Bachelorarbeit, 2018
41 Seiten, Note: 0,7
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Arterielle Hypertonie
3.2 Insulinresistenz
3.3 Fettstoffwechselstörung
3.4 Abdominelle Fettleibigkeit
3.5 Motorische Fähigkeiten
3.5.1 Prävention als vorbeugende Maßnahme
3.5.2 Die motorische Fähigkeit Kraft
3.5.3 Die motorische Fähigkeit Ausdauer
3.6 Folgen des metabolischen Syndroms
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein evidenzbasiertes Bewegungsprogramm für Personen mit metabolischem Syndrom zu konzipieren, um durch gezielte Belastungskomponenten gesundheitliche Verbesserungen zu erzielen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sich das Training der motorischen Fähigkeiten Kraft und Ausdauer auf die Symptome des metabolischen Syndroms auswirkt und welche Trainingsgestaltung den größten therapeutischen Effekt verspricht.
3.5.2 Die motorische Fähigkeit Kraft
Als Muskelkraft bezeichnet man die maximale Kraft, die durch einen Muskel oder eine Muskelgruppe erzeugt werden kann. Statische oder isometrische Kraft kann mit einer Vielzahl von Geräten sehr einfach gemessen werden (Halle, Schmidt-Trucksäß, Hambrecht & Berg, 2008).
Eine Definition lautet: "Die konditionelle Fähigkeit "Kraft" beschreibt solche Muskelleistungen, die mindestens 30 % der jeweils überwindbaren Last betragen" (Martin et al., 2001).
Interessant für Personen mit metabolischem Syndrom ist die Verbesserung der Kraftfähigkeit, da sich diese direkt und indirekt auf die gesundheitliche Verfassung des Betroffenen auswirkt. Direkte Auswirkungen auf die Kontraktion der peripheren Skelettmuskulatur zurückzuführen. Der muskuläre Energieverbrauch bzw. Ruheumsatz steigt (Stemper, 2015, S.92). Die Energiebereitstellung unter körperlicher Belastung wird zunächst besonders durch die Glykolyse gedeckt. Anfangs wird die intramuskuläre Glukose verwendet, welche aus den muskulären Glykogenreserven stammt (Esefeld, Zimmer, Stumvoll & Halle, 2017). Übertragen auf die Problematik des MTS, begünstigt dieser Vorgang die Senkung des Glukosespiegels. Zudem führt jegliche physikalische Spannungserhöhung der Muskelfasern letztendlich zu einer verbesserten Wirkung des Insulins. Zunächst steigt der Glukosetransport aus intrazellulären Kompartimenten an die Muskelzellmembran.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Definiert die Relevanz sportlicher Aktivität und beleuchtet das metabolische Syndrom als wachsendes Gesundheitsproblem mit vielfältigen Risikofaktoren.
2 ZIELSETZUNG: Formuliert die Zielsetzung, durch Literaturrecherche ein evidenzbasiertes Bewegungsprogramm zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Betroffenen zu entwickeln.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Erläutert detailliert die Krankheitsbilder des metabolischen Syndroms und die physiologischen Auswirkungen sowie Anpassungsprozesse von Kraft- und Ausdauertraining.
4 METHODIK: Beschreibt den systematischen Ablauf der Literaturrecherche unter Nutzung digitaler und analoger Quellen sowie die Kriterien zur Auswahl der Studien.
5 ERGEBNISSE: Analysiert die Erkenntnisse der Primärquellen hinsichtlich der Effekte von Interventionsprogrammen auf die morphologische Beschaffenheit der Probanden.
6 DISKUSSION: Reflektiert die Ergebnisse kritisch, hinterfragt Studiendesigns und leitet konkrete Empfehlungen für ein dreistufiges Bewegungsprogramm ab.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Kernaussagen der Arbeit sowie die Bedeutung der kombinierten Trainingsform für die langfristige Gesundheitsförderung zusammen.
Metabolisches Syndrom, Bewegungsprogramm, Krafttraining, Ausdauertraining, Insulinsensitivität, kardiovaskuläre Erkrankungen, Prävention, morphologische Anpassung, Stoffwechselstörung, Trainingsempfehlungen, Gesundheitsökonomie, HbA1c-Wert, körperliche Aktivität, Evidenzbasierung
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines evidenzbasierten Bewegungsprogramms für Personen, die unter dem metabolischen Syndrom leiden.
Zentrale Themen sind die physiologischen Risikofaktoren wie arterielle Hypertonie, Insulinresistenz und abdominelle Fettleibigkeit sowie deren Beeinflussung durch gezielte sportliche Interventionen.
Ziel ist es, auf Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur zu klären, wie ein Bewegungsprogramm beschaffen sein muss (Volumen, Frequenz, Dauer), um die gesundheitliche Situation der Zielgruppe optimal zu verbessern.
Es handelt sich um eine systematische Literaturrecherche, bei der Studien aus digitalen Datenbanken wie PubMed und Springer Link sowie analoge Fachliteratur ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Krankheitsbilder, eine detaillierte methodische Beschreibung des Rechercheprozesses und die Analyse der Ergebnisse von Interventionsstudien.
Metabolisches Syndrom, Kraft- und Ausdauertraining, Insulinsensitivität, Prävention und evidenzbasierte Trainingsplanung.
Auf Basis der analysierten Studien wird ein wöchentlicher Umfang von mindestens 150 Minuten aeroben Trainings empfohlen, idealerweise kombiniert mit Krafttraining.
Obwohl der Fokus auf Bewegung liegt, erkennt der Autor an, dass zukünftige Interventionen Ernährung als ergänzenden Parameter einbeziehen sollten, um die Stoffwechselvorgänge noch effektiver zu beeinflussen.
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