Bachelorarbeit, 2019
51 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
2 Employer Branding
2.1 Definition und Ziele
2.2 Die Merkmale einer Arbeitgebermarke
2.3 Problemstellungen im Employer Branding
2.5 Prozesse im Employer Branding
2.6 Strategie und Maßnahmen
2.6.1 Erstellung einer Strategie im Employer Branding
2.6.2 Maßnahmen für die Employer-Branding-Strategie
3 Corporate Social Responsibility
3.1 Definition
3.2 CSR-Modelle
3.2.1 Modell: Der CSR-Managementprozess nach Lorentschitsch/Walker
3.2.2 Modell: Das CSR-Kommunikationskonzept nach Schmidbauer
4 Die Bedeutung der Corporate Social Responsibility im Employer Branding
4 Startup
4.1 Definiton des Begriffs „Startup“
4.2 Wichtige Kennzahlen zu Startups in Deutschland
5 CSR im Employer Branding in Startups
6 Methodisches Vorgehen
6.1 Experteninterviews - Vor- und Nachteile
6.2 Die Experten
6.4 Auswertung der Experteninterviews
6.4.1 Themenblock Corporate Social Responsibility
6.4.2 Themenblock Employer Branding
6.4.3 Themenblock Fazit
6.4.5 Vergleich, Transfer und Verknüpfung zwischen Theorie und Empirie
8 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR) als strategisches Instrument innerhalb des Employer Brandings, mit einem spezifischen Fokus auf die deutsche Startup-Szene. Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie CSR-Maßnahmen dazu beitragen können, Arbeitgeber attraktiver zu gestalten und Fachkräfte langfristig zu binden.
2.1 Definition und Ziele
Jeder Begriff lässt sich durch zahlreiche Interpretationen definieren. So auch der Begriff „Employer Branding“. Je nach Branche und auch Position oder Berufsbezeichnung kommen Personen, die gebeten werden eine Definition zu notieren und zu erklären, auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Interpretationen. Der heutige Stand lässt keine allgemein gültige Definition zu, die sich bis dato etablieren konnte. Wortwörtlich zu Deutsch übersetzt lautet „Employer Brand“ Arbeitgebermarke. Das Employer Branding beschäftigt sich also damit, eine Arbeitgebermarke zu kreieren und langfristig aufzubauen. Die verschiedenen, veröffentlichten Definitionen dieses Begriffs zeichnen sich allerdings durch eine Gemeinsamkeit aus: Der Begriff wird hier als Instrument im Marketing verstanden. Das bedeutet, dass hier die Zielsetzung gegeben ist, den Arbeitgeber zu vermarkten. Im Zuge dessen ist es wichtig herauszufiltern, was genau das Angebot des Arbeitgebers ist. Was kann leisten? Was hat er anzubieten? Welchen Mehrwert kann er seinem Mitarbeiter geben? Welcher Punkt ist es besonders wert, vermarktet zu werden? Das Management einer Employer Brand wird nach Möglichkeit in dreierlei Themen untergeordnet. Zunächst geht es grundlegend um die Formulierung eines Statements, das heißt, es gilt zu klären, wofür ein Unternehmen überhaupt steht. Dies nennt man das „Employer-Brand-Positioning-Statement“. Als zweiter Punkt muss sich der Arbeitgeber von allen anderen differenzieren können und darstellen, welche Komponenten ihn einzigartig und interessanter machen. Dies bezeichnet man als „Unique Employment Position“, welche die Kernaussage über das Unternehmen trifft. Den dritten Punkt stellt der sogenannte „Cultural-Fit“ dar, der definieren soll, welche Persönlichkeiten und auch fachlichen Kenntnisse eines potentiellen Mitarbeiters sich als passend für das Unternehmen darstellen. Ebenfalls hinsichtlich der gepflegten Unterkultur.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Arbeitskräftemangels ein und begründet die Relevanz von Employer Branding und CSR für moderne Unternehmen.
2 Employer Branding: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, Ziele sowie Strategien zum Aufbau einer starken Arbeitgebermarke.
3 Corporate Social Responsibility: Es werden grundlegende CSR-Definitionen sowie zwei relevante Management- und Kommunikationsmodelle für die Praxis vorgestellt.
4 Die Bedeutung der Corporate Social Responsibility im Employer Branding: Dieses Kapitel verknüpft die Konzepte CSR und Employer Branding theoretisch miteinander.
4 Startup: Hier werden der Begriff des Startups definiert und aktuelle statistische Kennzahlen zur Startup-Szene in Deutschland analysiert.
5 CSR im Employer Branding in Startups: Dieses kurze Kapitel leitet die praktische Untersuchung ein und hinterfragt die Relevanz von CSR für junge Unternehmen.
6 Methodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt das Design der Experteninterviews, stellt die interviewten Experten vor und wertet die gewonnenen Erkenntnisse aus.
8 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf den Forschungsbedarf.
Employer Branding, Corporate Social Responsibility, Startups, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, Fachkräftemangel, CSR-Managementprozess, CSR-Kommunikationskonzept, Arbeitgeberattraktivität, Unternehmenskultur, Experteninterviews, Arbeitgeberimage, Personalbindung, Nachhaltigkeit, Unternehmensführung.
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) als Instrument im Employer Branding eingesetzt werden kann, um die Attraktivität von Startups als Arbeitgeber zu steigern.
Die zentralen Themen sind der strategische Aufbau einer Arbeitgebermarke (Employer Branding), die praktische Implementierung von CSR-Maßnahmen und die besonderen Rahmenbedingungen der deutschen Startup-Szene.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Frage, welche Bedeutung CSR in der deutschen Startup-Szene bei der Rekrutierung und Bindung von qualifizierten Fachkräften hat.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit Gründern und Geschäftsführern von Startups basiert, um die theoretischen Modelle in der Praxis zu spiegeln.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Employer Branding und CSR, eine statistische Analyse der deutschen Startup-Landschaft sowie die Auswertung der empirischen Expertenbefragungen.
Die Kernbegriffe sind Employer Branding, Corporate Social Responsibility, Arbeitgeberattraktivität, Fachkräftemangel, Startups und Personalbindung.
Die Experten betonen die hohe Bedeutung von authentisch gelebter gesellschaftlicher Verantwortung, sehen aber bei der formalen Umsetzung von CSR-Managementmodellen noch deutliches Entwicklungspotenzial.
Die Untersuchung zeigt, dass Startups zwar oft intuitiv nachhaltig agieren und starke Werte besitzen, aber selten formalisierte, systematische CSR-Managementprozesse nach den klassischen Modellen anwenden.
Ja, Startups stehen vor der Herausforderung, dass sie oft noch nicht über große Bekanntheit verfügen und daher aktives, gezieltes Employer Branding betreiben müssen, um sich gegen etablierte Unternehmen durchzusetzen.
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