Magisterarbeit, 2007
103 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit untersucht Gloria Anzaldúas „Borderlands/La Frontera - The New Mestiza“ als eine literarische Auseinandersetzung mit der Grenzüberschreitung in unterschiedlichen Lebensbereichen. Die Autorin fokussiert hierbei auf die Erfahrungen der Chicana-Kultur und ihre Suche nach einer neuen Identität an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko.
Das zweite Kapitel der Arbeit befasst sich mit dem Begriff der Autobiographie und ihrer historischen Entwicklung. Es werden verschiedene Gattungen wie die religiöse und weltliche Autobiographie sowie die Autobiographien ethnischer Minderheiten beleuchtet. Das dritte Kapitel widmet sich der Chicano / Chicana-Literatur in den USA und analysiert Aspekte wie Interkulturalität, Postkolonialismus, Women-of-Color-Feminismus und Mestizaje. Im vierten Kapitel wird Anzaldúas „Borderlands/La Frontera - The New Mestiza“ als literarische Grenzüberschreitung untersucht. Es werden verschiedene Facetten der Grenzüberschreitung beleuchtet, darunter die literarische und historische Grenzüberschreitung, die spirituellen und religiösen Grenzüberschreitungen sowie die sexuellen und sprachlichen Grenzüberschreitungen.
Autobiographie, Chicana-Literatur, Borderlands, Grenzüberschreitung, Identität, Mythos, Geschichte, Spiritualität, Sexualität, Sprache, Mehrsprachigkeit.
Es verbindet Autobiographie mit Geschichte und Mythen der Azteken und nutzt eine innovative Form aus Prosa und Gedichten, um die Chicana-Erfahrung darzustellen.
Anzaldúa thematisiert literarische, spirituelle, sexuelle und sprachliche Grenzüberschreitungen (z. B. durch Code-Switching zwischen Englisch und Spanisch).
Er beschreibt die kulturelle und ethnische Vermischung und die daraus resultierende hybride Identität, die sich an der Grenze zwischen den USA und Mexiko entwickelt.
Anzaldúa nutzt indigene Mythen, um die Geschichte der Chicanas zu rekonstruieren und weibliche Identität jenseits kolonialer oder patriarchaler Deutungen zu definieren.
Ein feministischer Ansatz, der die spezifischen Erfahrungen von Frauen ethnischer Minderheiten einbezieht, die gleichzeitig von Sexismus und Rassismus betroffen sind.
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