnologieunternehmen (Biotechs) entlang der verschiedenen Phasen des Allianzlebenszyklus chronologisch zu analysieren, um Herausforderungen und Steuerungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
4.1 Formation Stage
Der Fokus der Formation Stage liegt auf der Suche nach potentiellen Partnern und den darauffolgenden Verhandlungen, die zu Verträgen und somit den ausformulierten Vereinbarungen führen. Diese Phase legt das Fundament der Beziehung zwischen den Allianzpartnern, daher müssen die formulierten Anfangsbedingungen alle wesentlichen Faktoren beinhalten, die im Verlauf der Beziehung Einfluss auf den Allianzerfolg haben. Besonders in der Pharmaindustrie mit ihrer hohen Unsicherheit (siehe Kapitel 3.1) ist eine sorgfältige und vorausschauende Durchführung wichtig. Durch die Phase der Wirkstoffentdeckung, die meist vornehmlich von den Biotechs durchgeführt wird und dem langen Entwicklungsprozess, werden Fehlentscheidungen häufig erst relativ spät sichtbar (Deeds & Rothaermel, 2003, S. 471). Die Partner sollten zwar über komplementäre Kompetenzen verfügen, doch oft zeigen sich gerade dadurch unterschiedliche Strukturen und Kulturen. Wenn der Unterschied zu extrem ist, sodass die Strukturen und Kulturen der Unternehmen gegeneinander arbeiten, kann die Zusammenarbeit erheblich erschwert werden. Deshalb müssen diese Charakteristika miteinander vereinbar sein. Beachtet werden muss dies sowohl bei der Partnersuche, um potentielle Risiken im Vorhinein auszuschließen als auch beim Abschließen eines Vertrags, damit Risiken, die im Verlauf auftauchen können, eingegrenzt werden (Forrest & Martin, 1992, S. 49).
EINLEITUNG: Einführung in die Problematik sinkender F&E-Produktivität in der Pharmaindustrie und die zunehmende Bedeutung von Kooperationen mit Biotechs.
THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der allgemeinen Konzepte strategischer Allianzen und Einführung des Modells des Allianzlebenszyklus.
EINBLICK IN DIE PHARMAINDUSTRIE: Analyse der Branchenstruktur, der F&E-Prozesse und der spezifischen Motivation für Upstream-Allianzen mit Biotechs.
PHARMA-BIOTECH-ALLIANZLEBENSZYKLUS: Detaillierte Betrachtung der drei Phasen Formation, Operation und Outcome sowie der entsprechenden Steuerungsmechanismen.
DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse unter Berücksichtigung von Dynamiken, Herausforderungen der Allianzfunktionen und notwendigen zukünftigen Forschungsansätzen.
FAZIT: Zusammenfassung der Kernergebnisse und Ausblick auf die steigende Bedeutung professionellen Allianzmanagements in einem wettbewerbsintensiveren Umfeld.
Pharmaindustrie, Biotechnologieunternehmen, Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen, Allianzlebenszyklus, Allianzmanagement, Strategische Allianzen, F&E-Pipeline, Wissensmanagement, Governance-Mechanismen, Opportunistisches Verhalten, Pharma-Biotech-Allianzen, Innovationsmanagement, Kompetenzkomplementarität, Allianzfunktion, Markteinführung.
Die Arbeit untersucht Forschungs- und Entwicklungs-Allianzen zwischen großen Pharmaunternehmen und Biotechnologieunternehmen (Biotechs), um zu verstehen, wie diese effektiv gesteuert werden können.
Zu den zentralen Themen gehören der Allianzlebenszyklus, die strukturellen Unterschiede zwischen Pharmaunternehmen und Biotechs, die Gestaltung von Verträgen sowie die Implementierung spezialisierter Allianzfunktionen.
Das Ziel ist es, die Ergebnisse der aktuellen Forschung zu den Phasen des Lebenszyklus einer Allianz chronologisch zu erläutern und die Herausforderungen für das Management in der Praxis zu analysieren.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer fundierten Analyse aktueller wissenschaftlicher Publikationen und Studien zum Thema strategische Allianzen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Basis, eine Branchenanalyse der Pharmaindustrie sowie eine detaillierte Aufarbeitung der drei Lebenszyklusphasen: Formation Stage, Operation Stage und Outcome Stage.
Wichtige Begriffe sind Pharmaindustrie, F&E-Allianzen, Allianzlebenszyklus, Allianzmanagement, Opportunismus, Wissensmanagement und Pharma-Biotech-Kooperationen.
Da sie das Fundament der Beziehung legt. Anfangsfehler sind oft verheerend, da der Entwicklungsprozess in der Pharmaindustrie sehr lang ist und Fehlentscheidungen erst spät sichtbar werden.
Sie dienen als gesonderte Unternehmenseinheiten, die den gesamten Lebenszyklus einer Allianz begleiten, Wissensspeicherung betreiben und bei Konflikten als neutrale Vermittler zwischen den Partnern fungieren.
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