Bachelorarbeit, 2007
64 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Personalcontrolling – Definition und begriffliche Abgrenzung
2.1. Definition
2.2. Abgrenzung zu anderen personalwirtschaftlichen Funktionen
2.2.1 Personalplanung
2.2.2 Personalmanagement
2.2.3 Strategisch-orientiertes Personalmanagement
3. Ziele des Personalcontrollings
4. Personalcontrolling und seine Funktionen
4.1. Funktionen
4.1.1 Informations- und Ermittlungsfunktion
4.1.2 Planungsfunktion
4.1.3 Steuerungsfunktion
4.1.4 Analyse- und Kontrollfunktion
4.2. Anforderungen an das Personalcontrolling
5. Arten des Personalcontrollings
6. Ebenen des Personalcontrollings
6.1. Ebene 1 – Kostencontrolling (kalkulatorisches Controlling)
6.2. Ebene 2 – Effizienzcontrolling (Wirtschaftlichkeitscontrolling)
6.3. Ebene 3 – Effektivitätscontrolling (Erfolgs- oder Rentabilitätscontrolling)
7. Instrumente
7.1. Soll-/Ist-Vergleiche
7.2. Benchmarking
7.2.1 Merkmale
7.2.2 Der Benchmarking-Zyklus
7.2.3 Probleme beim Benchmarking
7.3. Mitarbeiterbefragungen
7.3.1 Voraussetzungen
7.3.2 Vor- und Nachteile
7.4. Balanced Scorecard
7.4.1 Grundsätzliche Vorgehensweise
7.4.2 Messgrößen der einzelnen Perspektiven
7.5. Personal-Portfolios
7.5.1 IST-Portfolios
7.5.2 Ziel- oder SOLL-Portfolios
7.5.3 Kritikpunkte
8. Management
8.1. Definition
8.2. Abgrenzung zu Führung
9. Personalcontrolling - eine Unterstützung für das Management?
9.1. Grundsätzliches zu Kennzahlen
9.1.1 Typen von Kennzahlen
9.1.2 Definition relevanter Kennzahlen
9.2. Voraussetzungen bei der Anwendung von Kennzahlen im Personalcontrolling
9.2.1 Zweck der Kennzahlen
9.2.2 Verfügbarkeit der Datengrundlagen
9.2.3 Aufwand/Nutzen
9.2.4 Eignung der Kennzahl
9.2.5 Organisatorischer Ablauf
9.3. Kennzahlen sind für ein Unternehmen unerlässlich.
10. Praxisteil
10.1. Firmenprofil
10.2. Personalcontrolling der Firma Xxx
10.3. Kritische Betrachtung
10.4. Fazit – Personalcontrolling der Firma Xxx
11. Fazit
Diese Arbeit untersucht, inwieweit das Personalcontrolling eine tatsächliche Unterstützungsfunktion für das Management bietet oder ob es sich dabei lediglich um theoretisches Wunschdenken handelt. Dabei wird insbesondere die Rolle von Kennzahlen und deren organisatorische Einbettung im Unternehmen kritisch analysiert, um aufzuzeigen, wie eine effektive Steuerung personalwirtschaftlicher Prozesse gelingen kann.
7.2. Benchmarking
Benchmarking, auch als „best practice“ bezeichnet, “ist ein Verfahren zur Überprüfung von Arbeitsabläufen und Organisationseinheiten auf der Basis von Vergleichsstudien“. Wie der Alternativname „best practice“ schon andeutet, geht es um Vergleichsobjekte, die in der Praxis auch tatsächlich vorkommen, und um solche, die aufgrund von Erfahrungen als am besten eingestuft werden können und somit Vorbildfunktion haben. Solche Vergleiche können innerhalb des Unternehmens vorgenommen werden, im eigenen oder in einem anderen Funktionsbereich, oder auch extern, also z.B. der Vergleich mit einem anderen Unternehmen, sei es in derselben Branche oder in einer anderen. Es geht einzig und allein darum, ein Verfahren (…) als Maßstab zu nehmen, das in der eigenen Situation auch anwendbar und durchführbar ist. Benchmarking ist deshalb sehr sinnvoll, weil es langwierige und kostspielige Experimente umgeht. Man orientiert sich von Anfang an an etablierten Prozessen. Anders gesagt: „Lernen durch Nachahmung“.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Dynamik und Komplexität in der heutigen Arbeitswelt und die daraus resultierende Notwendigkeit, Mitarbeiterführung und Personalmanagement strategisch anzupassen.
2. Personalcontrolling – Definition und begriffliche Abgrenzung: Dieses Kapitel arbeitet einen gemeinsamen Nenner aus der Vielzahl der Definitionen heraus und grenzt das Personalcontrolling scharf von Personalplanung und allgemeinem Personalmanagement ab.
3. Ziele des Personalcontrollings: Hier werden die primären Ziele, wie die Transparenz der Mitarbeiterbeiträge zum Unternehmenserfolg, sowie die Einbettung in die übergeordnete Unternehmensvision erörtert.
4. Personalcontrolling und seine Funktionen: Das Kapitel definiert die vier Kernfunktionen Informationsbeschaffung, Planung, Steuerung sowie Analyse und Kontrollfunktion als Basis für ein effektives Personalcontrolling.
5. Arten des Personalcontrollings: Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen strategischem und operativem, quantitativem und qualitativem sowie prozess- und faktororientiertem Personalcontrolling.
6. Ebenen des Personalcontrollings: Dieses Kapitel unterteilt das Personalcontrolling in drei Ebenen: Kostencontrolling, Effizienzcontrolling und Effektivitätscontrolling.
7. Instrumente: Der Abschnitt bietet einen detaillierten Überblick über operative und strategische Methoden, darunter Soll-/Ist-Vergleiche, Benchmarking, Mitarbeiterbefragungen, Balanced Scorecard und Personal-Portfolios.
8. Management: Hier werden der Begriff Management definiert und die Aufgaben des Managementprozesses sowie die Abgrenzung zur reinen Führung erläutert.
9. Personalcontrolling - eine Unterstützung für das Management?: Das Kapitel widmet sich der Kernfrage der Arbeit und analysiert detailliert die Rolle, Voraussetzungen und kritischen Faktoren von Kennzahlensystemen im Personalcontrolling.
10. Praxisteil: Anhand einer Fallstudie bei der Firma Xxx wird die praktische Anwendung und Umsetzung von Personalcontrolling und Kennzahlen in einem mittelständischen Unternehmen kritisch hinterfragt.
11. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Personalcontrolling bei korrekter Implementierung und unter Berücksichtigung menschlicher Faktoren einen hohen Mehrwert bietet.
Personalcontrolling, Managementunterstützung, Kennzahlen, Strategisches Personalmanagement, Effizienzcontrolling, Benchmarking, Balanced Scorecard, Personalkosten, Personalplanung, Unternehmenssteuerung, Mitarbeiterpotenzial, Organisationsanalyse, Personalportfolio, Führungsinstrumente, Unternehmenserfolg
Die Arbeit untersucht, ob das Personalcontrolling dem Management als effektive Unterstützung dient oder nur als theoretisches Konzept besteht.
Zu den Schwerpunkten zählen die Definition des Personalcontrollings, die Darstellung von Methoden und Instrumenten sowie die praktische Anwendung von Kennzahlen.
Das Ziel ist zu analysieren, wie das Personalcontrolling personalwirtschaftliche Prozesse steuerbar macht und inwieweit es dem Management bei der Entscheidungsfindung tatsächlich hilft.
Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse mit einer anschließenden praktischen Fallstudie bei einem mittelständischen Unternehmen kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung der Funktionen, Ebenen und Instrumente (wie Balanced Scorecard) sowie die detaillierte Analyse der Anwendung von Kennzahlen.
Personalcontrolling, Kennzahlen, Unternehmenssteuerung, Effizienzcontrolling und strategische Personalführung sind die prägenden Begriffe.
Wie im Praxisteil aufgezeigt, verhindert mangelnde Kommunikation zwischen Controllern und Management, dass die Ergebnisse der Kennzahlenanalysen effizient in unternehmerische Entscheidungen einfließen.
Die Studie verdeutlicht, dass Personalcontrolling auch dort praktiziert wird, wo der Begriff unbekannt ist, und warnt vor einer rein quantitativen Sichtweise, die Standortfaktoren vernachlässigt.
Eine unkontrollierte Erstellung zu vieler Kennzahlen schafft Verwirrung und hohe Kosten, statt den Entscheidungsprozess des Managements zu unterstützen.
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