Bachelorarbeit, 2007
44 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Radio Frequency Identification
2.1 Funktionsweise
2.2 Klassifizierung von RFID-Systemen
2.3 Einsatzbereiche der RFID-Technologie
2.3.1 RFID im öffentlichen Nahverkehr
2.3.2 RFID in der Produktion
2.3.3 Weitere Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technik
2.4 Standardisierung
2.4.1 ISO-Normen
2.4.2 EPCglobal Inc.
2.5 Grenzen der RFID-Technologie
3 Materialflusssysteme
3.1 Materialfluss
3.2 Fördersysteme
3.3 Fahrzeugsysteme
3.4 Materialflusssteuerung
3.5 Materialflussautomatisierung
4 Der Einsatz von RFID-Technik im Materialfluss
4.1 RFID-Technik im Verpackungsmanagement
4.1.1 Anforderungen an Verpackungen
4.1.2 Geschlossene Kreislaufsysteme mit Mehrwegbehältern
4.1.3 Das Mehrwegsystem für Bierfässer der TrenStar Inc.
4.2 RFID-Technik im Lagermanagement
4.2.1 Warenein- und -ausgang
4.2.2 Kommissionierung
4.2.3 Fahrzeugsteuerung mit RFID
4.2.4 Auswirkungen des RFID-Einsatzes auf das Lagermanagement
4.2.5 Der Einsatz von RFID-Technologie bei PAPSTAR
4.3 Das Internet der Dinge
4.3.1 Einführung
4.3.2 EPCglobalTM-Netzwerk
4.3.3 Das Internet der Dinge aus Sicht des Fraunhofer Instituts
4.3.4 Materialflusssteuerung im Internet der Dinge
5 Fazit
6 Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Einflüsse der Radio Frequency Identification (RFID)-Technologie auf den Materialflussprozess und beleuchtet die Vision des Internets der Dinge. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch die Identifikationstechnologie Prozesse effizienter gestaltet und eine autonome Steuerung des Materialflusses realisiert werden kann.
4.1.2 Geschlossene Kreislaufsysteme mit Mehrwegbehältern
Für ein effizientes Behältermanagement ist es unerlässlich, dass der Betreiber ständig darüber informiert ist, wo sich die Transporthilfsmittel gerade befinden. Der Pool kann nur wirtschaftlich betrieben werden, wenn die Behälter nicht uneffektiv „geparkt“ oder zweckentfremdet werden. Dafür ist eine fortwährende Überwachung nötig. Heute erfolgt diese meist noch über Barcodesysteme. Dieses Verfahren ist jedoch sehr zeitaufwändig und fehleranfällig. Jeder Behälter muss einzeln mit einem Handscanner erfasst werden. Unterläuft hierbei ein Fehler, verschwinden schnell ganze Behälter aus dem System, was für den Poolbetreiber auf Dauer zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führt. Auch der hohe Verschleiß der Barcodeetiketten stellt ein Problem dar.
Die Lösung dieser Probleme kann ein RFID-gestütztes Behältermanagement liefern. Mit Hilfe von an den Behältern angebrachten Transpondern wird die fortdauernde Lokalisierung der Transporthilfen mittels Funk in Echtzeit ermöglicht. So können nicht nur leere Behälter schneller aufgefunden und in den Pool zurückgeführt, sondern auch die Kosten verursachergerecht zugeordnet werden. Die Probleme mit Schwund und Zweckentfremdung lassen sich ebenfalls beseitigen. Der Zweckentfremdung der Behälter als Aktenaufbewahrungsmittel in Büros oder der Hortung von „guten“ Behältern in den Produktionsabteilungen wird vorgebeugt. So kann ein mit hoher Kapitalbindung verbundener Überbestand aufgrund fehlender Transparenz vermieden werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Vision des Internets der Dinge vor und erläutert den Aufbau der Arbeit in drei thematischen Blöcken.
2 Radio Frequency Identification: Hier werden die technischen Grundlagen, die Funktionsweise sowie die aktuellen Standardisierungsbemühungen und Grenzen von RFID dargestellt.
3 Materialflusssysteme: Dieses Kapitel erläutert die innerbetrieblichen Materialflussprozesse, Fördersysteme sowie die zentralen und dezentralen Steuerungskonzepte.
4 Der Einsatz von RFID-Technik im Materialfluss: Dieser Hauptteil verknüpft die RFID-Technologie mit dem Materialfluss, unter anderem durch Anwendungsbeispiele im Verpackungs- und Lagermanagement sowie die Einführung des Internets der Dinge.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial sowie die Hemmnisse bei der Implementierung von RFID in der Logistik.
6 Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen und Literaturverzeichnisse.
RFID, Materialfluss, Logistik, Transponder, Lagermanagement, Verpackungsmanagement, Internet der Dinge, EPCglobal, Materialflusssteuerung, Standardisierung, Supply Chain, Automatisierung, Mehrwegbehälter, Datenträger, Prozessoptimierung.
Die Bachelorarbeit behandelt den Einfluss der Radio Frequency Identification (RFID) auf innerbetriebliche Materialflussprozesse und analysiert, wie diese Technologie die Logistik in Richtung eines "Internets der Dinge" transformieren kann.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den technischen Grundlagen von RFID, den Methoden der Materialflusssteuerung, dem Einsatz der Technologie im Verpackungs- und Lagermanagement sowie den Visionen einer vernetzten, autonomen Logistik.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch den Einsatz von RFID-Technik die Transparenz und Effizienz im Materialfluss gesteigert und eine dezentrale, intelligente Steuerung ermöglicht werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller technischer Standards, der Analyse logistischer Prozessketten und der Untersuchung von Fallbeispielen zur praktischen Anwendung der RFID-Technologie.
Im Hauptteil wird der Bogen von der RFID-Technik über die Gestaltung von Fördersystemen und deren Steuerung hin zur konkreten Implementierung in der Verpackungslogistik und Lagerverwaltung gespannt.
Wichtige Begriffe sind RFID, Materialfluss, Supply Chain, Lagermanagement, Internet der Dinge, EPCglobal und Materialflusssteuerung.
Mehrwegbehälter dienen als Praxisbeispiel für die wirtschaftliche Effizienzsteigerung; RFID ermöglicht hier eine lückenlose Verfolgung und verhindert Schwund sowie Zweckentfremdung, die bei Barcode-Systemen oft auftreten.
Bei der zentralen Steuerung werden alle Daten in einem Leitrechner gebündelt, während bei der dezentralen Steuerung die Informationen direkt auf dem Datenträger (Tag) am Objekt gespeichert sind, was eine autome Interaktion und höhere Flexibilität erlaubt.
Es bezeichnet ein Logistikmodell, in dem Produkte und Transportmittel durch eingebettete Intelligenz (RFID) ihren Weg durch die Supply Chain selbstständig finden, ohne auf eine zentrale Steuerung angewiesen zu sein.
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