Bachelorarbeit, 2019
44 Seiten, Note: 1.3
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung einer Verhaltensorientierung im Berichtswesen, insbesondere im Kontext der Controller-Manager-Beziehung. Sie analysiert die Herausforderungen, die durch menschliches Verhalten in den verschiedenen Phasen des Berichtswesens entstehen, und untersucht die Auswirkungen von verschiedenen kognitiven Verzerrungen (Biases) auf die Effektivität der Berichterstattung.
Das erste Kapitel beleuchtet die zentrale Stellung des Behavioral Controllings im Berichtswesen und betont die Bedeutung der Verhaltensorientierung für eine effektive Steuerung von Unternehmensprozessen. Das zweite Kapitel analysiert die Herausforderungen, die durch den menschlichen Faktor in den verschiedenen Phasen des Berichtswesens entstehen. Dabei wird die Rolle des Controllers und des Managers sowie die Notwendigkeit einer optimalen Kommunikation zwischen beiden Akteuren hervorgehoben. Das dritte Kapitel widmet sich den verschiedenen kognitiven Verzerrungen, die in den Phasen des Berichtswesens auftreten können, und untersucht deren Einfluss auf die Entscheidungsfindung. Schließlich werden im vierten Kapitel verschiedene Lösungsansätze zur Bewältigung der Biases vorgestellt, die den Fokus auf eine empfängerorientierte Informationsaufbereitung und die Etablierung einer Fehlerkultur legen.
Behavioral Controlling, Berichtswesen, Controller-Manager-Beziehung, kognitive Verzerrungen (Biases), Confirmation Bias, Anchoring Bias, Framing-Effekt, Availability Bias, Fehlerkultur, empfängerorientierte Informationsaufbereitung, Entscheidungsfindung, Steuerung.
Es ist eine verhaltenswissenschaftlich fundierte Konzeption, die untersucht, wie menschliches Verhalten und psychologische Faktoren die Erstellung und Nutzung von Berichten beeinflussen.
Häufige Biases sind der Confirmation Bias (Bestätigungsfehler), Anchoring Bias (Ankereffekt), Framing-Effekt und der Availability Bias (Verfügbarkeitsfehler).
Die Art der Darstellung (z.B. grafisch oder textlich) kann die Wahrnehmung des Managers verändern und somit zu unterschiedlichen Entscheidungen führen.
Debiasing umfasst Strategien und Methoden, um kognitive Verzerrungen im Entscheidungsprozess bewusst zu erkennen und deren negativen Einfluss zu minimieren.
Sie stellt sicher, dass der Manager genau die steuerungsrelevanten Informationen erhält, die er für zielführende Maßnahmen benötigt, und reduziert Fehlinterpretationen.
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